Stein auf Stein zur Sonne

Artikel mit Tag fenster/windows

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Dämmung und lauter andere Dinge

Die Dämmung kommt gut voran. Auf der Südseite ist sie im Prinzip schon fertig und kann nächste Woche dann geputzt werden. Die anderen Wände zeigen auch guten Fortschritt, werden aber im Moment mal wieder von einem kleinen Problem aufgehalten: der Fensterbauer hat die falschen "Ohren" geliefert. So nennen die Putzer diese Plastikschienen, die an Fensterbrettern seitlich den Abschluss bilden. Wir haben silberne Fensterbretter, sollten aber weiße "Ohren" kriegen. Ergo: nochmal das ganze. Am Montag kommen die richtigen Teile und dann kann auch die Dämmung weitergebaut werden.

Das Norddach ist übrigens schon fertig gedeckt  einschließlich verkleidetem Schornstein, so dass von diese Seite das Haus schon richtig weit aussieht. Auf der Südseite ist das leider noch anders: die Kollektoren lassen ja noch auf sich warten. Laut ausführender Firma kann der Lieferant die Kollektoren nicht fertigen, weil einer seiner Zulieferer irgendwelche Blechteile nicht beibringt. Man hofft nächste Woche darauf, dass es weitergeht und die Kollektoren übernächste Woche verbaut werden können. Schauen wir mal.

Unabhängig vom Zeitpunkt des Kollektoreinbaus wird die Firma nochmal ein neues Gerüst stellen müssen. Das aktuelle soll nämlich nächste Woche weg, weil es nach dem Verputzen erstmal nicht mehr benötigt wird (und Helma logischerweise keinen Bock hat wochenlang ein Gerüst rumstehen zu haben. Kostet ja alles.) Im Zuge dessen verschwindet auch der Kran, der seit Wochen die Baustelle geziert hat. Das ist alles nötig, damit die Tiefbauer unsere Wasserzisterne und Kläranlage einbauen und mit dem Haus verbinden können. Wenn alles klappt, dann kommt hoffentlich auch passend der Anschluss ans Stromnetz (mal schauen, wie sich e.on da schlägt) und der Telefonanschluss. Dabei wird dann auch das Gelände vor dem Haus wie geplant angeschüttet, so dass wir ohne Leiter reinkommen.

Die Fensterbauer müssen auch nochmal ran. Auf dem Foto von gestern sieht man in der Glasfront eine weiße Platte. Dort fehlt noch eine Scheibe (vermutlich beim Einbau kaputt gegangen). Außerdem ist eins der bodenlangen Fenster im Dachgeschoss quer durch gerissen. Macht erstmal nix, wird halt noch getauscht demnächst.

Zuguterletzt (nächste Woche geht es wirklich Schlag auf Schlag) ist die Rohinstallation Elektro und Sanitär nächste Woche fällig, damit der Innenputz dann irgendwann kommen kann. Danach bekommen wir auch endlich eine Bautreppe und das von Manu verhasste Leitern Steigen hat ein Ende.

Überblick des Hauses von Norden aus.
Das Haus von Norden. Das Dach ist schon fertig, wie man sieht.

 

Dienstag, 29. November 2011

Ausgesperrt!

Helma macht es wie die NBA im Moment: sie sperren uns aus. Zugegebenermaßen unabsichtlich: die Fensterbauer haben die Fenster und die Bautür eingebaut und wir haben noch keinen Schlüssel. Wird hoffentlich diese Woche noch. Das Norddach ist ebenfalls gedeckt und auf dem Süddach warten wir noch auf die Kollektoren. Insgesamt ist das Haus aber schon dicht. Von daher kann uns auch Regen kaum mehr schrecken. Wenn wir diese Woche noch einen Schlüssel kriegen, dann sind wir am WE schonmal sehr gespannt wie das so ist im Haus mit Fenstern und ohne Wind. Die Dämmung wurde auch schon angefangen, so dass wir jetzt auch einen Eindruck von den endgültigen Außenproportionen haben. Es geht also voran.
Geschrieben von Markus um 22:31 | Kommentar (1) | Trackbacks (0)
Sprache wechseln: English, German

Samstag, 26. November 2011

Erste Eigenarbeiten am Haus

Bisher haben wir am Haus ja die Leute immer nur machen lassen und zugeguckt. Heute mussten wir allerdings auch mal selbst ran. Bevor nämlich nächste Woche die Dämmung angebracht wird sollten an allen vier Ecken des Hauses noch Leerrohre für Kabel durch die Wand. Die laufen jetzt oberirdisch durch die Wand und dann ín der Dämmung senkrecht nach unten um dann unter der Erde die Dämmung nach außen zu durchbrechen. Auf die Art und Weise bleibt der Keller trocken und wir brauchen nicht noch zuviele teure Wanddurchführungen. Dafür mussten heute fünf Löcher gebohrt werden. Durch die 36,5-cm-Kalksandstein-Kellerwand. Schräg nach innen oben (wg. Wasser). Schon beim ersten Loch habe ich die doofe Idee verflucht. Aber nun ja…

