Stein auf Stein zur Sonne

Artikel mit Tag dämmung/insulation

Samstag, 21. Januar 2012

Innendämmung und -putz

Wir waren ja in letzter Zeit etwas wortkarg. Das beruhte allerdings mehr auf Faulheit, denn auf mangelndem Stoff. Im Haus geht es nämlich ordentlich voran. Man kann sich schon so richtig vorstellen, wie das am Ende mal aussieht. Die Sanitärbauer haben alle Wasser- und Abwasserleitungen eingebaut und die Steigleitungen der Heizung angebracht. Im Dachgeschoss ist die Untersparrendämmung und die Dampfsperre eingebaut worden, so dass die Putzer jetzt zur Tat schreiten können. Das tun sie und wie: wir sind hellauf begeistert von den bisher geputzten Flächen. Sowohl die geraden Wände in den Kinderzimmern, wie auch die runde Wand um den Speicher sind absolut glatt. Wir bekommen laut Helma-Vertrag Putzqualität Q3, was zum Übertapezieren geeignet ist. Wenn die restlichen Wände so werden, wie die bisherigen, dann brauchen wir keine Tapete, sondern können wie geplant den Putz direkt streichen. Sehr schön…

Damit man mal einen Eindruck bekommt, was so passiert haben wir heute einen Schwung Fotos gemacht. Fangen wir am Eingang an. Die Putzer haben für die Zuleitung für ihre Maschine ein Loch in die Tür gehackt. Sieht lustig aus. Nur gut, dass das nochmal getauscht wird.

Ein Loch im Türblatt der Eingangstür
Schon etwas ungewöhnlich.

Wir wechseln ins Gästezimmer. Dort ist einer der zwei Heizkreisverteiler im Haus. Wie die am Ende genau funktionieren muss ich mir auch erst noch anlesen.

Blick in den offenen Heizkreisverteilerkasten.
Ein Heizkreisverteiler. Die elektrischen Zuleitungen sind übrigens noch nicht angeschlossen und wurden daher vermutlich versehentlich auf der falschen Seite der Wand eingeputzt. Das müssen wir mal noch klären.

Damit man sich mal eine Vorstellung davon machen kann, wie das Haus unter dem Dach warm gehalten wird: die Untersparrendämmung (mit Teilen der Dampfsperre) im Bad.

Untersparrendämmung unter der Dachschräge
Untersparrendämmung unter der Dachschräge

Auf die restlichen Wände kommt der Innenputz, von dem wir wie gesagt bisher sehr begeistert sind. Manu geht sogar so weit zu sagen, dass man den gar nicht streichen muss, wenn man die Capuccino-Farbe will.

Geputzte Wand mit Fenster
Man kann sich schon richtig vorstellen, wie das mal wird.
Die verputzte Speicherwand im Wohnzimmer
Selbst an der runden Speicherwand: astrein glatter Putz

Zuguterletzt wechseln wir wieder nach draußen: als zwischen Weihnachten und Silvester die Regenwasserzisterne das erste Mal übergelaufen ist, ist uns was unschönes aufgefallen: der Einlauf aus der Drainage liegt unterhalb des Geländeniveaus um die Zisterne. Statt dass das Wasser also im Notfall über die Wiese abfließt drückt es in die Drainage zurück. Das war so natürlich nicht geplant. Glücklicherweise ist der Einlauf sowieso schon ein nach oben zeigendes Rohr, so dass wir dieses nur verlängern brauchten. Das haben wir heute getan und auch gleich ausprobiert: das Wasser läuft in die Wiese und die Drainage bleibt trocken wie gewünscht.

