Stein auf Stein zur Sonne

Der Bau unseres Sonnenhauses

Dienstag, 8. April 2014

Sonnenschirmständer

Die bisherige Konstruktion mit dem Sonnenschirmständer war mehr so mittel. Aufgrund der großen Fläche des Schirm ist der sehr windanfällig und die normale Konstruktion mit den vier Betonplatten im Fußkreuz reicht eigentlich nicht wirklich aus. Daher wollte ich schon lange eine vernünftige Verankerung bauen. Unser Vorteil: der Fuß des Schirms ist dafür vorgesehen: das Kreuz mit den Betonplatten lässt sich abschrauben, so dass nur noch der Drehteller und der Schirm übrig bleiben. Die Verankerung erfolgt mit M10 Schrauben. Also der Plan: Loch graben, Betonfundament gießen, in das Betonfundament an den passenden Stellen 4 M10 Gewindestangen mit eingießen und fertig ist der Schirmständer. Gesagt, getan:

Blick auf das Lock für das Fundament mit Schalung
Die Schalung

Etwas komplizierter wurde es dadurch, dass ich nur den eigentlichen Fuß des Schirms bis nach oben führen wollte. Der Großteil des Fundaments soll später mal unter der Erde verschwinden, wenn die Terrasse fertig ausgebaut wird. Daher diese kleine Zusatzschalung nach oben, in der die Gewindestangen sitzen werden.

 

Die Schalung voll Beton
Fertig ist der Beton

Und fertig ist der Beton. In der Mitte kann man (mit etwas Mühe) die 4 M10 Gewindestäbe mit Muttern erkennen, auf denen der Schirm sitzt. Die korrekt zu positionieren war übrigens recht einfach: ich habe sie einfach in den Drehteller des Schirms geschraubt und den dann auf der Schalung befestigt (man kann den Drehteller und mit den vier Gewindestäben auf dem ersten Bild oben rechts neben der Schalung erkennen). Dadurch stimmt der Abstand der Gewindestangen automatisch und der Drehteller lässt sich einwandfrei lösen. Bezüglich der nötigen Betonmenge habe ich mich natürlich grandios verschätzt und musste zwischendurch nochmal los um nachzukaufen.

 

Der Schirm auf dem Fundament
Endlich fest verankert
So sieht das Ergebnis dann ohne Schalung und dafür mit Schirm aus. Der Hauptteil des Blocks verschwindet später unter der Erde. Eigentlich bleibt nur der kleine Fortsatz oben bündig zum Boden. Das ganze hat den Praxistest auch schon bestanden und einige Windlast ausgehalten.

 

Geschrieben von Markus um 05:53 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Montag, 24. März 2014

Und wieder alles aufmachen...

Weil es so schön war... Wir konnten uns offenbar nicht daran gewöhnen, dass es rund um's Haus mal sauber ist und man nicht ständig roten Schlamm an den Schuhen kleben hat. Deswegen haben wir heute vorm Haus wieder angefangen, zu bauen. Diesmal wird's die Garage und Einfahrt.

Panorama von der Einfahrt mit Erdhaufen und abgesteckter Garage
Und wieder Erdhaufen in der Einfahrt...
Blick entlang des Grabens für die Dachentwässerung
Der Graben für die Dachentwässerung. Erstaunlich tief. Über zwei Meter an der tiefsten Stelle.

Zugang zum Haus natürlich mal wieder über eine Planke. Die Garage selbst dauert noch etwas. Jetzt kommt erstmal das Fundament und die zukünftige Einfahrt.

Geschrieben von Markus um 17:11 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Montag, 10. März 2014

Frühling 2014

Der Frühling lässt dieses Jahr ja nicht lange auf sich warten. Nachdem im Haus wieder einige Kleinigkeiten passiert sind, legt sich jetzt auch die Natur ins Zeug. Aber wie immer gilt: Bilder sagen mehr als 1000 Worte.

Sockelfliesen
Die Sockelfliesen im Wohnzimmer sind dran - sehr schick hat mein Cousin das gemacht.

Sockelfliesen
... und die Sockelfliesen im Flur - hier sieht man schön die Rundung des Speichers.

Schneeglöckchen
1. März 2014 - die ersten Blüten zeigen sich

Krokusse
1. März 2014 - Krokusse auf unserer Hobbithöhle

Hyazinthen
10. März 2014- auch die Hyazithen trauen sich langsam raus

Osterglocken
... Ostern ist zwar noch eine Weile hin, aber die gelben Blüten zieren schon die Wiese.

