Stein auf Stein zur Sonne

Artikel mit Tag fußboden/floor

Montag, 10. März 2014

Frühling 2014

Der Frühling lässt dieses Jahr ja nicht lange auf sich warten. Nachdem im Haus wieder einige Kleinigkeiten passiert sind, legt sich jetzt auch die Natur ins Zeug. Aber wie immer gilt: Bilder sagen mehr als 1000 Worte.

Sockelfliesen
Die Sockelfliesen im Wohnzimmer sind dran - sehr schick hat mein Cousin das gemacht.

Sockelfliesen
... und die Sockelfliesen im Flur - hier sieht man schön die Rundung des Speichers.

Schneeglöckchen
1. März 2014 - die ersten Blüten zeigen sich

Krokusse
1. März 2014 - Krokusse auf unserer Hobbithöhle

Hyazinthen
10. März 2014- auch die Hyazithen trauen sich langsam raus

Osterglocken
... Ostern ist zwar noch eine Weile hin, aber die gelben Blüten zieren schon die Wiese.

Geschrieben von Manu um 11:41 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Sonntag, 20. Oktober 2013

Erstes Winterprojekt: Werkstatt fliesen

Nachdem das Wetter ja nun nicht gerade besser wird (auch wenn es gestern nochmal sehr traumhaft war und unseren Heizbeginn für dieses Jahr noch ein paar Tage rauszögern dürfte), wird es Zeit, sich mal mit den ersten Projekten für den Winter zu befassen. Damit ich auch Platz habe, die durchzuführen, stand endlich mal das Fliesen der Werkstatt im Keller an. Ok, genaugenommen stand davor das Auf-/Ausräumen der Werkstatt an...

Die Werkstatt mit den ersten Fliesenreihen
Ausgeräumt und sauber gemacht: so kann man die ersten Fliesen auslegen. Wichtig: ich konnte den Tisch an der Wand nicht einfach so abbauen. Ergo: die Füße mussten irgendwie temporär an der Wand befestigt werden, damit der Boden frei ist. Hat auch problemlos 2 Wochen gehalten.

 Kurze Zeit später... (also: eigentlich lange Zeit und viele Rückenschmerzen später... Respekt vor jedem Fliesenleger!)

 

Fertig geflieste Werkstatt
Fertig geliest. Ich war überrascht, wie gut es am Ende geworden ist. Beim nächsten Mal werde ich allerdings einige Kleinigkeiten anders machen. Bspw. wird die erste Fliesenreihe anders angesetzt werden, damit es hoffentlich insgesamt einfacher wird, gerade zu bleiben.

Das letzte, was noch fehlt: verfugen. So offene Fliesenfugen sind ja dann doch nicht schön. Ergo nochmal ein Abend Arbeit. Diesmal mit viel Wasser. Meine Hände sind einen Tag später noch spröde und trocken.

 

Fertig verfugter Boden der Werkstatt
So soll der Boden aussehen. Die Tischbeine der Werkbank sind auch wieder an Ort und Stelle (die mussten natürlich etwas gekürzt werden, weil jetzt ja dank der Fliesen der Boden etwas höher ist.)
Yeah! Jetzt nur noch 2 weitere Räume, wo's nicht einfach so schön im Quadrat zu legen ist...

 

Geschrieben von Markus um 11:10 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Donnerstag, 17. Mai 2012

Es gehört uns!

Naja, und der Bank… Seit vorgestern sind wir im Besitz der einzigen drei Schlüssel für das Haus. Helma hat das Haus an uns übergeben. Es sind zwar noch einige kleine Restarbeiten zu erledigen, aber grundsätzlich ist alles soweit fertig. Wir dürfen uns jetzt natürlich noch eine ganze Weile austoben und Tapezieren, Malern, Fußböden legen etc. Während der Hausübergabe war auch die TÜV-Abnahme und der Blower-Door-Test. Letzteren hat das Haus mit Bravour bestanden. Es ist nicht so dicht, dass man sofort Schimmel befürchten müsste, aber deutlich dichter, als die Norm verlangt (für Experten: ein n50-Wert von 0,9, d.h. bei 50 Pascal Druckunterschied zwischen innen und außen wird in einer Stunde das 0,9-fache des gesamten Luftvolumens im Haus ausgetauscht. Die Norm verlangt maximal 3,0).

