Stein auf Stein zur Sonne

Artikel mit Tag fehler/mistakes

Donnerstag, 10. Mai 2012

Sanitäranlagen und andere kleine Fehler

Nur ein kurzes Update: die Heizungs- und Sanitärbauer waren wieder da und haben die letzten Handgriffe machen wollen. Leider ist da offenbar was schiefgegangen und es wurden die falschen Sanitärobjekte geliefert. Das muss erstmal noch gelöst werden in den nächsten Tagen. Außerdem ist unser neues Parkett schon "eingeweiht" worden: die Fensterbauer haben hässliche schwarze Streifen von ihren Schuhen hinterlassen. Mal schauen, ob die einigermaßen gut weg gehen. Zuguterletzt ist beim Einbau des Parketts auch noch der Türrahmen des Wohnzimmers etwas verzogen worden, so dass die Tür nicht mehr schließt. Alles Kleinigkeiten, die etwas stören, aber noch behebbar sind.

Auf der positiven Seite: die Küche ist tapeziert und wir haben eine schöne Haustür. So langsam neigt sich alles dem Ende zu, auch wenn uns noch eine Menge Arbeit bleibt.

Geschrieben von Markus um 06:00 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: , ,
Sprache wechseln: English, German

Mittwoch, 7. März 2012

Inbetriebnahme der Heizung und andere Fortschritte

Es geht wieder in großen Schritten voran. Nachdem der Estrich betret- und belastbar ist sind die Leute wieder fleißig am Werkeln. Die Elektriker haben die Steckdosen und Lichtschalter gesetzt. Die Heizungsbauer haben den Ofen montiert und an den Speicher angeschlossen (auch wenn der momentan noch nicht benutzbar ist). Zu diesem Zweck haben sie einen riesigen Deckendurchbruch unterm Ofen gebohrt. Der Ofen ist ja ein Holzvergaserkamin, der eine gute Zuluft braucht. Die wird unter der Kellerdecke von draußen reingeholt. Naja und irgendwie muss die dann nach oben um an den Ofen im Wohnzimmer zu kommen. Der ist übrigens ein ziemlich mächtiger Brocken…

Außerdem wurde heute der Speicher mit Wasser gefüllt und hat laut Anzeige schon 1,7kWh Wärme vom Dach gesammelt, was sich in einer Erwärmung des oberen Bereiches auf 18°C ausdrückt. In unserem Flur stehen momentan zwei große Ausgleichsbehälter, die noch an die Heizung müssen. Das bringt unsere Planung mit dem Heizungsraum etwas durcheinander. Bisher war nämlich nur von einem Gefäß die Rede. Mal schauen, wie wir das nun sortieren, damit auch die Waschmaschine noch in den Raum passt.

Die Trockenbauer haben angefangen die Ständer für verschiedene Vorbauwände zu stellen. Da müssen wir im Bad auch nochmal reden, weil sie mit dem Abstand etwas großzügig waren und so unser Badmöbel nicht mehr passen würde. Naja, wird alles noch geklärt.

Insgesamt geht es gut voran und wir schauen doch etwas optimistischer auf den Einzugstermin. Die Wohnung ist zu Ende Mai gekündigt, so dass es hoffentlich gut klappt. Etwas viel Feuchtigkeit ist noch im Haus, aber die werden wir auch noch los.

Blick auf den Querschnitt der Decke
Der Estrich von der Seite. Oben die Estrichplatte, darunter die Lage Styropor auf der die Heizschlangen liegen (die jetzt im Estrich eingegossen sind) und darunter die Betondeckenplatte.
Blick auf den Holzvergaserkessel
Unser Kaminofen. Ein ziemlicher Brummer. Damit er am Ende nicht mehr so häßlich aussieht wird er eingemauert.
30cm Deckendurchbruch unter dem Ofen
Ein großer Ofen braucht große Zuluft. Die kommt von unten aus dem Keller, wo das Rohr unter der Kellerdecke nach draußen geht.