Geschrieben von Manu um 11:41 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Donnerstag, 26. Dezember 2013

Basteleien die x-te

Seit langer Zeit schon liegen im Keller Leimholzplatten aus Buche rum, aus denen eine schlichte Kommode für die Galerie entstehen sollte. Bisher hatten mir Werkzeug und Muße gefehlt, aber nachdem ich mir vor einiger Zeit eine schicke Tauchsäge von Makita gegönnt habe, ist sie jetzt fertig:

Kommode in der Galerie
Möbelbau wird um so einfacher, je klarer die Formen sind. Wie gut, dass ich klare Formen mag.

 Einige Tipps und Tricks habe ich mir bei mehreren Leuten auf YouTube abgeschaut, die teilweise sehr umfangreich über ihre Arbeiten berichten und Sachen erklären. Das dumme daran: da die Videos alle auf Englisch sind, habe ich teilweise echte Probleme, die deutschen Fachbegriffe zu verwenden. Das geht schon beim Versuch los, eine Atemschutzmaske zu kaufen. Die sind nämlich in Deutschland deutlich anders eingeteilt, als in den USA.

 

So, das nächste Projekt ist schon geplant. Nun muss ich nur noch den Materialbedarf berechnen und einkaufen. Bis demnächst dann in diesem Theater...

Geschrieben von Markus um 18:19 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Sonntag, 20. Oktober 2013

Erstes Winterprojekt: Werkstatt fliesen

Nachdem das Wetter ja nun nicht gerade besser wird (auch wenn es gestern nochmal sehr traumhaft war und unseren Heizbeginn für dieses Jahr noch ein paar Tage rauszögern dürfte), wird es Zeit, sich mal mit den ersten Projekten für den Winter zu befassen. Damit ich auch Platz habe, die durchzuführen, stand endlich mal das Fliesen der Werkstatt im Keller an. Ok, genaugenommen stand davor das Auf-/Ausräumen der Werkstatt an...

Die Werkstatt mit den ersten Fliesenreihen
Ausgeräumt und sauber gemacht: so kann man die ersten Fliesen auslegen. Wichtig: ich konnte den Tisch an der Wand nicht einfach so abbauen. Ergo: die Füße mussten irgendwie temporär an der Wand befestigt werden, damit der Boden frei ist. Hat auch problemlos 2 Wochen gehalten.

 Kurze Zeit später... (also: eigentlich lange Zeit und viele Rückenschmerzen später... Respekt vor jedem Fliesenleger!)

 

Fertig geflieste Werkstatt
Fertig geliest. Ich war überrascht, wie gut es am Ende geworden ist. Beim nächsten Mal werde ich allerdings einige Kleinigkeiten anders machen. Bspw. wird die erste Fliesenreihe anders angesetzt werden, damit es hoffentlich insgesamt einfacher wird, gerade zu bleiben.

Das letzte, was noch fehlt: verfugen. So offene Fliesenfugen sind ja dann doch nicht schön. Ergo nochmal ein Abend Arbeit. Diesmal mit viel Wasser. Meine Hände sind einen Tag später noch spröde und trocken.

 

Fertig verfugter Boden der Werkstatt
So soll der Boden aussehen. Die Tischbeine der Werkbank sind auch wieder an Ort und Stelle (die mussten natürlich etwas gekürzt werden, weil jetzt ja dank der Fliesen der Boden etwas höher ist.)
Yeah! Jetzt nur noch 2 weitere Räume, wo's nicht einfach so schön im Quadrat zu legen ist...

 

Geschrieben von Markus um 11:10 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Donnerstag, 10. Oktober 2013

Wintervorbereitungen in Bildern

So langsam steht die Sonne immer tiefer und die Lebkuchen füllen die Läden. Auch bei uns im Garten geht es mit großen Schritten in die kalte Jahreszeit - den Rest sagen die Bilder.

Lecker Brokkolie - inzwischen eingefroren als Wintervorrat.
Das umgebaute Holzlager wartet auf Füllung ...
Holzlieferung - mein fleißiger Mann hat alles fein säuberlich aufgestapelt.
Für den Winter gerüstet - auch wenn dieses Holz noch nicht für diesen Winter ist.
Kartoffelernte - mein Mann zerlegt den Kartoffelturm.
Kartoffelernte - dummerweise sind uns 5 der 7 Pflanzen eingegangen, weil wir sie zu sehr zugeschüttet hatten.
3,7kg Kartoffel
Zwiebeln (eher dürftige Ausbeute, weil die etwas ungünstig standen im Bett) und Chilli - hier aber nur die erste Ernte.
Chillis und kleine Zwiebeln süßsauer eingelegt.