Der Test war gar nicht so einfach. Zu dem Zweck wird eine Plane mit Ventilator in die Tür gespannt um den notwendigen Über- bzw. Unterdruck zu erzeugen. Dummerweise haben wir am Fenster solche Softline-Profile (d.h. die Ecken sind etwas stärker abgerundet), weswegen die Klammern, die die Plane gehalten haben, immer wieder ins Rutschen gekommen sind. Da musste fleißig gegengehalten werden – beim Unterdrucktest am Ende sogar zu dritt:

Drei Leute halten die Gebläseplane beim Blower-Door-Test
Drei Mann halten eine Plane und bei 100 Pascal ist's dann doch abgerissen

 Damit uns nicht langweilig wird beschäftigen wir uns natürlich weiter mit dem Innenausbau. Um auch mal was anderes als Tapeten zu sehen, hatte ich mir vorgenommen im Schlafzimmer den Kork zu verlegen. Dazu muss der Boden erst mit Ausgleichsmasse behandelt werden. Hm, nicht so einfach. Vorher war er gerade, hinterher nicht mehr so. An einigen Stellen Kellenschläge und die Fasern aus dem Estrich standen auch hoch. Nach einem leicht frustrierten Besuch bei Farben Schröder, unserem lokalen Fußboden- und Malerexperten, wollte ich abends dann einigermaßen frustriert nochmal mit Ausgleichsmasse drübergehen. Ich war gerade dabei die Masse anzumischen, als plötzlich der Chef des Ladens vor der Tür steht (der weiß seit der Estrichfeuchtemessung wo wir wohnen) und sich das ganze mal anschauen will. Sein Tipp: Schleift die paar Kellenschläge und die Fasern ab, dann sieht das gut aus. Was soll ich sagen? Es hat geklappt. Danke dafür. So konnten wir gestern doch noch Kork legen (auch wenn das bis halb zwei in der Nacht gedauert hat).

Die offene Kleberdose.
Stinkt fürchterlich, hält aber die Korkplatten: der Kleber. Rauchen verboten!
Markus beim Ausrollen des Klebers
Fleißig mit der Rolle aufbringen
Teile des Bodens mit Kork im Halbverband belegt.
So sieht's aus, wenn der erste Quadrant fertig ist. Damit es gerade wird markiert man sich in der Mitte mit zwei Linien, wo man mit der ersten Platte beginnen sollte (fängt man an den Wänden an wird das nie gerade). Die Zacken vom Halbverband sollte man übrigens nicht so wie ich dort liegenlassen. Die dazwischen sitzenden Platten lassen sich ganz bescheiden einbauen. Muss man auch erst lernen.
Das fertige Zimmer mit dunkelbraunem Korkboden
Und so sieht's dann aus, wenn's fertig ist. Nun nur noch Versiegeln und wir haben zumindest ein Schlafzimmer. Der Kleber ist übrigens lustig: man lässt den komplett abtrocknen (dauert ein paar Minuten) und klopft die Platten dann fest. Dabei muss man sehr sauber anlegen: wenn die Platte einmal sitzt, sitzt sie. Bewegung nicht mehr möglich.

Ein kleines, aber feines Detail zeigt übrigens jetzt von draußen an, dass wir bald einziehen wollen: wir haben einen Briefkasten. So können wir schonmal beginnen uns bei allen möglichen Leuten umzumelden.

Der Briefkasten auf einem Holzpflock
Noch auf einem Holzpflock, aber stabil: unser Briefkasten
Eine letzte freudige Bemerkung: unsere angesäter Rasen keimt! Woohoo!

