Stein auf Stein zur Sonne

Artikel mit Tag erdgeschoss/ground floor

Dienstag, 7. August 2012

Warme Füße im Winter

Damit sich die beste aller Ehefrauen im Winter nicht die Füße abfriert haben wir heute etwas gebastelt und nun eine Sitzfläche neben dem Ofen. Es fehlt zwar noch der Deckbelag (wir haben uns extra etwas mehr Bambusparkett liefern lassen), aber man kann schon sitzen.

Blick auf das Grundgerüst der Sitzfläche am Ofen.
Die zukünftige Sitzfläche. Der Teil dahinter am Schornstein wird auch noch abgedeckt und mit einer Klappe versehen um Sachen zu lagern. Unter der Sitzfläche wird ein kleines Holzlager sein, damit wir im tiefsten Winter nicht immer durch den Schnee stapfen müssen.

Geschrieben von Markus um 20:14 | Kommentar (1) | Trackback (1)
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Mittwoch, 7. März 2012

Inbetriebnahme der Heizung und andere Fortschritte

Es geht wieder in großen Schritten voran. Nachdem der Estrich betret- und belastbar ist sind die Leute wieder fleißig am Werkeln. Die Elektriker haben die Steckdosen und Lichtschalter gesetzt. Die Heizungsbauer haben den Ofen montiert und an den Speicher angeschlossen (auch wenn der momentan noch nicht benutzbar ist). Zu diesem Zweck haben sie einen riesigen Deckendurchbruch unterm Ofen gebohrt. Der Ofen ist ja ein Holzvergaserkamin, der eine gute Zuluft braucht. Die wird unter der Kellerdecke von draußen reingeholt. Naja und irgendwie muss die dann nach oben um an den Ofen im Wohnzimmer zu kommen. Der ist übrigens ein ziemlich mächtiger Brocken…

Außerdem wurde heute der Speicher mit Wasser gefüllt und hat laut Anzeige schon 1,7kWh Wärme vom Dach gesammelt, was sich in einer Erwärmung des oberen Bereiches auf 18°C ausdrückt. In unserem Flur stehen momentan zwei große Ausgleichsbehälter, die noch an die Heizung müssen. Das bringt unsere Planung mit dem Heizungsraum etwas durcheinander. Bisher war nämlich nur von einem Gefäß die Rede. Mal schauen, wie wir das nun sortieren, damit auch die Waschmaschine noch in den Raum passt.

Die Trockenbauer haben angefangen die Ständer für verschiedene Vorbauwände zu stellen. Da müssen wir im Bad auch nochmal reden, weil sie mit dem Abstand etwas großzügig waren und so unser Badmöbel nicht mehr passen würde. Naja, wird alles noch geklärt.

Insgesamt geht es gut voran und wir schauen doch etwas optimistischer auf den Einzugstermin. Die Wohnung ist zu Ende Mai gekündigt, so dass es hoffentlich gut klappt. Etwas viel Feuchtigkeit ist noch im Haus, aber die werden wir auch noch los.

Blick auf den Querschnitt der Decke
Der Estrich von der Seite. Oben die Estrichplatte, darunter die Lage Styropor auf der die Heizschlangen liegen (die jetzt im Estrich eingegossen sind) und darunter die Betondeckenplatte.
Blick auf den Holzvergaserkessel
Unser Kaminofen. Ein ziemlicher Brummer. Damit er am Ende nicht mehr so häßlich aussieht wird er eingemauert.
30cm Deckendurchbruch unter dem Ofen
Ein großer Ofen braucht große Zuluft. Die kommt von unten aus dem Keller, wo das Rohr unter der Kellerdecke nach draußen geht.

 

Freitag, 21. Oktober 2011

Die Bauarbeiter machen das Haus schwarz!

Ok, ok, vermutlich hören die den Witz auch jedes Mal, wenn sie mit der Abdichtung des Kellers beginnen. Die Abdichtungsmasse ist nunmal schwarz. Im Moment scheint das allerdings nur eine dünne Schicht Bitumen oder ähnliches zu sein, was da auf die Wand gestrichen wurde. man kann aber zumindest schonmal so grob erkennen, wie später mal das Gelände verlaufen wird. An einer Ecke müssen wir das am Montag nochmal korrigieren lassen, weil es etwas zu steil geht, aber sonst sieht das schonmal vielversprechend so aus, wie wir das wollten. Ich bin gespannt, wie das weitergeht.