Der verlängerte Einlauf im Drainageschacht
Wie eine gigantische Wasserwaage: der Einlauf und die Zisterne sind durch gut 20 Meter Rohr verbunden

Das überlaufende Wasser hatte im Schnee einen lustigen Effekt. Durch die Bodenform lief es zu einer riesigen Achtelnote zusammen:

Wasser in der Wiese in Form einer Note
Wie eine große Achtelnote im Schnee. Der Notekopf ist übrigens an der tiefsten Stelle gut einen Meter. Reicht also locker für nasse Füße.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Anschlüsse gelegt

Nachdem wir die Odyssee mit der Telekom durch haben und auch alle Stromkabel vorhanden sind konnte gestern die Mehrspartendurchführung geschlossen werden. Damit haben wir jetzt den Wasseranschluss im Haus (wenn auch nur im Keller) und nicht mehr an der Straße. Strom- und Telefonkabel liegen zwar schon, sind aber noch nicht angeschlossen. Das ist soweit erstmal kein Problem, es ging hauptsächlich darum die Wasserleitung unter die Erde zu bringen, damit die uns nicht eingefriert. Das ist nun fast geschafft, genauso wie mittlerweile auch die Kellerdämmung fast komplett angebracht ist, so dass in den nächsten Tagen mit dem Aufschütten des Geländes rund ums Haus begonnen werden kann. Um die Terrasse aufzuschütten war es noch notwendig eine Stützmauer hinters Haus zu setzen, da dort eine Zufahrt zum Garten freigehalten werden sollte. Das wurde gestern auch erledigt, so dass nun wirklich nichts mehr im Weg steht. Heute und morgen wird der Rest der Solaranlage montiert, so dass dann auch das Dach seine endgültige Form hat und wir uns keine Sorgen mehr wegen der Schneelast im Winter machen müssen. 

Einziges Problem bisher: der Untergrund ist sehr weich, so dass sich die Bagger teilweise festfahren. Um dem vorherigen Eigentümer des Grundstücks zu zitieren: "Das sieht ja aus wie auf einem Übungsplatz!". Stimmt. Erst recht seitdem ein Kettenbagger im Einsatz ist, der auch noch die passenden Spuren hinterlässt. Wie die Solarbauer allerdings die Kollektoren auf's Dach bekommen (Kran ist nicht mehr da und für einen Autokran dürfte der Untergrund gerade zu weich sein) ist mir noch schleierhaft. Wir werden das beobachten…

Geschrieben von Markus um 07:30 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Donnerstag, 8. Dezember 2011

Jede Menge Fortschritt

Wie erwartet ist diese Woche viel los auf der Baustelle. Die Elektriker sind fleißig dabei das Haus zu verkabeln. Überall sitzen Dosen in den Wänden, liegen Leerrohre kreuz und quer und hängen Kabel aus der Wand. Die Dämmung ist fertiggestellt, wird allerdings über Winter ohne Putz stehen bleiben. Heute morgen hatten wir eine längere Baubesprechung mit den Tiefbauern, die nun Kläranlage und Zisterne einbauen und alle Gräben für die Außenanschlüsse machen. Das wird alles noch diese und Anfang nächster Woche geschehen, weil… Überraschung: am Dienstag kommen die Solarkollektoren! Bis dahin müssen die Kabelgräben wieder zu und hinterm Haus die Terasse angeschüttet sein, da dort ein Gerüst stehen muss.

Die Herstellung der Außenanschlüsse hatte (bzw. hat noch) eine mittelschwere Odyssee zur Folge. Stichwort: Telekom… Erfahrene Bauherren brechen hier schon in manisches Gelächter aus. Wir hatten ja schon vor geraumer Zeit unseren Antrag auf Neuanschluss abgegeben. Ursprünglich hieß es, dass das Kabel von e.on mit gelegt wird, wenn die das Stromkabel setzen. Als es dann zur Sache gehen sollte war davon plötzlich nicht mehr die Rede und die Telekom wollte alles selbst machen. Im Endeffekt ist nichts passiert (weder bei e.on noch der Telekom) und unser Kran blockierte dann lange Zeit den entsprechenden Zugangsweg. Anfang November, als absehbar war, dass der Kran verschwinden würde, haben wir mal wieder vorsichtig bei der Telekom nachgehakt, wie das denn nun werden sollte. Ein Rückruf kam leider nie. Manu hat das ganze versucht voranzutreiben, war aber irgendwann der Meinung, dass sie zu vorsichtig rangeht und hat mich gebeten doch mal das alte "Guter Bulle - Böser Bulle"-Spiel zu spielen. Gesagt, getan: Bauherrenhotline der Telekom angerufen, nachgefragt, wie der Stand denn ist und was so passieren soll. Die Dame am anderen Ende war völlig entsetzt ("Was? Der Auftrag läuft schon seit Mai und da ist noch nichts passiert?"), konnte mir aber nicht wirklich helfen ("Ich schreibe eine Mail an den Disponenten. Ich kann Ihnen aber nicht sagen, wann der reagiert."). Naja…

