Einträge von Markus

Stein auf Stein zur Sonne

Dienstag, 28. April 2015

Einfahrt (fast) fertig

Seitdem wir eingezogen sind wird unser Haus ja über eine einfacher Fläche aus Frostschutz betreten. Das trägt erstens eine Menge an Dreck ins Haus und ist zweitens im Winter mies zu räumen. Deswegen steht schon länger an, die Einfahrt endlich mal zu pflastern. Vor einiger Zeit kam der Anruf von unserem Gartenbauer, dass wir spontan nach dem Winter als erste loslegen könnten. Gesagt, getan. Das Ergebnis gefällt uns:

Blick in die Einfahrt mit Pflaster
Da wir Ökopflaster verwendet haben, gilt die Fläche weiterhin als unversiegelt. Das Wasser fließt ja auch extrem schnell weg.
Blick auf die Bepflanzung neben der Eingangstür
Mit der fertigen Einfahrt sind jetzt auch die Flächen zum Bepflanzen fertig. Rechts der Eingangstür steht jetzt eine Panzerkiefer, die irgendwann (in 40 Jahren) mal 6 Meter hoch werden soll. Na wir sind gespannt.
Geschrieben von Markus um 13:37 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Freitag, 20. März 2015

Sonnenhaus und Sonnenfinsternis

Was macht ein Sonnenhaus eigentlich bei Sonnenfinsternis? Genau das gleiche, wie an einem bewölkten Tag: es steht rum und wartet geduldig auf die Sonne. Allerdings kann man den Verlauf der Sonnenfinsternis ganz schön in der Kollektortemperatur bewundern.

Temperaturverlauf des Kollektors
Kollektor während der Sonnenfinsternis

Der Eintritt unseres Hauses in den Halbschatten fiel zufällig mit dem Anlaufen der Anlage zusammen. Die Spitze hat also nichts mit der Sonnenfinsternis zu tun, sondern ist jeden sonnigen Morgen sichtbar. Dieser steile Abfall passiert einfach dann, wenn nach dem initialen sehr heißen Wasser des Kollektors (der das Anlaufen der Pumpe auslöst) das erste "kühlere" Wasser aus der Vorlaufleitung den Kollektor passiert hat und sich damit das System auf seine momentan mögliche Temperatur einpegelt. Man kann dann sehr schön den Abfall der Kollektortemperatur beobachten, während die Sonnenscheibe immer weiter verdeckt wird (die Pumpe ist im Prinzip gleich wieder ausgegangen, als das System festgestellt hat, dass nicht ausreichend Leistung zur Verfügung steht).

Ich habe mal das Maximum der Verdeckung der Sonnenscheibe markiert. Wie man sieht fällt das nicht mit dem Minimum der Kollektortemperatur zusammen. Da diese ja die gespeicherte Wärme wieder loswerden muss, läuft die Temperatur etwas nach (etwa 15 Minuten). Am Ende kann man dann wieder das Ansteigen der Temperatur beobachten, wenn der Schatten langsam weiter wandert. Der Punkt, den ich mit "Ende" markiert habe, ist nicht tatsächlich das Ende der Sonnenfinsternis gewesen (das war noch etwa 15 Minuten später). An dem Punkt ist allerdings unsere Anlage wieder angelaufen und die Werte haben nichts mehr mit der Schattenmenge zu tun.

Hier noch ein Bildchen, wie die Sonnenfinsternis von unserer Terrasse aus zu sehen war:

Eine zu knapp 74% verdeckte Sonnenscheibe
Maximale Verdeckung von unserer Terrasse aus

Leider wird unser Haus (zumindest zu unseren Lebzeiten) keine totale Sonnenfinsternis mehr erleben. Fänd ich spannend. Die nächste ist aber erst am 3. September 2081. Da wäre ich dann über hundert...

Geschrieben von Markus um 11:26 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Donnerstag, 13. November 2014

Wenn der neue Telefonanschluss die Heizung killt...