Außerdem haben wir heute mal noch ein wenig den Ausblick von unserer Erdgeschossdecke genossen. Man kann wirklich erstaunlich gut sehen von dort. Das meiste wird allerdings leider wieder verschlossen, wenn das Dach drauf kommt. Da muss man dann zum Ausblick halt aus dem Dachfenster klettern…

Die schwarze Grundierung für die Abdichtung des Kellers
Sieht noch ein wenig komisch aus, wird aber Sinn ergeben, wenn außen angeschüttet wird.
Blick vom Dachgeschoss durch das Treppenloch in den Keller.
Bloß nicht ins Treppenloch fallen. Fast 6 Meter geht's da nach unten.
Orange glühende Wolken hinter dem Kran
Der Sonnenuntergang hat sich richtig ins Zeug geschmissen

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Erdgeschossdecke fertig

Die letzten Tage war nicht so viel Fortschritt zu sehen. Die Fertigstellung der Erdgeschossdecke wurde durch den heftigen Wind anfang der Woche etwas aufgehalten. Gestern konnte dann endlich der Beton auf die Filigrandecke gegossen werden. Leider war der bis zum Abend noch nicht ausgehärtet, so dass ich erst heute ein passendes Foto machen konnte. Am Dienstag haben wir mit unserem Bauleiter abgesprochen, wo nun die Abdichtung des Kellers sein wird. Unser Haus wird pervers: es kriegt ne Gummihose… (ok, eigentlich ist es ein Kunststoff-Bitumen-Gemisch). Außerdem war noch der Fensterbauer da und hat die bereits fertigen Fensterlöcher vermessen. Unsere Fenster sind wohl schon gefertigt, so dass sie pünktlich in der 45. und 46. KW eingebaut werden können. Dann können wir auch zum ersten Mal ein Foto von der großen Glasfront machen.

Panorama der Erdgeschossdecke
Die Erdgeschossdecke ist fertig gegossen.

Geschrieben von Markus um 19:34 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Montag, 17. Oktober 2011

Und zu ist das Erdgeschoss...

Wie erwartet haben wir jetzt ein geschlossenes Erdgeschoss. Die Filigrandecken sind aufgebracht und morgen wird dann wohl die Verschalung angebaut und der Beton gegossen. Wir haben außerdem wieder ein Treffen mit unserem Bauleiter und müssen festlegen, wie später mal das Gelände am Haus aussehen soll. Um die Baugrube zu verfüllen muss nämlich die Abdichtung aufgebracht werden. Da die aber ziemlich hässlich ist und darauf auch kein normaler Putz hält kommt die nur da hin, wo später mal Erde liegt. Wir haben gestern also mal fleißig gedacht und gezeichnet um morgen festlegen zu können, was jetzt schwarz werden muss.

Panorama der Filigrandeckenplatten mit Bewehrung von oben
Die Erdgeschossdecke von oben. Zwischen dem Treppenloch links und der Galerie rechts wird später mal der Flur verlaufen. Über die Galerie spannt sich die große Glasfront.
Das Deckenloch für die Galerie
Die Galerie. Die Seite, an der die Leiter lehnt wird später mal ein Geländer tragen.

Geschrieben von Markus um 21:13 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Samstag, 15. Oktober 2011

Erdgeschosswände fertig

Warum heißt ein Erdgeschoss eigentlich "Erdgeschoss"? Ok, der Teil mit der Erde ist klar: früher war da genau das auf dem Boden: Erde (siehe Bill Brysons Ausführungen zum Thema "ground floor" in "At Home"). Aber woher kommt eigentlich der Teil mit dem Geschoss? Weil das Haus so in die Höhe schießt? Germanisten vor bitte!

In die Höhe schießt das Gebäude übrigens in der Tat: die Wände im Erdgeschoss stehen. Erde ist im Gegensatz zu früher allerdings nicht mehr drin, sondern eine 18 cm starke Betonplatte, auf die später noch Estrich kommt. Deutlich pflegeleichter und trockener. Bei der Menge an Wühlmäusen, die wir auf dem Grundstück haben wäre ein echtes Erdgeschoss auch fatal: wir hätten schlicht und einfach ständig ungebetenen Besuch.