 

Samstag, 21. Januar 2012

Innendämmung und -putz

Wir waren ja in letzter Zeit etwas wortkarg. Das beruhte allerdings mehr auf Faulheit, denn auf mangelndem Stoff. Im Haus geht es nämlich ordentlich voran. Man kann sich schon so richtig vorstellen, wie das am Ende mal aussieht. Die Sanitärbauer haben alle Wasser- und Abwasserleitungen eingebaut und die Steigleitungen der Heizung angebracht. Im Dachgeschoss ist die Untersparrendämmung und die Dampfsperre eingebaut worden, so dass die Putzer jetzt zur Tat schreiten können. Das tun sie und wie: wir sind hellauf begeistert von den bisher geputzten Flächen. Sowohl die geraden Wände in den Kinderzimmern, wie auch die runde Wand um den Speicher sind absolut glatt. Wir bekommen laut Helma-Vertrag Putzqualität Q3, was zum Übertapezieren geeignet ist. Wenn die restlichen Wände so werden, wie die bisherigen, dann brauchen wir keine Tapete, sondern können wie geplant den Putz direkt streichen. Sehr schön…

Damit man mal einen Eindruck bekommt, was so passiert haben wir heute einen Schwung Fotos gemacht. Fangen wir am Eingang an. Die Putzer haben für die Zuleitung für ihre Maschine ein Loch in die Tür gehackt. Sieht lustig aus. Nur gut, dass das nochmal getauscht wird.

Ein Loch im Türblatt der Eingangstür
Schon etwas ungewöhnlich.

Wir wechseln ins Gästezimmer. Dort ist einer der zwei Heizkreisverteiler im Haus. Wie die am Ende genau funktionieren muss ich mir auch erst noch anlesen.

Blick in den offenen Heizkreisverteilerkasten.
Ein Heizkreisverteiler. Die elektrischen Zuleitungen sind übrigens noch nicht angeschlossen und wurden daher vermutlich versehentlich auf der falschen Seite der Wand eingeputzt. Das müssen wir mal noch klären.

Damit man sich mal eine Vorstellung davon machen kann, wie das Haus unter dem Dach warm gehalten wird: die Untersparrendämmung (mit Teilen der Dampfsperre) im Bad.

Untersparrendämmung unter der Dachschräge
Untersparrendämmung unter der Dachschräge

Auf die restlichen Wände kommt der Innenputz, von dem wir wie gesagt bisher sehr begeistert sind. Manu geht sogar so weit zu sagen, dass man den gar nicht streichen muss, wenn man die Capuccino-Farbe will.

Geputzte Wand mit Fenster
Man kann sich schon richtig vorstellen, wie das mal wird.
Die verputzte Speicherwand im Wohnzimmer
Selbst an der runden Speicherwand: astrein glatter Putz

Zuguterletzt wechseln wir wieder nach draußen: als zwischen Weihnachten und Silvester die Regenwasserzisterne das erste Mal übergelaufen ist, ist uns was unschönes aufgefallen: der Einlauf aus der Drainage liegt unterhalb des Geländeniveaus um die Zisterne. Statt dass das Wasser also im Notfall über die Wiese abfließt drückt es in die Drainage zurück. Das war so natürlich nicht geplant. Glücklicherweise ist der Einlauf sowieso schon ein nach oben zeigendes Rohr, so dass wir dieses nur verlängern brauchten. Das haben wir heute getan und auch gleich ausprobiert: das Wasser läuft in die Wiese und die Drainage bleibt trocken wie gewünscht.

Der verlängerte Einlauf im Drainageschacht
Wie eine gigantische Wasserwaage: der Einlauf und die Zisterne sind durch gut 20 Meter Rohr verbunden

Das überlaufende Wasser hatte im Schnee einen lustigen Effekt. Durch die Bodenform lief es zu einer riesigen Achtelnote zusammen:

Wasser in der Wiese in Form einer Note
Wie eine große Achtelnote im Schnee. Der Notekopf ist übrigens an der tiefsten Stelle gut einen Meter. Reicht also locker für nasse Füße.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Dämmung und lauter andere Dinge

Die Dämmung kommt gut voran. Auf der Südseite ist sie im Prinzip schon fertig und kann nächste Woche dann geputzt werden. Die anderen Wände zeigen auch guten Fortschritt, werden aber im Moment mal wieder von einem kleinen Problem aufgehalten: der Fensterbauer hat die falschen "Ohren" geliefert. So nennen die Putzer diese Plastikschienen, die an Fensterbrettern seitlich den Abschluss bilden. Wir haben silberne Fensterbretter, sollten aber weiße "Ohren" kriegen. Ergo: nochmal das ganze. Am Montag kommen die richtigen Teile und dann kann auch die Dämmung weitergebaut werden.