Geschrieben von Manu um 17:23 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Sonntag, 29. September 2013

Zeitraffer vom Terrassenbau

Wie versprochen: so verwandelt man eine chaotische, aufgeschüttete Terrasse in was bequemes, schickes. Kostet auch nur drei Tage Arbeit...

Geschrieben von Markus um 09:02 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Samstag, 28. September 2013

Terrassenbau

Wie man aus dem:

Aufgeschüttete Terrasse ohne Aufbauten
So kennen wir unsere Terrasse

 über das:

halbfertiger Terrassenaufbau
So langsam wird's...

das da:

Fertige Terrasse mit Relaxliege
Gemütlich sieht's aus.
...poste ich als Zeitraffer, sobald mein Rücken wieder mit mir redet.

Geschrieben von Markus um 21:12 | Kommentar (1) | Trackbacks (0)
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Samstag, 22. Juni 2013

Kleine und große Gartenbasteleien

Seit das Haus fertig ist und wir eingezogen sind, sinkt natürlich die Rate, mit der Neuigkeiten online gehen. Heute haben wir aber mal wieder was: ein paar Basteleien im Garten. Zurerst die größte der letzten Wochen: unser Pumpenhaus.

Ursprünglich hatten wir ja geplant, für die Gartenpumpe einen Sockel zu mauern und obendrauf eine Schwengelpumpe zu stellen. Irgendwie sind wir davon aber abgekommen. Stattdessen kam Manu auf die Idee, die Pumpe in der Erde zu versenken. Dazu muss man wissen: seitdem bei unserer Zisterne die Sickermulde ausgehoben wurde, lag ein kleiner Erdhaufen rum, den sich die Pflanzenwelt nach und nach erobert hat. Irgendwann hat Manu beschlossen, dass dieser Haufen bleibt und noch ein wenig ausgebaut und begrünt wird. Was lag also näher, als das Pumpenhäuschen in diesem Haufen zu versenken? Nun gefiel mir der Gedanke nicht, dass man dann da einen Haufen mit einer eckigen Tür hat. Tja, was soll ich sagen: am Ende ist es ein Erdhaufen mit runder Tür geworden – eine Hobbithöhle (ich sagte ja: es ist etwas ausgeartet...).

Offene Zisterne mit Leerrohren
Los ging's mit den Zuleitungen: rechts der Stromanschluss, links das Leerrohr, in dem jetzt der Ansaugschlauch für die Pumpe liegt.
Betonschalung mit Leerrohren
So ein Pumpenhaus braucht natürlich ein Fundament. Die Leerrohre sind da gleich mit eingegossen. So ist alles schön unter der Erde verschwunden.
Bodenplatte des Pumpenhauses
Nachdem alles abgebunden ist und die Leerrohre abgeschnitten sind, sieht's schon recht aufgeräumt aus.
Halbfertige Außenwände des Pumpenhauses
Ich hab mir extra 2 Tage Urlaub genommen zum Mauern. Kann ich nämlich nicht, musste ich erst lernen. Bis jetzt steht's...

Gegossene Deckenplatte mit Schalung
Eine Decke muss natürlich auch gegossen werden. Die Schalung musste ich hinterher zerschneiden. Die ging durch die Tür natürlich nicht wieder raus. Die Tür ist übrigens leicht rund gemauert (naja... angenähert...), damit das runde Türblatt dann passt.
Teilweise zugeschüttetes Pumpenhaus
Nachdem alles fest und abgedichtet ist, kann mit dem Zuschütten begonnen werden.
Tür der Hobbithöhle mit Ornament
Die Tür soll nach was aussehen, also wird sie verziert. Die beste aller Ehefrauen hat ein Ornament entworfen, welches ich dann eingefräst und mit dem Lötkolben schwarz gemacht habe. Außerdem wollte Manu, dass in unserer Hobbithöhle auch Hobbits wohnen. Also musste ein Namenszug außen ran...
Nahaufnahme des Namensschriftzuges
Malva und Merimac Smallburrow heißen die beiden Bewohner. Den Schriftzug mit dem Lötkolben zu brennen hat doch etwas gedauert...
Gesamtaufnahme Hobbithöhle
So sieht's im Moment aus. Der Hügel wird langsam grün, die Front ist mit einigen unserer großen Sandsteine (die aus der Baugrube) verziert, die Tür ist dran und die Pumpe drin. Fehlt nur noch die Verkleidung der noch sichtbaren Ziegel, aber das kommt noch. Im Hintergrund sieht man übrigens die zweite Gartenbastelei: den Kartoffelturm.