In der Zwischenzeit haben wir über einen Kumpel, der sich mit den speziellen Befindlichkeiten des Ladens etwas auskennt, nochmal eine Nachfrage angeleiert. Was der so genau gemacht weiß ich nicht, aber kurz drauf kam von ihm die Erfolgsmeldung: die rufen euch an und liefern das Kabel noch diese Woche. Wunderbar, nur: der Anruf kam nie. Keine Ahnung, irgendwo versacken die Rückrufe immer im System. Für uns wurde es langsam dringend, denn das Telefonkabel liegt bei uns mit in der Mehrsparteneinführung zusammen mit Strom und Wasser und die muss (wegen des Wassers und der Kälte) langsam unter die Erde damit uns da nix aufgefriert. Heute morgen hat er also nochmal nachgehakt. Kurz darauf kriege ich den Hinweis von ihm, dass der Rückruf jeden Moment erfolgen sollte. Tatsächlich: just in dem Moment klingelt mein Handy und der Herr vom Telekom-Baubüro ist dran. Der Auftrag wäre an die Baufirma raus und würde nächste Woche bearbeitet. Hm, nächste Woche ist unter Umständen zu spät, die Tiefbauer sind nur bis Dienstag da. Er hat mir dann glücklicherweise den Kontakt zur bauausführenden Firma verschafft, damit ich mich mit denen selbst absprechen kann. Nach einigem Hin und Her (der eigentliche Bauausführende ist wieder nur Subunternehmer und die übergeordnete Firma kennt dessen Termine nicht etc.pp.) hatte ich dann den Menschen am Rohr, der wirklich am Ende mal das Kabel in die Erde bringen soll. Das Ende vom Lied: wir bekommen morgen früh unser Kabel auf die Baustelle geliefert und lassen das von unseren Tiefbauern mit einbauen. Das Ende bleibt offen liegen und wird nächste Woche vom Telekom-Sub-Subunternehmer angeklemmt. Was lang währt… Vielen Dank nochmal an unseren Kumpel, der mit schneller Hilfe zum Gelingen der Aktion beigetragen hat!

A propos Dichtungen: eine kleine negative Überraschung hatten wir gestern nacht: im Keller stand mal wieder Wasser. Laut den Elektrikern drückte das Abwasserrohr rein. Das lag ja bisher nur mit offenem Ende in der Erde und hatte offenbar dem momentan anstauenden Sickerwasser nichts mehr entgegenzusetzen. Das Rohr ist jetzt seit heute dicht und das Wasser im Keller sollte auch entfernt worden sein.

Die Kläranlage ist auch schon sehr weit. Leider ist der bestellte monolithische Behälter nicht lieferbar, so dass wir nun doch eine Anlage aus Betonringen bekommen… Naja, hoffen wir, dass die langfristig dicht bleibt. Die Zisterne liegt momentan in Einzelteilen im Garten und wird morgen oder Anfang kommender Woche eingebaut.

 Man sieht also: viel los, viel passiert. Wir waren bloß zu faul zum Bloggen. Das haben wir hoffentlich jetzt ausreichend nachgeholt. Foto gibt es heute nur eins: die Kläranlage und Zisterne in Einzelteilen bei der Anlieferung. Evtl. folgen am Wochenende mehr.

 

Der Laster mit den Betonteilen der Kleinkläranlage und Regenwasserzisterne
Ziemlich massive Teile: 3,5m³ Kleinkläranlage und 6m³ Regenwasserzisterne aus Beton.