Das Norddach ist übrigens schon fertig gedeckt  einschließlich verkleidetem Schornstein, so dass von diese Seite das Haus schon richtig weit aussieht. Auf der Südseite ist das leider noch anders: die Kollektoren lassen ja noch auf sich warten. Laut ausführender Firma kann der Lieferant die Kollektoren nicht fertigen, weil einer seiner Zulieferer irgendwelche Blechteile nicht beibringt. Man hofft nächste Woche darauf, dass es weitergeht und die Kollektoren übernächste Woche verbaut werden können. Schauen wir mal.

Unabhängig vom Zeitpunkt des Kollektoreinbaus wird die Firma nochmal ein neues Gerüst stellen müssen. Das aktuelle soll nämlich nächste Woche weg, weil es nach dem Verputzen erstmal nicht mehr benötigt wird (und Helma logischerweise keinen Bock hat wochenlang ein Gerüst rumstehen zu haben. Kostet ja alles.) Im Zuge dessen verschwindet auch der Kran, der seit Wochen die Baustelle geziert hat. Das ist alles nötig, damit die Tiefbauer unsere Wasserzisterne und Kläranlage einbauen und mit dem Haus verbinden können. Wenn alles klappt, dann kommt hoffentlich auch passend der Anschluss ans Stromnetz (mal schauen, wie sich e.on da schlägt) und der Telefonanschluss. Dabei wird dann auch das Gelände vor dem Haus wie geplant angeschüttet, so dass wir ohne Leiter reinkommen.

Die Fensterbauer müssen auch nochmal ran. Auf dem Foto von gestern sieht man in der Glasfront eine weiße Platte. Dort fehlt noch eine Scheibe (vermutlich beim Einbau kaputt gegangen). Außerdem ist eins der bodenlangen Fenster im Dachgeschoss quer durch gerissen. Macht erstmal nix, wird halt noch getauscht demnächst.

Zuguterletzt (nächste Woche geht es wirklich Schlag auf Schlag) ist die Rohinstallation Elektro und Sanitär nächste Woche fällig, damit der Innenputz dann irgendwann kommen kann. Danach bekommen wir auch endlich eine Bautreppe und das von Manu verhasste Leitern Steigen hat ein Ende.

Überblick des Hauses von Norden aus.
Das Haus von Norden. Das Dach ist schon fertig, wie man sieht.

 

Montag, 19. September 2011

Die erste Steinreihe und ein Baufehler

Wie geplant wurde heute die Bodenplatte von ihrer Verschalung befreit und mit der ersten Steinreihe bebaut. So langsam kann man sich wirklich mal einen Überblick schaffen, wie groß das Haus innen wirken wird. Interessanterweise wirkt das immer größer, je weiter die Umgebung eingeschränkt wird: die Baugrube wirkte größer, als das Abgesteckte auf der Wiese und die erste Mauerreihe wirkt nochmal größer.

Überblick über die Bodenplatte mit der ersten Wandreihe
Die erste, hoffentlich schnurgerade Wandreihe

Eine Sache ist Manu allerdings gestern aufgefallen: die beiden Bewehrungsanschlüsse für die Säulen in der Mitte stehen laut Plan fast auf einer Höhe. In der Realität unterscheiden sie sich allerdings erheblich. Wir haben gestern nochmal anhand der Pläne gerechnet und gemessen und siehe da: die östliche Säule steht einen Meter zu weit Richtung Straße (im Bild unten: rot = aktueller Standort, grün = Soll). Das haben wir heute morgen mit dem Bauleiter und der ausführenden Firma besprochen und festgestellt, dass das tatsächlich ein Fehler ist. Offenbar ist da beim Messen und Einbau der Bewehrung was schiefgegangen. Soweit, so ungünstig. Der Vorteil in dem Fall: die verschobene Säule befindet sich in einer Wand, ist also von außen am Ende nicht mehr zu sehen. Daher sollte es kein Problem sein, die einfach so zu lassen, wie sie jetzt ist und einfach die aufliegenden Unterzüge etwas länger zu machen. "Sollte" heißt, dass der Statiker da nochmal drüberschauen muss, ob das alles noch hinhaut. Nicht dass es am Ende im Gebälk knirscht. Solange kann trotzdem erstmal weitergemauert werden. Die Außenwände sind ja von der Säule unabhängig.

Die Bewehrungseisen der verschobenen Säule mit markiertem Soll- und Ist-Standort
Die fehlerhafte Säule. Rot ist der aktuelle Standort, bei Grün sollte sie stehen.

Geschrieben von Markus um 21:28 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: , ,
Sprache wechseln: English, German