Es wird kalt in Deutschland. Das ist jetzt um die Jahreszeit keineswegs ungewöhnlich. Was aber schon ungewöhnlich ist: in unserem Wohnzimmer wird es auch kalt. Dagegen haben wir ja eigentlich die tolle Heizung. Trotzdem beobachten wir seit einigen Tagen, dass es sich im Wohnzimmer kühl anfühlt. Auch der Fußboden ist deutlich kühler, als bspw. in der Küche. Da das zwei unterschiedliche Heizkreise sind, hatte ich schon schlimmste Befürchtungen. Das Thermostat, das Ventil, auf jeden Fall was, was Geld kostet...

Die beste aller Ehefrauen ist heute drauf gekommen: wir haben seit Oktober einen neuen Telefonanschluss. Der ist mit einem neuen Router verbunden (VoIP-Lösung auf Basis von ADSL2+. Das konnte unser alter Router einfach nicht.) Aus Verkabelungsgründen hänger der Router im Wohnzimmer. Ist so ein recht schicker, weißer Telekom Speedport W724V. Tja, und so ein Router produziert etwas Wärme, weswegen man ihn intelligenterweise nicht unter das Heizungsthermostat hängen sollte. Sollte...

Router unter Heizungsthermostat
Tja, dem Thermostat war warm. Uns nicht so. Wir überlegen uns jetzt erstmal eine andere Lösung, während der Router wieder am Boden steht.
Geschrieben von Markus um 16:56 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Samstag, 18. Oktober 2014

Ungebetene Essensgäste

Wenn ich schon in Schreiblaune bin: wir haben ungebetene Gäste auf dem Grundstück. Statt dass die sich an dem wunderbar wachsenden Gras oder ähnlichem gütlich tun, nein, es müssen natürlich die Erdbeeren sein. Da müssen wir im Winter wohl was tun. Der Zaun kommt erst im nächsten Jahr.

Abgefressene Blätter
Fraßspuren an den Erdbeeren

Das wenige Gemüse, was im Moment noch draußen ist, hat's auch nicht leicht. Ein voller Befall mit Kohlweißlingraupen. Ich lese schon fleißig ab, aber die wachsen schneller nach, als man gucken kann.

Angefressene Rosenkohlblätter
Hoffentlich kann ich den Rosenkohl bald ernten.
Geschrieben von Markus um 22:06 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Erweiterung Holzlager

Vorm Winter musste schnell noch mal gebastelt werden. Uns ist nämlich aufgefallen, dass wir doch noch ein wenig mehr Platz zum Lagern von Holz gebrauchen können. Nicht so sehr, weil wir wirklich viel Holz brauchen, aber typischerweise kaufen wir das Holz frisch (weil: billiger) und müssen es einige Zeit zum Trocknen lagern. 2-3 Jahre sollten es schon sein und je nach Holzverbrauch im Winter kommt da schon etwas Platzbedarf zusammen.

Ende vom Lied: Manus Beerensträucher mussten umziehen (deswegen konnte ich erst jetzt anfangen, nach der Ernte) und an ihrer statt steht jetzt ein weiteres Abteil unseres Holzlagers. Diesmal habe ich es hoffentlich richtig gemacht und das Fundament so gestaltet, dass die Mäuse nicht wieder die Erde nach oben wühlen können.

Die Herausforderung diesmal sollte sein: man baue das ganze nur mit Handwerkzeugen (und einem Akkuschrauber. Ich wollte mir nicht wirklich noch einen Handbohrer kaufen). Ich habe mir vor einigen Wochen einen schönen Satz Japansägen gekauft, die nun ihre Vorzüge beweisen sollten. Schauen wir mal:

Holzverbindung am Querbalken
Die kräftigste Verbindung hält das Dach. Der Querbalken liegt zumindest auf einem kurzen Stück komplett auf und wird durch einen massiven Dübel verspannt. Das hält hoffentlich. Gerade Schnitte mit der Japansäge wollen übrigens gelernt sein.
Mehrfach geneigte Zapfenverbindung
Der wahrscheinlich komplizierteste Schnitt: die Verbindung zwischen dem hinteren Dachbalken und der zugehörigen Strebe. Das doofe ist: der Dachbalken liegt um knapp 10° aus der Senkrechten verdreht auf dem Querbalken auf (er folgt der Dachneigung), weswegen die Strebe der gleichen Neigung folgen muss. Hat einige Versuche gedauert, bis die Winkel gestimmt haben.
Eckverbindung zwischen Pfosten und Riegel
Auch die neuen (und alten, aufgearbeiteten von meinem Opa) Stemmeisen sind zum Einsatz gekommen. Meine bisherige Konstruktion der Haltegitter an den Stirnseiten hat sich als zu schwach erwiesen (deswegen werde ich das letzte Abteil des Holzlagers leerräumen und dringend reparieren müssen, bevor das Gitter bricht). Daher diesmal jetzt stabile Riegel, die äußerst stabil in eine Tasche in den beiden Pfosten eingelassen sind.
Der Holzrahmen des Holzlagers
Der Rahmen des Holzlagers fast fertig. Der vordere und hintere Dachbalken sind auf beiden Seiten mit 25-mm Holzdübeln verankert (ich traue an der Stelle einer Schraubverbindung nur bedingt, seitdem es mir beim bestehenden Holzlager schonmal welche abgeschert hat. Kann aber auch ein Konstruktionsfehler gewesen sein.) Die inneren sind mit Schrauben gesichert. Der Überhang am Rand war eine spontane Entscheidung. Man kann nie genug überdachten Platz im Garten haben.
Das Holzlager ist fertig
Und das Dach ist drauf. Das Dach besteht wie schon beim bestehenden Lager aus Bitumenwellplatten. Diesmal sind diese frei über die Balken verschraubt, statt eine komplette Unterkonstruktion aus Brettern zu haben. Sollte ursprünglich billiger sein, kommt aber am Ende quasi auf's gleiche raus. Nach einigem Hin und Her und einigen Fotos konnte mit der Dachdecker meines Vertrauens auch noch zusätzliche der Traufbleche fertigen (ohne Fachbegriffe ist man aufgeschmissen, wenn man beschreiben will, welche man genau braucht), so dass das jetzt alles gut aussieht und hoffentlich wetterfest ist. Fehlt nur noch die Wetterschutzlasur. Kommt noch.

Insgesamt einiges an Arbeit, aber das Ergebnis ist mir den Aufwand wert. Jetzt noch das alte Lager reparieren und dann kann die Lieferung kommen.

Geschrieben von Markus um 21:25 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Sonntag, 7. September 2014

Da kommt der Strom her...

Von unserer Terrasse aus kann man den Bau einer neuen Stromtrasse beobachten. Die haben jetzt grad angefangen, die Seile einzuziehen. Wenn die noch neu sind, dann leuchten sie in der Sonne, statt einfach nur schwarze Striche in der Landschaft zu sein. Optisch viel netter. Dummerweise bleibt das nicht so.

Stromtrasse mit Seilen, die in der Sonne leuchten
Leuchtende Stromleitungen
Geschrieben von Markus um 06:09 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Mittwoch, 27. August 2014

Ein wenig Grünzeug

Mal wieder ein paar kleine News aus dem Garten. Diesmal haben wir ein wenig Grünzeug im Garten verteilt. Wir hatten noch einen Gutschein von meinen Kollegen, den es zum Einzug gab, hier und waren etwas einkaufen. Damit haben wir unseren östlichen Hügel an der Terrasse etwas erweitert:

verschiedene Pflanzen zwischen Sandsteinen
Ein (hoffentlich) pflegeleichter Hügel an der Terrasse

Der Hügel ist übrigens meine persönliche Erinnerung an eine der schönsten Unterkünfte in unserem Neuseelandurlaub vor einigen Jahren. Die Little Earth Lodge in Whangarei hatte nämlich solche Dinger im Garten:

Eine Wiese mit großen Basaltblöcken
Kein Sandstein, sondern (vermutlich) Basalt und auch deutlich größer, aber egal.