 

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Dämmung und lauter andere Dinge

Die Dämmung kommt gut voran. Auf der Südseite ist sie im Prinzip schon fertig und kann nächste Woche dann geputzt werden. Die anderen Wände zeigen auch guten Fortschritt, werden aber im Moment mal wieder von einem kleinen Problem aufgehalten: der Fensterbauer hat die falschen "Ohren" geliefert. So nennen die Putzer diese Plastikschienen, die an Fensterbrettern seitlich den Abschluss bilden. Wir haben silberne Fensterbretter, sollten aber weiße "Ohren" kriegen. Ergo: nochmal das ganze. Am Montag kommen die richtigen Teile und dann kann auch die Dämmung weitergebaut werden.

Das Norddach ist übrigens schon fertig gedeckt  einschließlich verkleidetem Schornstein, so dass von diese Seite das Haus schon richtig weit aussieht. Auf der Südseite ist das leider noch anders: die Kollektoren lassen ja noch auf sich warten. Laut ausführender Firma kann der Lieferant die Kollektoren nicht fertigen, weil einer seiner Zulieferer irgendwelche Blechteile nicht beibringt. Man hofft nächste Woche darauf, dass es weitergeht und die Kollektoren übernächste Woche verbaut werden können. Schauen wir mal.

Unabhängig vom Zeitpunkt des Kollektoreinbaus wird die Firma nochmal ein neues Gerüst stellen müssen. Das aktuelle soll nämlich nächste Woche weg, weil es nach dem Verputzen erstmal nicht mehr benötigt wird (und Helma logischerweise keinen Bock hat wochenlang ein Gerüst rumstehen zu haben. Kostet ja alles.) Im Zuge dessen verschwindet auch der Kran, der seit Wochen die Baustelle geziert hat. Das ist alles nötig, damit die Tiefbauer unsere Wasserzisterne und Kläranlage einbauen und mit dem Haus verbinden können. Wenn alles klappt, dann kommt hoffentlich auch passend der Anschluss ans Stromnetz (mal schauen, wie sich e.on da schlägt) und der Telefonanschluss. Dabei wird dann auch das Gelände vor dem Haus wie geplant angeschüttet, so dass wir ohne Leiter reinkommen.

Die Fensterbauer müssen auch nochmal ran. Auf dem Foto von gestern sieht man in der Glasfront eine weiße Platte. Dort fehlt noch eine Scheibe (vermutlich beim Einbau kaputt gegangen). Außerdem ist eins der bodenlangen Fenster im Dachgeschoss quer durch gerissen. Macht erstmal nix, wird halt noch getauscht demnächst.

Zuguterletzt (nächste Woche geht es wirklich Schlag auf Schlag) ist die Rohinstallation Elektro und Sanitär nächste Woche fällig, damit der Innenputz dann irgendwann kommen kann. Danach bekommen wir auch endlich eine Bautreppe und das von Manu verhasste Leitern Steigen hat ein Ende.

Überblick des Hauses von Norden aus.
Das Haus von Norden. Das Dach ist schon fertig, wie man sieht.

 

Dienstag, 29. November 2011

Ausgesperrt!

Helma macht es wie die NBA im Moment: sie sperren uns aus. Zugegebenermaßen unabsichtlich: die Fensterbauer haben die Fenster und die Bautür eingebaut und wir haben noch keinen Schlüssel. Wird hoffentlich diese Woche noch. Das Norddach ist ebenfalls gedeckt und auf dem Süddach warten wir noch auf die Kollektoren. Insgesamt ist das Haus aber schon dicht. Von daher kann uns auch Regen kaum mehr schrecken. Wenn wir diese Woche noch einen Schlüssel kriegen, dann sind wir am WE schonmal sehr gespannt wie das so ist im Haus mit Fenstern und ohne Wind. Die Dämmung wurde auch schon angefangen, so dass wir jetzt auch einen Eindruck von den endgültigen Außenproportionen haben. Es geht also voran.
Geschrieben von Markus um 22:31 | Kommentar (1) | Trackbacks (0)
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Samstag, 26. November 2011