Geschrieben von Markus um 07:47 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Donnerstag, 10. Mai 2012

Sanitäranlagen und andere kleine Fehler

Nur ein kurzes Update: die Heizungs- und Sanitärbauer waren wieder da und haben die letzten Handgriffe machen wollen. Leider ist da offenbar was schiefgegangen und es wurden die falschen Sanitärobjekte geliefert. Das muss erstmal noch gelöst werden in den nächsten Tagen. Außerdem ist unser neues Parkett schon "eingeweiht" worden: die Fensterbauer haben hässliche schwarze Streifen von ihren Schuhen hinterlassen. Mal schauen, ob die einigermaßen gut weg gehen. Zuguterletzt ist beim Einbau des Parketts auch noch der Türrahmen des Wohnzimmers etwas verzogen worden, so dass die Tür nicht mehr schließt. Alles Kleinigkeiten, die etwas stören, aber noch behebbar sind.

Auf der positiven Seite: die Küche ist tapeziert und wir haben eine schöne Haustür. So langsam neigt sich alles dem Ende zu, auch wenn uns noch eine Menge Arbeit bleibt.

Geschrieben von Markus um 06:00 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Dienstag, 8. Mai 2012

Gute und schlechte Nachrichten

Die gute zuerst und da sagt ein Bild mehr als tausend Worte:

Blick ins Wohnzimmer mit frisch verlegtem Bambusparkett
Gras auf dem Wohnzimmerfußboden

Seit gesten liegt das Bambusparkett im Wohnzimmer. Wir sind sehr zufrieden mit dem Aussehen. Genau so, wie wir uns das vorgestellt haben. Ein Bild gibt's erst heute, weil wir den Raum gestern noch nicht betreten durften. Irgendwann die Tage gibt es auch einen Zeitraffer vom Einbau. Da muss ich aber er noch die Leute unkenntlich machen.

Außerdem sind wir seit heute Besitzer einer Gartenpumpe damit wir auch mal was gießen können. Nachdem ich am Wochenende Rasen angesäht habe (zumindest an einigen Stellen) brauche ich jetzt ja Wasser um zu verhindern, dass die Erde trocken wird. Also musste eine Gartenpumpe her. Wir haben uns nach einigem Hin und Her für eine 800W-Pumpe mit vorerst 20m 1/2"-Schlauch entschieden. Das wird auf die Dauer nicht reichen, ist aber für's erste ok.

Tja, die nicht so schönen Nachrichten betreffen die Wände: leider erweist sich der Plan den Putz einfach mit Lehmfarbe zu streichen als so nicht machbar. Das wird einfach partout nicht glatt, da der Putz stellenweise eine Sinterhaut hat, die ich erst aufwändig abschleifen müsste. Dummerweise sind die Stellen mit der Sinterhaut so dämlich verteilt, dass ich eigentlich die kompletten Wände schleifen muss, was sich selbst mit elektrischer Unterstützung kaum schaffen lässt. Wir haben uns also schweren Herzens entschieden doch zu tapezieren und werden in den nächsten Tagen das Sanierungsvlies an die Wände bringen. Als erstes ist die Küche dran, denn dort sollen in KW 21 die Möbel und Geräte reinwandern. Zum Glück haben wir immer wieder mal viele fleißige Helfer, für die wir hier gern mal "Danke!" sagen wollen.

Geschrieben von Markus um 21:40 | Kommentar (1) | Trackbacks (0)
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Dienstag, 24. April 2012

Der Boden ist dran

Heute durfte nur unser Fliesenleger im Haus werkeln um Chaos zu vermeiden. Der Eingangsbereich wurde gefliest. Dummerweise kann man dann weder ins Dachgeschoss noch in den Keller. Daher hatte er heute das Haus für sich und die Trockenbauer kommen erst morgen wieder. Mittlerweile ist das Bad mit Wandfliesen versehen und im Flur und um den Ofen haben sich Bodenfliesen breitgemacht.Wir machen Fortschritt.