Am Montag und Dienstag soll die Decke drauf. Also nochmal Filigrandecken einbauen und dann mit Beton vergießen. Dann wird erstmal der Keller abgedichtet und die Baugrube wieder verfüllt. Sehr zur Freude meiner Frau, die den aktuellen Zugang über die Bretter in 3 Metern Höhe nicht wirklich mag. Rein musste (und wollte) sie heute trotzdem, denn wir haben etwas Wasser aus dem Haus geschafft. Durch den ergiebigen Dauerregen letzte Woche war ja am Mittwoch abend schonmal die Baugrube bis an die Oberkante der Bodenplatte (und in der Nacht dann wahrscheinlich noch darüber hinaus) abgesoffen. Das haben die Bauarbeiter am Donnerstag abgepumpt, aber im Keller stand das Wasser stellenweise auch 1-2cm hoch. Wir haben uns da heute mal etwas sportlich betätigt und es unter tatkräftiger Zuhilfenahme eines Besens, einer neu gekauften Schneeschaufel und eines Eimers beseitigt. Grob geschätzt mehr als 100 Liter Wasser haben so ihren Weg aus dem Keller gefunden. Und wir haben etwas Training bekommen.

Stichwort "Schneeschaufel": heute morgen waren -0,6°C, der Winter kann also nicht mehr ewig weit weg sein. Wir haben uns also sicherheitshalber mal zwei Stück zugelegt. Und offenbar einige Leute dazu animiert es uns gleichzutun. Jedenfalls haben wir auf dem Weg aus dem Baumarkt öfter den Kommentar gehört "Ach guck, Schneeschaufeln. Lass uns gleich mal gucken, wo die stehen." Wir sind gerüstet, falls es wieder so schlimm wird wie letztes Jahr (was die Meteorologen ja erwarten)!

Die Nordwestecke des Hauses mit den Brettern, die momentan als Zugang dienen
Unser momentaner Zugang: zwei Bretter drei Meter über dem Boden der Baugrube.
Die Süd- und Westseite des Hauses mit den großen Fenstern.
Alles vorbereitet für den Einbau der Decke am Montag. Teilweise stehen schon die Stützen. In die Aussparung an der rechten Seite der rechten Terassentür kommt später übrigens mal der Zuggurt für die Außenjalousie.
Ein Betonunterzug über dem Wohnzimmer.
Zwei dieser Betonbalken tragen mal die Decke im Wohnzimmer. Aufgrund der Spannweite waren diese Unterzüge notwendig. Die Bewehrung, die oben rausschaut wird mit in die Decke eingegossen und so fest mit ihr verbunden.
Luftbild des Hauses mit offener Erdgeschossdecke
Wir haben das schöne Wetter mal wieder genutzt und das Erdgeschoss noch ohne Decke fotografiert. In der Mitte sieht man noch die blau-graue Oberseite des Sonnenspeichers. Rechts in der Nische auf Höhe des Speichers ist später mal die Küche.

Geschrieben von Markus um 15:39 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Montag, 10. Oktober 2011

Einbau des Sonnenspeichers und Wände im Erdgeschoss

So, endlich habe ich das Video fertiggeschnitten, welches einen Überblick gibt, wie der Sonnenspeicher eingebaut wurde. Wir hatten die ganze Aktion ja mit drei Kameras begleitet. Zwei von außen und eine direkt an den Speicher geklebt um einen Blick "aus Sicht des Speichers" zu bekommen. Leider war das Wetter mehr als nur mittelmäßig. Was soll's, der Speicher ist eingebaut und das Material witzig. Unser Kameramann hat sich übrigens beschwert, dass der Einbau total unspektakulär war. Stimmt. Darüber sind wir auch sehr froh, denn nachdem laut Plänen ursprünglich das Loch für den Speicher 12 cm zu eng war (die Maurer haben's gemerkt, als sie die Maße mit denen vom Speicher verglichen haben), sind wir erfreut, dass es keine weiteren größeren Pannen gegeben hat.

Ansonsten auch mal ein kleiner Überblick, wie der Stand der Erdgeschosswände ist. Die Außenwände sind an drei Seiten fast fertig (so richtig mit Fenster und allem). Die Innenwände fehlen noch, dürften aber in den nächsten Tagen kommen. Wir vermuten mal, dass Ende der Woche die nächste Geschossdecke gegossen wird.