Außerdem haben wir über den Winter Kiwis aus Samen gezogen. Erstaunlich einfach, das: die Kiwisamen gut saubermachen, damit kein Fruchtfleisch mehr dran ist (sonst schimmelt es möglicherweise), in kleine Töpfe säen und gut gießen. Nach einiger Zeit wachsen daraus Kiwipflanzen, die sich recht schnell vergrößern. Angeblich sind die Pflanzen winterhart (vergleichbar mit Weinstöcken). Wir werden das beobachten. Wir haben nämlich zwei an einem Rankgitter an der Garage eingepflanzt.

Zwei Kiwipflanzen an der Garage
Die linke Pflanze hat das Aussetzen besser überstanden. Mal schauen, wie sie sich über den Winter schlagen.
Geschrieben von Markus um 19:43 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Freitag, 13. Juni 2014

Und die Garage ist bunt...

Wir hatten die Garage ja in weiß liefern lassen, um sie selbst zu streichen. Ist ingesamt einfach billiger. Die Putzer hatten uns damals einen Rest Putz mit Farbcode da gelassen, so dass wir unseren lokalen Farbenhändler die passende Fassadenfarbe anmischen lassen konnten. Ich habe die letzten zwei Tage auf und um die Garage verbracht und Farbe aufgetragen. Schick sieht's aus (auch wenn es noch nicht 100% fertig ist.):

Haus und Garage beide in der gleichen Farbe
Haus und Garage im Partnerlook
Geschrieben von Markus um 18:21 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Montag, 9. Juni 2014

Die Garage ist da!

Yeah, endlich müssen Motorrad und Auto nicht mehr draußen vor sich hin rosten, sondern können das gemütlich in der Garage tun! Außerdem sind endlich die Fahrräder nicht mehr in die Gartenhütte gestopft. Ich komme wieder an den Rasenmäher, ohne alles ausräumen zu müssen.

Garagenteile auf dem LKW
So wurde das geliefert. Laut Fahrer ist er um 3 in Hoyerswerda losgefahren. Die Öffnungen an der Seite ergeben später mal die Mittelwandaussparung
Ein Hydraulikarm hebt ein Garagenteil auf's Fundament
Ein dicker Hydraulikarm hebt die Dinger millimetergenau an ihren Platz. Sehr faszinierend. Die Lieferanten waren übrigens voll des Lobes für unser Fundament. Da hat unser Gartenbauer gute Arbeit geleistet.
Panorama vom Garagendach
Der Spalt zwischen den beiden Teilen wird noch sauber abgedichtet. Die Blenden sind mit großen Klammern in den Spalt verkeilt, so dass man sie bspw. zum Streichen der Wände abnehmen kann.
Außenansicht der Garage
So sieht's fertig aus. Momentan noch weiß, die Fassadenfarbe steht aber schon bereit, sobald das Wetter etwas kühler ist.
Panorama der Innenansicht der Garage
Innenansicht. Die Räder sind schon eingezogen und mittlerweile stehen auch Motorrad und Auto drin

Damit man sich auch mal eine Vorstellung macht, wie das eigentlich aussieht, hier ein Video vom Aufbau:

Geschrieben von Markus um 09:28 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Dienstag, 27. Mai 2014

Der Atomreaktor ist undicht!

Dass wir uns dekadenterweise eine offene Kernfusion als Heizung leisten, wusste ich ja schon. Aber unter unserem Hochbeet scheint es auch noch einen undichten Kernreaktor zu geben. Das würde zumindest die Monsterradieschen erklären, die wir zur Zeit ernten.

Zwei große Radieschen
Ordentliche Größe. Zum Vergleich die 10-Pence-Münze (in etwa so groß, wie ein 50-¢-Stück). Ja, ich hatte gerade keine anderen Münzen rumliegen.