Gefliester Boden um den Ofen
Feuerfester Boden am Ofen. Wichtig.
Duschecke mit weißen und schwarzen Fliesen
Schicke schwarze Fliesen als Akzent in der Dusche.

Außerdem waren wir heute fleißig einkaufen und haben uns mal wieder über unser Raumwunder Škoda Octavia gefreut: zehn 3 Meter lange Latten, 8 2,60x0,60m Gipskartonplatten und ein Haufen anderer Krempel passen problemlos in den Kofferraum. Vorher hatten wir schon die Zutaten für die erste Tapezier- und Streichaktion am Wochenende gekauft.

Kofferraum des Škoda vollgepackt
Unser kleines Raumwunder.

Geschrieben von Markus um 21:46 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Donnerstag, 19. April 2012

Es tut sich ganz viel

In den letzten Tagen geben sich die Handwerker die Klinke in die Hand und es passiert richtig viel.

Der Außenputz ist fertig, das Gerüst kann weg und die Edelstahl-Absturzsicherungen wurden gestern befestigt. Von außen sieht das ganze aktuell so aus:

Haus mit fertigem Außenputz
Haus mit fertigem Außenputz
Außerdem waren gestern die Leute von ATB da und haben unsere Kleinkläranlage soweit fertig gemacht, dass wir sie in Betrieb nehmen können. In Inbetriebnahme wird sich aber noch bis zum Einzug hinziehen, da die Bakterien, die das Wasser klären, sonst verhungern. Hier aber schonmal ein Blick auf die Technik:

 

Blick in die Kleinkläranlage
Blick in die Kleinkläranlage

Auch mein Cousin ist im Haus zu Gange und legt unsere Fliesen. Die Wandfliesen in der Dusche und der Terrasseneingang sind bereits fertig:

Fliesen am Ausgang zur Terrasse
Fliesen am Ausgang zur Terrasse

Fliesen in der Dusche
Fliesen in der Dusche



Donnerstag, 12. April 2012

Bodenfliesen und Treppe

Die beste aller Ehefrauen läuft schon den ganzen Abend mit leuchtenden Augen rum. Sie muss endlich nicht mehr Leitern klettern, sondern kann gepflegt die Treppe nehmen:

Panorama des Treppenhauses
Die Treppe zum Dachgeschoss
Blick auf das Lichtband mit durchgehender Treppe.
Die Treppe geht durch's Fenster. Dort ist sie mit einer kurzen Wange aufgehängt, die in der Laibung sitzt.
Blick von oben aus dem Dachgeschoss
Und mal von oben.
Blick zur Galerie mit Geländer
Auch an der Galerie kann man nicht mehr runterfallen

 Außerdem wurden gestern die Bodenfliesen für Bad und Erdgeschoss geliefert. Wir haben knapp eine Tonne Fliesen ins Haus getragen. Nur gut, dass die nächsten erst morgen kommen...

Der Stapel mit den Bodenfliesen
Eine Tonne Fliesen…

Einige Bodenfliesen in der Küche ausgelegt
Mal probeliegen in der Küche

Geschrieben von Markus um 17:36 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Dienstag, 10. April 2012

Das Haus wird bunt

Nur ein kurzer Artikel um die neuesten Entwicklungen mitzuteilen (is schon spät…).

Am Wochenende war mal wieder Fotozeit an der Glasfront. Diesmal passend zum Datum kein Wein:

Osterhase an der Glasfront
Eine andere Form von Hasi…

Heute haben die Putzer mit der Grundierung für den Edelputz angefangen. Die hat schon die passende Farbe, so dass wir erkennen können, dass uns das auch wirklich gefällt (man entschuldige die Farbqualität: Handyfoto…):

 

Nordost-Anblick des Hauses mit fertiger Außenfarbe
Ein frisches Gelb-Grün (mittags mehr gelb, abends mehr grün)