Erste Eigenarbeiten am Haus

Bisher haben wir am Haus ja die Leute immer nur machen lassen und zugeguckt. Heute mussten wir allerdings auch mal selbst ran. Bevor nämlich nächste Woche die Dämmung angebracht wird sollten an allen vier Ecken des Hauses noch Leerrohre für Kabel durch die Wand. Die laufen jetzt oberirdisch durch die Wand und dann ín der Dämmung senkrecht nach unten um dann unter der Erde die Dämmung nach außen zu durchbrechen. Auf die Art und Weise bleibt der Keller trocken und wir brauchen nicht noch zuviele teure Wanddurchführungen. Dafür mussten heute fünf Löcher gebohrt werden. Durch die 36,5-cm-Kalksandstein-Kellerwand. Schräg nach innen oben (wg. Wasser). Schon beim ersten Loch habe ich die doofe Idee verflucht. Aber nun ja…

Dummerweise habe nach dem ersten Loch nicht nur ich keine Lust mehr gehabt. Die Bohrmaschine meines Vaters hat spontan und anscheinend endgültig den Dienst eingestellt. Frage: wo bekommt man Samstag nachmittag auf die Schnelle leihweise sowas her (nachdem wir heute morgen schon eine lange Leiter kaufen mussten, da die Maurer ihre nach Abschluss ihrer Arbeiten mitgenommen haben, wollten wir nicht noch was teureres ohne gründliche Recherche kaufen)? Der lokale Baumarkt verleiht keine Maschinen und zum weiter weg Fahren fehlte die Zeit. Glücklicherweise gibt es Studentenclubs, die mit entsprechenden Dingen ausgerüstet sind und sich dankenswerterweise bereiterklärt haben auszuhelfen. Dafür sei hier nochmal gedankt!

Während Manu die Leihbohrmaschine besorgte, hatte ich Zeit mal auf's Dach zu klettern (mit den Dachlatten ganz einfach und dank der Unterzugbahn sieht man auch nicht, wie hoch das ist) und Fotos zu machen. Daher heute ein Panoramablick, den sonst nur der Schornsteinfeger bekommt. Wie versprochen reichen wir natürlich auch noch ein Foto des Glasdachs nach.

Das dreigeteilte Glasdach von innen.
Das Glasdach von der Galerie innen aus. Ich bin mal gespannt, wie wir das mal reinigen.
Ein Foto des Schornsteins mit den bereits gelegten Dachziegeln.
In der Perspektive könnte man fast denken, das Dach wäre schon fertig. Dreißig Zentimeter weiter links sieht es allerdings noch anders aus.
Markus beim Bohren eines Wanddurchbruchs an der Außenwand
Ein 1-Meter-Bohrer und eine 1000W Maschine. Nach einigen Gewürge war auch das passende Loch in der Wand (Problem: man bohre ein 25er Loch, wenn man nur einen 24er Bohrer hat). Dummerweise hat die rote Maschine es nicht überlebt. Hat komisch gerochen und keinen Mucks mehr gemacht. Die Ersatzmaschine hat dann allerdings tapfer durchgehalten.

 Zum Schluss noch das Panorama vom Dach. Das ist wieder ein bisschen groß, also anklicken um die komplette Version zu sehen!

Panorama vom Dach

Fazit des Tages: fünf Leerrohre sind durch die Wand geführt und können mit in die Dämmung gepackt werden. Eine Bohrmaschine und ein Bohrer (glücklicherweise einer der billigen, nicht einer der teureren SDS-Bohrer) sind über den Jordan (beide sind wohl zu warm geworden. Maschine roch komisch, Bohrer hat orange geleuchtet). Ich würde es jetzt nicht unbedingt als vollen Erfolg bezeichnen wollen, auch wenn zumindest das Tagesziel erreicht wurde…

Dienstag, 1. November 2011

Und einen Schritt zurück…

Offenbar sind unserem Haus die neuen Socken zu warm. Es wirft sie wieder ab. Unser Bauleiter hatte das schon angekündigt: wenn die Kellerdämmung zuviel Sonne kriegt, dann kann es passieren, dass der Kleber nicht hält und die Platten wieder von der Wand kommen. Genau das ist heute auf der Südseite passiert: die äußere Dämmlage hat sich gelöst und liegt in der Baugrube. Hoffen wir mal, dass möglichst bald der Ringerder kommt, an dem momentan das Zuschütten der Grube noch scheitert.