Wir haben nämlich auch noch einen Kartoffelturm in letzter Zeit gebaut. Etwas spät dran, aber hoffen wir mal, dass es trotzdem noch was wird. Die Idee beim Kartoffelturm ist simpel: man pflanzt Kartoffeln, wenn die weit genug raus sind, dann schüttet man die Pflanzen teilweise wieder zu, die wachsen wieder hoch etc.pp. An jeder Verzweigung der Pflanze entsteht so eine Knolle und man bekommt eine stattliche Menge an Kartoffeln. Schauen wir mal, ob's funktioniert. Bis jetzt sieht's ganz gut aus: alle Kartoffeln haben gekeimt:

Blick in den Kartoffelturm mit den ersten Pflanzen
So sehen die Pflänzchen im Moment aus. Schauen wir mal, wie das noch wird.

Dass sich die Bastelei im Garten lohnt, sieht man im Moment auch an unserem Hochbeet. Da ist quasi kein Platz mehr, weil die Pflanzen alle wachsen und gedeihen. Radieschen ernten wir ja schon regelmäßig und mit Kohlrabi, Brokkoli, Möhren und Erdbeeren sieht's auch gut aus.

Voll bewachsenes Hochbeet
Wir brauchen ein weiteres Hochbeet!

Geschrieben von Markus um 12:02 | Kommentare (2) | Trackbacks (0)
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Donnerstag, 30. Mai 2013

Mistwetter bringt tierischen Besuch

Grad hat sich beim abendlichen Lüften etwas auf der Pfette über unserem Schlafzimmerfenster erschrocken. Das Mistwetter hat offenbar einen Turmfalken veranlasst, hier übernachten zu wollen. Jetzt sitzt er einen Balken weiter und verflucht vermutlich den Regen. Ich würd ihm ja nen Schlafplatz anbieten, aber er sieht nicht so interessiert aus...
Geschrieben von Markus um 21:54 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Freitag, 17. Mai 2013

Yummy ... erste eigene Ernte

Heute haben wir testweise zwei Radieschen geerntet - lecker und leicht scharf.

Radieschen
Radieschen

P.S. Die Restradieschen werden gerade ausgiebig gegossen, denn hier ist grad Wolkenbruch angesagt.

Geschrieben von Manu um 21:55 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Samstag, 27. April 2013

Die Heizperiode ist rum

Mittlerweile sind wir uns einigermaßen sicher, dass die Heizperiode rum ist. Dieser Winter war ja gleich mal der Härtetest. Besonders lang, besonders duster (streckenweise nur die Hälfte der üblichen Sonnenstunden, wie man an einigen Stellen nachlesen konnte) und das Haus hat auch noch erhöhten Heizbedarf, da es noch teilweise trocknet (wurde uns zumindest gesagt. Wirklich Feuchtigkeit gemerkt haben wir nicht.)

So sehen die Ergebnisse der ersten Heizperiode aus:

Diagramm mit Holzverbrauch und solarem Ertrag im letzten halben Jahr
Holzverbrauch und solarer Ertrag in der vergangenen Heizperiode

Kurz und gut: wir sind zufrieden. Holzverbrauch gesamt 2053 kg, oder etwa 3,5-4 Raummeter (2,5-2,8 Festmeter). Das liegt im unteren Bereich der Werte, die Helma immer als Werbezahlen genannt hat. Man muss hier einschränken, dass wir als 2-Personen-Haushalt natürlich etwas weniger Warmwasser verbrauchen, als mit 4 Leuten. Insofern würde ich erwarten, dass das mehr wäre, hätten wir Kinder. Insgesamt haben wir 47 Tage geheizt (das sind im Schnitt 43 kg/Heiztag). Wem das viel vorkommt: der große Ofen lohnt sich erst, wenn man anheizt und dann mehrere Füllungen durchbrennen lässt. Wir haben uns daher angewöhnt, das Holzlager neben unserem Ofen immer gleich komplett zu verfeuern, wenn wir schonmal loslegen.