Zuguterletzt war heute noch die Estrichmessung. Wir wollten ja mal wissen, ob es mit den Bodenbelägen losgehen kann und… tata!… Die CM-Messung ergibt 1,8% Restfeuchte in der 50g-Probe. Die Messung ist recht witzig: es wird ein Stück Estrich ausgestemmt (dabei vorsichtig sein wegen der Fußbodenheizung) und in eine Probenflasche gefüllt. Dort kommen außerdem eine Glasampulle mit Calciumcarbid und zwei Eisenkugeln rein. Dann wird die Flasche mit einem Druckmesser luftdicht verschlossen und geschüttelt. Die Eisenkugeln zertrümmern die Glasampulle und das Karbid reagiert mit der in der Probe vorhandenen Restfeuchte und erzeugt Acetylen. Der dadurch ansteigende Gasdruck wird von dem Druckmesser direkt als Prozent Restfeuchte angezeigt (die sogenannte CM-Methode). Für Zementestrich sind 1,8% ein top Wert. Die Böden können also kommen.

 

Entnahme der Estrichprobe mit Hammer und Meißel
Entnahme der Probe. Die Probe wird von Hand entnommen, weil Maschinen durch ihre schnellen Bewegungen für eine zu starke Erhitzung sorgen würden. Die Probe würde zu stark austrocknen und die Messwerte wären Unsinn.

 

Geschrieben von Markus um 22:34 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Samstag, 31. März 2012

Außenputz und Fliesen im Keller

Wie schon geschrieben waren diese Woche die Putzer da und haben den Grundputz außen aufgetragen. Damit man sich mal vorstellen kann, wie unsere kleine graue Maus im Moment aussieht hier ein Bild:

Rückansicht des Hauses mit Grundputz auf der Dämmung
Erste Lage Putz fertig (Das Bild wurde als DRI aus zwei unterschiedlichen Belichtungen desselben Ausgangsbildes zusammengeschnitten)

 Außerdem hat die beste aller Ehefrauen (und manchmal leider auch die sturste) heute endlich nachgegeben und wir haben im Baumarkt bei den Fliesen zugeschlagen. Konkret ging es um die Kellerfliesen. Dort sind zumindest Vorratskeller, Treppenhaus und Heizungsraum zu fliesen. Das muss nicht nach so wahnsinnig viel aussehen, sondern möglichst günstig sein. Der lokale Baumarkt wird gerade 30 und hat daher volldurchgefärbtes Feinsteinzeug 30x30 cm² in grau-gesprenkelt im Angebot. Ich wollte bei 5€/m² ja schon länger zuschlagen, aber meine bessere Hälfte war sich immer nicht sicher, ob wir nicht noch woanders schauen sollten. Heute hat sie endlich nachgegeben und wir haben 520kg Fliesen in zwei Fuhren ins Haus verlagert und dann mit einem selbstgebauten Seilzug in den Keller geschafft (Treppe fehlt ja leider noch). Ich bin fix und breit und werde morgen Muskelkater haben. Bin halt wohl doch nur ein Bürohengst…

Seilzug mit einer Leiter als Ausleger und Fliesen als Gegengewicht
Ein Seilzug der hingefrickelten Art
Einige Fliesen testweise in einer Raumecke ausgelegt
Schonmal probeliegen. Jup, sieht gut aus.
Verlust bei der Aktion: 3 Fliesen. Allerdings nicht durch den Seilzug, sondern durch meine Unachtsamkeit, so dass mir ein Paket runtergerutscht ist. Glücklicherweise hat es nur 3 von 18 Fliesen erwischt.

Geschrieben von Markus um 22:22 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Dienstag, 20. März 2012

Der Saunabetrieb ist eröffnet

Wir sollten Eintritt nehmen. Im Moment gleicht unser Haus einer Feuchtsauna. 35°C und 100% Luftfeuchtigkeit machen sich schon bemerkbar. Alle kalten Flächen sind klatschnass. Wir wischen fleißig die Feuchtigkeit auf und lüften um das Haus trocken zu kriegen.