Geschrieben von Markus um 14:51 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Samstag, 3. Mai 2014

Ein neues Hochbeet

Im letzten Jahr haben wir ja das Hochbeet mehr oder minder als Experiment gebaut. Der Aufwand sollte nicht zu hoch sein (auch finanziell), da wir uns nicht sicher waren, ob das überhaupt was wird und uns Spaß bringt. Nachdem sich das nun doch deutlich bewährt hat, haben wir dieses Jahr ein neues in Angriff genommen, um die Anbaufläche zu verdoppeln. Dankenswerterweise haben unsere Nachbarn schon im Herbst an uns gedacht, als sie einen Strauch gerodet haben, so dass wir eine gute Grundlage in Form von Gestrüpp hatten. Noch unseren Weihnachtsbaum, die Zweige eines bei Oma gefällten Birnbaums, das Gras vom letzten Jahr und der angerottete Kompost dazu und fertig ist die Langzeitdüngung. Die obere Hälfte wird mit der bewährten Mischung aus Kompost (2,50 € für 40 Liter in unserer Kompostanlage nebenan) und Mutterboden aufgefüllt und zuguterletzt mit einer dünnen Schicht Pflanzenerde abgedeckt. Fertig sind zwei zweitere Quadratmeter bequeme (und ertragreiche, wie sich letztes Jahr gezeigt hat) Gemüsebeetfläche.

 Genug Text, hier die Bilder:

Der Arbeitsplatz mit Tauchsäge und Ständerbohrmaschine
Diesmal soll das Beet richtig lang halten. Daher wird es komplett anders konstruiert: keinerlei Holz auf Holz mehr, sondern einzelne Balken mit Abstandsthaltern dazwischen. Die müssen natürlich zugeschnitten und gebohrt werden.

Der Entwurf ist übrigens inspiriert von einem Buch, das wir von unserer Nachbarin geliehen haben. Wir haben's allerdings deutlich vereinfacht, so dass nur noch zwei verschiedene Längen von Balken geschnitten werden müssen.

Nahaufnahme der überlappenden Bilder an der Ecke des Beetes mit Abstandshaltern.
Die Eckverbindung mit Abstandshaltern

Die Verbindung der Balken über Eck geschieht mit senkrecht durchlaufenden M8 Gewindestäben. Davon braucht man an jeder Ecke drei Stück. Der direkt auf der Ecke verbindet jeweils die Wände, während die anderen beiden die abwechselnd zurückgesetzten Balken halten. Dazu müssen eine Menge Löcher passend gebohrt werden. So viele, dass ich mir lieber gleiche eine Schablone gebaut habe, um mir das Einmessen zu sparen. Hat recht gut funktioniert.

Die Balken werden mit je zwei Unterlegscheiben und einem 2cm-Stück Alu-Rohr auf Abstand gehalten. Insgesamt 108 Rohre an den Ecken. Das war eine Menge zu schneiden. Fertige Abstandshalter oder bspw. mehr Unterlegscheiben wären einfacher, aber deutlich teurer.

Am Ende wird die ganze Konstruktion mit zwei Muttern straff zusammengezogen. Das ist bisher absolut stabil. Mal schauen, ob das Holz ggf. noch nachgibt.

Gesamtansicht des Beetrahmens mit Hasendrahrt am Boden
Unten rein wie immer der bewährte Hasendraht gegen Wühlmäuse.

Hier sieht man nochmal sehr schön die Konstruktion mit den drei Gewindestäben über Eck. Die Vereinfachung der Konstruktion hat das Zuschneiden sehr stark vereinfacht. Wir haben einfach 27 Douglasienrahmen in 45x70x2000 mm gekauft. 9 davon wurden in der Mitte geteilt, um die kurzen Seiten zu ergeben. Zusammen mit den Abstandshaltern ergeben die 9 Ringe übereinander eine Gesamthöhe von 79 cm (+ nochmal 2 cm für den Abschlussrahmen, der hier noch fehlt). Ideal zum aufrechten Arbeiten.