Blick aus dem Garten auf die Wände im Erdgeschoss
So langsam nimmt das ganze Formen an. Man sieht auch sehr schön, dass der Regen der letzten Tage die Wände gut eingeweicht hat. Schade eigentlich. Der Rohbau war so schön trocken…

 

Geschrieben von Markus um 20:37 | Kommentare (3) | Trackbacks (0)
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Freitag, 7. Oktober 2011

Sonnenspeicher bei Regen eingebaut

Nur eine kurze Zwischenmeldung mit ein paar Bildern, weil es für was längeres gerade nicht reicht: heute morgen wurde der Solarspeicher eingebaut. Das Wetter war zum Fürchten, aber die Jungs von Drechsler Haustechnik haben zusammen mit unserer Baufirma die Sache geschaukelt. Im wahrsten Sinne des Wortes: der Speicher schaukelt am Kran zum Teil ganz schön. Einfädeln in die gemauerte Röhre wird so nicht einfacher. Wir haben die ganze Aktion mit mehreren Kameras gefilmt (davon eine direkt an den Speicher geklebt), so dass ich hoffentlich in den nächsten Tagen mit einem kurzen Video dienen kann. Bis dahin müssen die Bilder genügen.

Der Speicher waagerecht am Kran beim Abladen vom LKW
Runter vom Laster...
Speicher senkrecht am Kran auf dem Weg zum Haus
...rüber über die Baustelle...

Zwei Arbeiter fädeln den Speicher in die gemauerte Röhre ein.
...vorsichtig einfädeln...

Der Speicher von unten auf halber Höhe in der Röhre
...durch die Röhre runter...

Der Speicher im Keller teilweise sichtbar.
...und vorsichtig abgestellt. Ein ganz schöner Brocken.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Wieso kriegen die einen Fabrikschornstein?

Vermutlich wird sich das mancher Nachbar/Passant heute gedacht haben, als er an unserem Haus vorbeigelaufen ist. Die Bauarbeiter haben damit begonnen im Erdgeschoss Wände hochzumauern. Und weil es als allererstes notwendig sein wird haben sie mit der runden Wand um den Speicher angefangen. Sieht tatsächlich ein wenig aus wie der Sockel eines Fabrikschornsteins...

Leider gibt es was negatives zu berichten: die Zeitrafferkamera hat gestern nacht um vier mal wieder beschlossen, dass sie ihre Karte nicht mag. Vom Mauern des Speichers gibt es also leider keine Bilder. Diese Erkenntnis hat mir vorhin einen mittelschweren Wutanfall und einem im Weg stehenden Holzpflock einen kräftigen Tritt eingebracht (was wiederum von meiner Holden mit Gemecker kommentiert wurde). Ich muss dringend rausfinden, was diesen Fehler verursacht (also den Kamerafehler, nicht Manus Gemecker)…

Die Kellerdecke mit der aufgesetzten Ummauerung des Speichers
Unser "Fabrikschornstein"
Speichermauer von der anderen Seite. Halb fertig.
Ganz fertig ist der allerdings noch nicht. Bis Freitag (der angekündigte Termin für den Einbau des Speichers) ist allerdings auch noch etwas Zeit.

 

Geschrieben von Markus um 21:36 | Kommentare (2) | Trackbacks (0)
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Samstag, 1. Oktober 2011

Kellerdecke und Nachmittagssonne

Heute sind wir wieder mal mit dem Fahrrad zur Baustelle gefahren, um nach dem rechten zu sehen und die Sonne faulenzend vor der Gartehütte zu geniesen. Und siehe da: eine fertige Kellerdecke mit Löchern an den richtigen Stellen erwartete uns. Wir sind also direkt mal im zukünftigen Erdgeschoss (natürlich noch ohne Wände) spazieren gegangen und haben mal einen Blick in das große Loch geworfen, in welches Ende nächster Woche der Speicher eingesetzt werden soll.

Nach den obligatorischen Inspektionsgängen in Keller und Erdgeschoss haben wir uns dann die Relax-Liegen aus der Gartenhütte genommen und die Sonne genossen. Später kam dann noch unser Nachbar vorbei und wir haben kurz mit ihm gesprochen, weil beim Zuschütten der Baugrube wohl nochmal über sein Grundstück gefahren wird. Das geht soweit ok und wir haben noch ein paar nette Worte gewechselt. Später hat mir der alte Herr noch einen großen Strauß lila blühende Fette Henne gebracht ;-)

Manu sitzt auf der Kellerdecke und blickt auf den Erdhaufen
Manu blickt am zukünftigen Wintergarten sitzend auf den Mount Brückner.

Das Loch für den Solarspeicher in unserer Kellerdecke.

Geschrieben von Manu um 20:24 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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