Am Wochenende haben wir testweise mal den Ofen ausprobiert. Ist zwar im Moment noch nicht zwingend notwendig, da wir dank schönem Wetter noch genug Energie von der Sonne abzapfen können, aber wenn's drauf ankommt, dann ist es ganz gut zu wissen, dass das mit dem Ofen klappt. Schließlich soll die Heizung Ende der Woche 50°C bringen und ob dann die reine Sonnenenergie auf die Dauer ausreicht wissen wir noch nicht. Heizen ist durchaus noch gewöhnungsbedürftig, da wir den Ofen noch nicht so 100% im Griff haben. Wir müssen noch ein wenig was über die Anlage lernen um die maximale Effizienz zu erreichen. Die Sonne ist da einfacher…

Am Wochenende haben wir außerdem mal ein wenig mit den aus dem Abraum gesammelten Sandsteinen gebastelt. Wenn wir den Deckel unserer Zisterne öffnen, dann liegt der immer im Schlamm. Den Schlamm nimmt er dann dummerweise mit und versenkt ihn in der Zisterne, wenn wir den Deckel wieder schließen. Um das zu vermeiden haben wir uns eine Fläche aus Sandsteinen gelegt. Schonmal üben für die Terrasse.

Blick auf den Zisternendeckel mit einer Sandsteinfläche daneben
Eine Fläche aus Sandsteinen gegen den Schlamm

Geschrieben von Markus um 22:05 | Kommentar (1) | Trackbacks (0)
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Mittwoch, 7. März 2012

Inbetriebnahme der Heizung und andere Fortschritte

Es geht wieder in großen Schritten voran. Nachdem der Estrich betret- und belastbar ist sind die Leute wieder fleißig am Werkeln. Die Elektriker haben die Steckdosen und Lichtschalter gesetzt. Die Heizungsbauer haben den Ofen montiert und an den Speicher angeschlossen (auch wenn der momentan noch nicht benutzbar ist). Zu diesem Zweck haben sie einen riesigen Deckendurchbruch unterm Ofen gebohrt. Der Ofen ist ja ein Holzvergaserkamin, der eine gute Zuluft braucht. Die wird unter der Kellerdecke von draußen reingeholt. Naja und irgendwie muss die dann nach oben um an den Ofen im Wohnzimmer zu kommen. Der ist übrigens ein ziemlich mächtiger Brocken…

Außerdem wurde heute der Speicher mit Wasser gefüllt und hat laut Anzeige schon 1,7kWh Wärme vom Dach gesammelt, was sich in einer Erwärmung des oberen Bereiches auf 18°C ausdrückt. In unserem Flur stehen momentan zwei große Ausgleichsbehälter, die noch an die Heizung müssen. Das bringt unsere Planung mit dem Heizungsraum etwas durcheinander. Bisher war nämlich nur von einem Gefäß die Rede. Mal schauen, wie wir das nun sortieren, damit auch die Waschmaschine noch in den Raum passt.

Die Trockenbauer haben angefangen die Ständer für verschiedene Vorbauwände zu stellen. Da müssen wir im Bad auch nochmal reden, weil sie mit dem Abstand etwas großzügig waren und so unser Badmöbel nicht mehr passen würde. Naja, wird alles noch geklärt.

Insgesamt geht es gut voran und wir schauen doch etwas optimistischer auf den Einzugstermin. Die Wohnung ist zu Ende Mai gekündigt, so dass es hoffentlich gut klappt. Etwas viel Feuchtigkeit ist noch im Haus, aber die werden wir auch noch los.

Blick auf den Querschnitt der Decke
Der Estrich von der Seite. Oben die Estrichplatte, darunter die Lage Styropor auf der die Heizschlangen liegen (die jetzt im Estrich eingegossen sind) und darunter die Betondeckenplatte.
Blick auf den Holzvergaserkessel
Unser Kaminofen. Ein ziemlicher Brummer. Damit er am Ende nicht mehr so häßlich aussieht wird er eingemauert.
30cm Deckendurchbruch unter dem Ofen
Ein großer Ofen braucht große Zuluft. Die kommt von unten aus dem Keller, wo das Rohr unter der Kellerdecke nach draußen geht.