Die beiden Hochbeete in der Abendsonne nebeneinander
Fertig ist das Ensemble. Die beiden Hochbeete im Sonnenschein nebeneinander. Während auf dem älteren nun schon wieder Sachen keimen, ist das neue frisch gefüllt und muss nun noch bepflanzt werden.

Insgesamt ist diese Konstruktion etwas teurer, als die vom letzten Jahr, sollte aber im Idealfall 15-20 Jahre halten (wir werden das beobachten, wenn auch möglicherweise nicht darüber bloggen ;-)). Optisch finde ich sie einigermaßen unschlagbar. Ich mag einfach diesen Wechsel von hell und dunkel zwischen Holz und Zwischenraum.

Geschrieben von Markus um 20:23 | Kommentare (3) | Trackbacks (0)
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Dienstag, 8. April 2014

Sonnenschirmständer

Die bisherige Konstruktion mit dem Sonnenschirmständer war mehr so mittel. Aufgrund der großen Fläche des Schirm ist der sehr windanfällig und die normale Konstruktion mit den vier Betonplatten im Fußkreuz reicht eigentlich nicht wirklich aus. Daher wollte ich schon lange eine vernünftige Verankerung bauen. Unser Vorteil: der Fuß des Schirms ist dafür vorgesehen: das Kreuz mit den Betonplatten lässt sich abschrauben, so dass nur noch der Drehteller und der Schirm übrig bleiben. Die Verankerung erfolgt mit M10 Schrauben. Also der Plan: Loch graben, Betonfundament gießen, in das Betonfundament an den passenden Stellen 4 M10 Gewindestangen mit eingießen und fertig ist der Schirmständer. Gesagt, getan:

Blick auf das Lock für das Fundament mit Schalung
Die Schalung

Etwas komplizierter wurde es dadurch, dass ich nur den eigentlichen Fuß des Schirms bis nach oben führen wollte. Der Großteil des Fundaments soll später mal unter der Erde verschwinden, wenn die Terrasse fertig ausgebaut wird. Daher diese kleine Zusatzschalung nach oben, in der die Gewindestangen sitzen werden.

 

Die Schalung voll Beton
Fertig ist der Beton

Und fertig ist der Beton. In der Mitte kann man (mit etwas Mühe) die 4 M10 Gewindestäbe mit Muttern erkennen, auf denen der Schirm sitzt. Die korrekt zu positionieren war übrigens recht einfach: ich habe sie einfach in den Drehteller des Schirms geschraubt und den dann auf der Schalung befestigt (man kann den Drehteller und mit den vier Gewindestäben auf dem ersten Bild oben rechts neben der Schalung erkennen). Dadurch stimmt der Abstand der Gewindestangen automatisch und der Drehteller lässt sich einwandfrei lösen. Bezüglich der nötigen Betonmenge habe ich mich natürlich grandios verschätzt und musste zwischendurch nochmal los um nachzukaufen.

 

Der Schirm auf dem Fundament
Endlich fest verankert
So sieht das Ergebnis dann ohne Schalung und dafür mit Schirm aus. Der Hauptteil des Blocks verschwindet später unter der Erde. Eigentlich bleibt nur der kleine Fortsatz oben bündig zum Boden. Das ganze hat den Praxistest auch schon bestanden und einige Windlast ausgehalten.

 

Geschrieben von Markus um 05:53 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Montag, 24. März 2014

Und wieder alles aufmachen...

Weil es so schön war... Wir konnten uns offenbar nicht daran gewöhnen, dass es rund um's Haus mal sauber ist und man nicht ständig roten Schlamm an den Schuhen kleben hat. Deswegen haben wir heute vorm Haus wieder angefangen, zu bauen. Diesmal wird's die Garage und Einfahrt.