Die äußere Lage Dämmplatten liegt in der Baugrube. Innen sieht man noch die innere Lage mit den Kleberresten.
Und weg mit den Socken! Die letzten drei Platten sind runtergefallen, als wir grad da waren. Knallt ganz schön.

Geschrieben von Markus um 18:54 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Mittwoch, 26. Oktober 2011

Das Haus kriegt warme Strümpfe

Es ist wieder einiges passiert in der Zwischenzeit, auch wenn wir nicht zum Schreiben gekommen sind. Die Abdichtung ist fertig, so dass der Keller jetzt wasserdicht ist. So bleibt das in den kommenden Wochen zu erwartende Wasser draußen (und dummerweise das, was durch Treppenloch etc. reinfällt auch drin, aber egal…). Nach kleineren Nachbesserungsarbeiten ist der Verlauf der Abdichtung jetzt auch so, wie wir später mal das Gelände führen wollen. War schon praktisch, den Bauarbeitern die Hinweise einfach mit einem Stift auf die Wand schreiben zu können. 

Nachdem es jetzt also trocken ist kriegt das Haus jetzt warme Socken: die Außendämmung für den Keller kommt ran. Die schon bekannten orangen Dämmplatten, die auch unter der Bodenplatte liegen sollen das Haus nun im Keller warm halten. 160mm dick sollte das eine gute Isolierung sein. Überirdisch wird allerdings eine andere Dämmung eingebaut, da diese speziellen Platten gegen Feuchtigkeit resistent sind, was allerdings dazu führt, dass darauf kein Putz hält.

Zuguterletzt wurde heute die Drainage eingebaut. Rund ums Haus laufen die Rohre, die das Wasser weitestgehend von der Wand fernhalten sollen. Hier gab es gestern noch ein wenig Aufregung: die Drainage liegt tiefer, als der Abfluss hin zur Regenwasserzisterne und -versickerung. Daher muss in die Drainage ein Hebewerk (sprich: eine Pumpe) eingebaut werden, das das anfallende Drainagewasser in den Abfluss richtung Zisterne hebt. Wir hatten das ein wenig aus den Augen verloren und mussten uns daher innerhalb von zwei Tagen entscheiden, was wir da wollen. Die ausführende Baufirma hatte ein vollintegriertes System mit Schacht, Sensor und Pumpe für knapp 1200€ vorgeschlagen. Ungeplant 1200€ zusätzlich ist… naja, unangenehm, aber wäre noch machbar gewesen. Dummerweise war der Preis ein Fehler. Der bezog sich auf ein System für Innenräume. Die Außenversion sollte 2500€ kosten, wie sich im Laufe des Tages herausgestellt hat. Das war uns dann doch deutlich zu teuer. Zum Glück konnte Firma Walter (die ausführende Firma) bis heute eine Alternative vorschlagen, die deutlich günster ist. Wir bekommen nun also einen Betonschacht mit klassischer Tauchpumpe an einer Ecke des Hauses. Unsere Nachbarn hatten uns ja ursprünglich empfohlen das Haus so hoch zu heben, dass wir das gar nicht brauchen. War aber leider mit unserem hohen Keller nicht sinnvoll machbar. Nun ja…

Foto entlang der Hauswand über die Drainage und die Kellerdämmung
Die orangen Dämmplatten auf der schwarzen Abdichtung. Unten sieht man das weiße Geotextil, welches die Drainage umgibt. Unten in der Ecke sieht man einen der drei Kontrollschächte, die an den Ecken des Hauses stehen.
Der noch freie Platz für den Pumpenschaft
Dort fehlt noch der Betonschacht mit der Pumpe. Unten im Geotextil kann man gerade noch eins der Drainagerohre erahnen, die ihr Wasser dorthin entleeren sollen.

 

Geschrieben von Markus um 20:25 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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