 

Montag, 27. Februar 2012

Der Estrich ist da

Nachdem nun mittlerweile die Sandgruben wieder aufgetaut sind konnte am Donnerstag und Freitag der Estrich eingebaut werden. Wir haben gestern schonmal erste Gehversuche wagen können (ganz vorsichtig um ja nix zu beschädigen). Das Haus verwandelt sich immer mehr in ein Tropenhaus. Überall tropft es von der Decke und läuft die Fenster runter. Das wird noch lustig die nächsten Wochen.

Bild von der Ofennische mit Dehnungsfugen
Die Nische wo der Ofen mal steht. Man sieht im Boden schön die Dehnungsfuge, wo der Heizestrich an den Verbundestrich anschließt. Unterm Ofen ist der Estrich nämlich durchgehend bis auf den Beton, damit der Ofen nicht einfach einbricht.
Feuchtigkeit um die Wasseranschlüsse in der Küche formt ein Gesicht im Putz
Hilfe! Lasst mich hier raus! In unserer Küche ist offenbar ein Alien eingesperrt

Wir hatten über den Winter ungebetenen Besuch in unserer Gartenhütte. Ok, eigentlich hätten wir das ahnen können: man lagert einfach kein Vogelfutter in erreichbarer Höhe:

Reste vom Vogelfutter auf dem Boden verteilt
Angefressen
Vogelfuttertüte mit Loch
Gar nicht mal so groß, das Loch. Aber ausreichend.
Ecke mit Anschlusskabel der Hütte. Im Splitt ist ein Mauseloch
Da müssen sie wohl reingekommen sein. Zumindest ist dort im Splitt ein Loch gegraben
Die Vogelfuttertüte hängt frei unterm Dach
Hoffentlich unerreichbar: die wieder verklebte Tüte hängt jetzt frei an der Decke.

Geschrieben von Markus um 07:15 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Samstag, 4. Februar 2012

Kalt ist es...

...noch, wie man sagen muss. Die Heizungsbauer haben nämlich gerade begonnen die Bodenisolierung einzubauen. Nicht mehr lang und wir können tatsächlich das Haus auf Temperatur bringen. Bevor das allerdings so weit ist legt der Winter nochmal ordenlich vor und alles rundrum friert ein. Nach bisheriger Planung hätte nächsten Freitag der Estrich kommen sollen. Allerdings wird das aller Wahrscheinlichkeit nach nix werden. Im Haus könnte man zwar problemlos für die notwendige Wärme sorgen, allerdings muss die Mischmaschine für den Estrich draußen aufgestellt werden und da sind die Minusgrade dann ein Problem. Da friert das Wasser ein, bevor es wirklich losgehen kann. Warten wir's also mal ab.

Blick ins Wohnzimmer mit dem Styropor auf dem Boden
Etwas empfindlicher Boden: Styropor als Trittschalldämmung unter der Fußbodenheizung.
Im Regenfass ist das Wasser schon zu 2/3 durchgefroren.
Der Frost ist fleißig: das Regenfass ist fast komplett durchgefroren.

Wir hatten gestern abend noch eine Überraschung:vor unserer Einfahrt steht ein Verkehrsschild, oder korrekterweise: stand ein Verkehrsschild. Irgendwer (wir sind noch nicht ganz sicher, wer) hat das Ding umgefahren. Es ist sauber über der Erde um 90° abgeknickt und liegt flach in unserer Einfahrt. Links und rechts davon im Schnee die Spuren von einem LKW. Da müssen wir mal rausfinden, wie das passiert ist und der Gemeinde bescheidsagen.

Das umgefahrene Verkehrsschild in unserer Einfahrt
Links eine Reifenspur, rechts eine Reifenspur (beide im Bild nicht zu erkennen) und in der Mitte: ein Schild. So soll das eigentlich nicht aussehen.

Geschrieben von Markus um 14:55 | Kommentare (3) | Trackbacks (0)
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