Panorama von der Einfahrt mit Erdhaufen und abgesteckter Garage
Und wieder Erdhaufen in der Einfahrt...
Blick entlang des Grabens für die Dachentwässerung
Der Graben für die Dachentwässerung. Erstaunlich tief. Über zwei Meter an der tiefsten Stelle.

Zugang zum Haus natürlich mal wieder über eine Planke. Die Garage selbst dauert noch etwas. Jetzt kommt erstmal das Fundament und die zukünftige Einfahrt.

Geschrieben von Markus um 17:11 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Donnerstag, 26. Dezember 2013

Basteleien die x-te

Seit langer Zeit schon liegen im Keller Leimholzplatten aus Buche rum, aus denen eine schlichte Kommode für die Galerie entstehen sollte. Bisher hatten mir Werkzeug und Muße gefehlt, aber nachdem ich mir vor einiger Zeit eine schicke Tauchsäge von Makita gegönnt habe, ist sie jetzt fertig:

Kommode in der Galerie
Möbelbau wird um so einfacher, je klarer die Formen sind. Wie gut, dass ich klare Formen mag.

 Einige Tipps und Tricks habe ich mir bei mehreren Leuten auf YouTube abgeschaut, die teilweise sehr umfangreich über ihre Arbeiten berichten und Sachen erklären. Das dumme daran: da die Videos alle auf Englisch sind, habe ich teilweise echte Probleme, die deutschen Fachbegriffe zu verwenden. Das geht schon beim Versuch los, eine Atemschutzmaske zu kaufen. Die sind nämlich in Deutschland deutlich anders eingeteilt, als in den USA.

 

So, das nächste Projekt ist schon geplant. Nun muss ich nur noch den Materialbedarf berechnen und einkaufen. Bis demnächst dann in diesem Theater...

Geschrieben von Markus um 18:19 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Sonntag, 20. Oktober 2013

Erstes Winterprojekt: Werkstatt fliesen

Nachdem das Wetter ja nun nicht gerade besser wird (auch wenn es gestern nochmal sehr traumhaft war und unseren Heizbeginn für dieses Jahr noch ein paar Tage rauszögern dürfte), wird es Zeit, sich mal mit den ersten Projekten für den Winter zu befassen. Damit ich auch Platz habe, die durchzuführen, stand endlich mal das Fliesen der Werkstatt im Keller an. Ok, genaugenommen stand davor das Auf-/Ausräumen der Werkstatt an...

Die Werkstatt mit den ersten Fliesenreihen
Ausgeräumt und sauber gemacht: so kann man die ersten Fliesen auslegen. Wichtig: ich konnte den Tisch an der Wand nicht einfach so abbauen. Ergo: die Füße mussten irgendwie temporär an der Wand befestigt werden, damit der Boden frei ist. Hat auch problemlos 2 Wochen gehalten.

 Kurze Zeit später... (also: eigentlich lange Zeit und viele Rückenschmerzen später... Respekt vor jedem Fliesenleger!)

 

Fertig geflieste Werkstatt
Fertig geliest. Ich war überrascht, wie gut es am Ende geworden ist. Beim nächsten Mal werde ich allerdings einige Kleinigkeiten anders machen. Bspw. wird die erste Fliesenreihe anders angesetzt werden, damit es hoffentlich insgesamt einfacher wird, gerade zu bleiben.

Das letzte, was noch fehlt: verfugen. So offene Fliesenfugen sind ja dann doch nicht schön. Ergo nochmal ein Abend Arbeit. Diesmal mit viel Wasser. Meine Hände sind einen Tag später noch spröde und trocken.

 

Fertig verfugter Boden der Werkstatt
So soll der Boden aussehen. Die Tischbeine der Werkbank sind auch wieder an Ort und Stelle (die mussten natürlich etwas gekürzt werden, weil jetzt ja dank der Fliesen der Boden etwas höher ist.)
Yeah! Jetzt nur noch 2 weitere Räume, wo's nicht einfach so schön im Quadrat zu legen ist...

 

Geschrieben von Markus um 11:10 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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