Ein paar Dinge haben wir im ersten Winter gelernt:

  1. Wir müssen uns noch angewöhnen, das Holz immer rechtzeitig reinzuholen. Evtl. werden wir uns noch ein zweites Holzlager im Keller anlegen. Wenn man nämlich die Scheite von draußen direkt nimmt, dann sind sie kalt und die Luftfeuchtigkeit im Raum kondensiert daran. Damit wird speziell das Anheizen etwas schwierig. Wenn das Holz schon mindestens einen Tag im Haus liegt, tritt dieses Problem nicht auf.
  2. Stichwort "Anheizen": wir sind noch ein wenig in der Experimentalphase. Je nach Wetterlage kann es sinnvoll sein, etwas mehr Papier mit in den Ofen zu werfen, um so erstmal den Zug im Schornstein in Gang zu bringen. Sonst qualmt's ewig nur und es brennt nix beim Anheizen.
  3. Holzgröße: die Scheite, die wir anfangs bestellt haben, sind wohl mehr auf ein schönes Flammenbild ausgelegt (so für den üblichen Wohnzimmerkamin). Die sind etwas klein gespalten gewesen. Damit wird natürlich die Oberfläche größer und der Ofen legt stark an Leistung zu. An sich kein Problem, aber man muss etwas aufpassen, wann man nachlegt, um nicht die Temperatur im Wärmetauscher zu überfahren. Wir haben diesen Winter jedenfalls 3x das Notventil getestet. Funktioniert.
  4. Holz macht Dreck. Wer sich einen Ofen ins Wohnzimmer stellen möchte, sollte das einkalkulieren. Holz krümelt mehr, als wir erwartet haben. Der Dreck beschränkt sich allerdings zum Glück größtenteils auf den Ofenbereich und kann leicht aufgekehrt werden.
  5. Wir hätten im Prinzip jeden Heizabend Leute einladen können. So ein lodernder Ofen ist offenbar nicht nur für uns ein Genuss.

Grundsätzlich ist es so, dass die Ofenheizung die Temperaturen im Speicher im Allgemeinen niedriger hält. Man heizt den Speicher einfach nicht so weit auf, wie das die Sonne tut. Sieht man auch sehr schön im Temperaturdiagramm der Heizungsüberwachung für's letzte Jahr:

Speichertemperaturen seit Juli 2012
Speichertemperaturen im letzten Jahr
An dem Sensor "Speicher unten" sieht man übrigens sehr schön, wann die Sonne geschienen hat. Diese Zone im Speicher kann nämlich mit dem Ofen nicht geheizt werden, damit man immer etwas Reserve hat, wo Sonnenenergie gespeichert werden kann. Immer wenn die mit hochgeht, war's zumindests teilweise die Sonne.

 

Fazit des ersten Winters: wir würden's wieder so bauen. Ich hab mich nicht jedesmal über's Holz holen gefreut, aber im Großen und Ganzen ist's schön.

Geschrieben von Markus um 18:33 | Kommentare (2) | Trackback (1)
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Sonntag, 21. April 2013

Wir bauen ein Gemüsebeet

Nach dem langen und hartnäckigen Winter konnten wir es kaum noch erwarten, endlich was an unserem Garten zu machen. Bisher was das ja immer mehr so auf niedrigem Level mit ein wenig Rasen mähes etc., damit nicht zuviel Aufwand entsteht. Für dieses Jahr hatten wir uns allerdings vorgenommen, dass ein Beet entstehen soll. Ursprünglich ja ein normales, aber nach ein wenig Recherche waren wir von Hochbeeten angetan. Wesentlich besser vor Schädlingen (speziell Wühlmäusen, die häufige Gäste in unserem Garten sind) zu schützen. Dafür deutlich mehr Aufwand beim Aufbau.

Wie üblich sprechen Bilder eine deutlichere Sprache:

Markus beim Ausstechen des Rasens unter dem Hochbeet
Hochbeet bauen ist eine Wissenschaft für sich. Zuerstmal muss der Rasen unter dem Beet ausgehoben und entfernt werden. Für unser erstes Experiment hatten wir uns ein 2x1 m² Beet vorgenommen. Das passt gut mit den 3 m Baubrettern zusammen, die's im Baumarkt gibt. So wird unser Experiment erstmal nicht allzu teuer.
Das fertig ausgehobene Loch teilweise wieder verfüllt.
Das Beet soll in unserem Fall ebenerdig stehen, also muss das ausgehobene Loch wieder verfüllt werden. Dafür haben wir von dem immernoch reichlich vorhandenen Aushub genommen, auf dem sowieso nix wächst. Die gute Muttererde, die wir ausgehoben hatten, können wir oben im Beet viel besser verwenden.
Das fertig verfüllte Fundament mit Kiesrand
Hochbeete halten deutlich länger (Leute, die sowas professionell machen, sagen was von 15-20 Jahren, auch wenn ich das bei unserem Beet bezweifle), wenn man sie vor Erdberührung und damit Feuchtigkeit schützt. Der Kiesrand führt das Wasser später mal von der Holzumrandung weg. Dank einer großzügigen Kiesbestellung für den Spritzschutz am Haus ist eh noch genug Kies übrig.
Blick in das noch leere Hochbeet
So sieht die Holzumrandung aus: 40 mm Baubretter, innen auf Balken verschraubt. Gegen Nagetiere kommt ganz unten eine Lage Hasendraht, auf der die Umrandung steht. Das Holz wird mit Holzschutzmittel gestrichen. Der Aufbau des Beetes mit ineinander gesteckten Brettern hat sich übrigens als aufwändig und wenig sinnvoll erwiesen. Das Holz platzt beim Stecken einfach ab, so dass wir dann doch noch die Balken verbaut haben. Beim nächsten Mal wird es eine ganz andere Bauweise, soviel steht schon fest.
Das halb gefüllte Hochbeet mit der Noppenbahn
Ganz unten im Beet liegen Geäst und Gestrüpp (unter anderem der vertrocknete Weihnachtsbaum vom Nachbarn, der so noch was sinnvolles tut) als Langzeitnährstoffquelle. Darüber haben wir das alte Gras, was noch vom letzten Jahr rumlag, den bereits angerotteten Kompost, eine Mischung aus Muttererde und fertigem Kompost und zuguterletzt einige Zentimeter Blumenerde gelegt. Im Hochbeet soll eine Art Kompostrotte entstehen, die für Nährstoffe sorgt und auch etwas Wärme von unten produziert, so dass die Wachstumsphase verlängert wird. Das Holz wird innen mit Noppenbahn gegen Erdkontakt geschützt, so dass wir auch hier hoffentlich lang Freude dran haben.
Das fertige Hochbeet mit den ersten Pflanzen in der Erde
Und so sieht's dann bepflanzt aus. Manu hatte schon einige Sachen im Wohnzimmer vorgezogen, so dass wir gleich loslegen konnten. Schauen wir mal, wie's wird.

Geschrieben von Markus um 07:10 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Dienstag, 19. Februar 2013

Weitere Dinge werden fertig

Es wird einem ja immer gesagt, dass man mit einem Haus nie wirklich fertig wird. Nun, so langsam fange ich an, das zu glauben, aberes soll trotzdem Schritt für Schritt voran gehen. Diesmal auf der Liste der Dinge, die fertig sind: das Gästezimmer und ein Teil der Küchenbeleuchtung.

Panorama des Gästezimmers mit Schrank und Boden.
Das Gästezimmer ist soweit (abgesehen vom Bett, was zwar rausgesucht, aber noch nicht gekauft ist). Klick auf's Bild zeigt eine größere Version.
Blick auf die Arbeitsflächenbeleuchtung am Fenster
Die Arbeitsfläche am Fenster ist nun auch nachts schön hell beleuchtet.
Nahaufnahme der Lampe von außen
Der Hauptteil der Lampe sitzt in der abgehängten Decke. Von außen ist nur die Plexiglasabdeckung zu sehen.
Interessanter Seiteneffekt der Lampenstromversorgung: wenn man das Licht ausschaltet, dann dauert es fast eine Sekunde, bis es auch wirklich alle Glättungskondensatoren etc. entladen hat und ausgeht.

Geschrieben von Markus um 22:40 | Kommentare (3) | Trackbacks (0)
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Dienstag, 5. Februar 2013

Endlich richtig duschen

Da war noch was offen... wir hatten uns etwas Zeit gelassen mit der Anschaffung einer Duschkabine für das obere Bad. Das war aber gar nicht so schlecht, denn so konnten wir ausprobieren, welche Variante uns am besten gefällt. Nun sieht die Ecke komplett anders aus, als ursprünglich geplant: statt geschlossener Kabine mit Eckeinstieg (was bei näherem Hinsehen wegen Kollision mit der Eingangstür eh nicht funktioniert hätte) haben wir nun eine offene Kabine ohne Tür. Quasi nur zwei Glaswände. Aber wie immer gilt: ein Bild sagt mehr als 1000 Worte..

Blick in die Duschecke mit GlaswändenDie Duschwand sieht dann doch jetzt deutlich anders aus, als geplant.
Geschrieben von Markus um 20:23 | Kommentar (1) | Trackbacks (0)
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