Dummerweise habe nach dem ersten Loch nicht nur ich keine Lust mehr gehabt. Die Bohrmaschine meines Vaters hat spontan und anscheinend endgültig den Dienst eingestellt. Frage: wo bekommt man Samstag nachmittag auf die Schnelle leihweise sowas her (nachdem wir heute morgen schon eine lange Leiter kaufen mussten, da die Maurer ihre nach Abschluss ihrer Arbeiten mitgenommen haben, wollten wir nicht noch was teureres ohne gründliche Recherche kaufen)? Der lokale Baumarkt verleiht keine Maschinen und zum weiter weg Fahren fehlte die Zeit. Glücklicherweise gibt es Studentenclubs, die mit entsprechenden Dingen ausgerüstet sind und sich dankenswerterweise bereiterklärt haben auszuhelfen. Dafür sei hier nochmal gedankt!

Während Manu die Leihbohrmaschine besorgte, hatte ich Zeit mal auf's Dach zu klettern (mit den Dachlatten ganz einfach und dank der Unterzugbahn sieht man auch nicht, wie hoch das ist) und Fotos zu machen. Daher heute ein Panoramablick, den sonst nur der Schornsteinfeger bekommt. Wie versprochen reichen wir natürlich auch noch ein Foto des Glasdachs nach.

Das dreigeteilte Glasdach von innen.
Das Glasdach von der Galerie innen aus. Ich bin mal gespannt, wie wir das mal reinigen.
Ein Foto des Schornsteins mit den bereits gelegten Dachziegeln.
In der Perspektive könnte man fast denken, das Dach wäre schon fertig. Dreißig Zentimeter weiter links sieht es allerdings noch anders aus.
Markus beim Bohren eines Wanddurchbruchs an der Außenwand
Ein 1-Meter-Bohrer und eine 1000W Maschine. Nach einigen Gewürge war auch das passende Loch in der Wand (Problem: man bohre ein 25er Loch, wenn man nur einen 24er Bohrer hat). Dummerweise hat die rote Maschine es nicht überlebt. Hat komisch gerochen und keinen Mucks mehr gemacht. Die Ersatzmaschine hat dann allerdings tapfer durchgehalten.

 Zum Schluss noch das Panorama vom Dach. Das ist wieder ein bisschen groß, also anklicken um die komplette Version zu sehen!

Panorama vom Dach

Fazit des Tages: fünf Leerrohre sind durch die Wand geführt und können mit in die Dämmung gepackt werden. Eine Bohrmaschine und ein Bohrer (glücklicherweise einer der billigen, nicht einer der teureren SDS-Bohrer) sind über den Jordan (beide sind wohl zu warm geworden. Maschine roch komisch, Bohrer hat orange geleuchtet). Ich würde es jetzt nicht unbedingt als vollen Erfolg bezeichnen wollen, auch wenn zumindest das Tagesziel erreicht wurde…

Freitag, 25. November 2011

Fenster und weitere Verzögerungen

Das Haus ist zumindest von oben nun komplett dicht: der Dachteil der großen Glasfront ist eingebaut. Damit ist das Dach komplett wasserdicht. Weitere Fenster und auch der Rest der Glasfront fehlen zwar noch, aber das sollte sich nächste Woche wohl ändern. Wie ich heute feststellen musste sind die Dreifachverglasungen ziemlich massiv. Hat schon fast ein wenig was von Panzerglas. Schauen wir mal, wie gut das am Ende schall- und temperaturisoliert.

Leider gibt es neue Verzögerungen: der Lieferant der Sonnenkollektoren hat heute bekanntgegeben, dass am Montag keine Lieferung erfolgen wird, sondern diese auf KW 50 verschoben ist. Das hält zwar den eigentlichen Bau nicht auf, ist aber doch etwas ärgerlich, dass das so kurzfristig aufgefallen ist. Eine Verschiebung um zwei Wochen weiß man normalerweise ja nicht erst kurz vorher. Es sei denn die Kollektoren sind beim Verladen vom Laster gefallen und zersprungen…

Morgen gibt es dann auch noch Fotos vom Glas. Für heute muss erstmal das Panorama des Spitzbodens reichen:

Panoramablick entlang des Spitzbodens an die östliche Giebelwand
Der Spitzboden mal noch mit offenem Boden. Schon recht massiv, so ein Dachstuhl.

Geschrieben von Markus um 21:50 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: ,
Sprache wechseln: English, German