Stein auf Stein zur Sonne

Artikel mit Tag garten/garden

Samstag, 18. Oktober 2014

Ungebetene Essensgäste

Wenn ich schon in Schreiblaune bin: wir haben ungebetene Gäste auf dem Grundstück. Statt dass die sich an dem wunderbar wachsenden Gras oder ähnlichem gütlich tun, nein, es müssen natürlich die Erdbeeren sein. Da müssen wir im Winter wohl was tun. Der Zaun kommt erst im nächsten Jahr.

Abgefressene Blätter
Fraßspuren an den Erdbeeren

Das wenige Gemüse, was im Moment noch draußen ist, hat's auch nicht leicht. Ein voller Befall mit Kohlweißlingraupen. Ich lese schon fleißig ab, aber die wachsen schneller nach, als man gucken kann.

Angefressene Rosenkohlblätter
Hoffentlich kann ich den Rosenkohl bald ernten.
Geschrieben von Markus um 22:06 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Mittwoch, 27. August 2014

Ein wenig Grünzeug

Mal wieder ein paar kleine News aus dem Garten. Diesmal haben wir ein wenig Grünzeug im Garten verteilt. Wir hatten noch einen Gutschein von meinen Kollegen, den es zum Einzug gab, hier und waren etwas einkaufen. Damit haben wir unseren östlichen Hügel an der Terrasse etwas erweitert:

verschiedene Pflanzen zwischen Sandsteinen
Ein (hoffentlich) pflegeleichter Hügel an der Terrasse

Der Hügel ist übrigens meine persönliche Erinnerung an eine der schönsten Unterkünfte in unserem Neuseelandurlaub vor einigen Jahren. Die Little Earth Lodge in Whangarei hatte nämlich solche Dinger im Garten:

Eine Wiese mit großen Basaltblöcken
Kein Sandstein, sondern (vermutlich) Basalt und auch deutlich größer, aber egal.

Außerdem haben wir über den Winter Kiwis aus Samen gezogen. Erstaunlich einfach, das: die Kiwisamen gut saubermachen, damit kein Fruchtfleisch mehr dran ist (sonst schimmelt es möglicherweise), in kleine Töpfe säen und gut gießen. Nach einiger Zeit wachsen daraus Kiwipflanzen, die sich recht schnell vergrößern. Angeblich sind die Pflanzen winterhart (vergleichbar mit Weinstöcken). Wir werden das beobachten. Wir haben nämlich zwei an einem Rankgitter an der Garage eingepflanzt.

Zwei Kiwipflanzen an der Garage
Die linke Pflanze hat das Aussetzen besser überstanden. Mal schauen, wie sie sich über den Winter schlagen.
Geschrieben von Markus um 19:43 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Dienstag, 27. Mai 2014

Der Atomreaktor ist undicht!

Dass wir uns dekadenterweise eine offene Kernfusion als Heizung leisten, wusste ich ja schon. Aber unter unserem Hochbeet scheint es auch noch einen undichten Kernreaktor zu geben. Das würde zumindest die Monsterradieschen erklären, die wir zur Zeit ernten.

Zwei große Radieschen
Ordentliche Größe. Zum Vergleich die 10-Pence-Münze (in etwa so groß, wie ein 50-¢-Stück). Ja, ich hatte gerade keine anderen Münzen rumliegen.

Geschrieben von Markus um 14:51 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Samstag, 3. Mai 2014

Ein neues Hochbeet

Im letzten Jahr haben wir ja das Hochbeet mehr oder minder als Experiment gebaut. Der Aufwand sollte nicht zu hoch sein (auch finanziell), da wir uns nicht sicher waren, ob das überhaupt was wird und uns Spaß bringt. Nachdem sich das nun doch deutlich bewährt hat, haben wir dieses Jahr ein neues in Angriff genommen, um die Anbaufläche zu verdoppeln. Dankenswerterweise haben unsere Nachbarn schon im Herbst an uns gedacht, als sie einen Strauch gerodet haben, so dass wir eine gute Grundlage in Form von Gestrüpp hatten. Noch unseren Weihnachtsbaum, die Zweige eines bei Oma gefällten Birnbaums, das Gras vom letzten Jahr und der angerottete Kompost dazu und fertig ist die Langzeitdüngung. Die obere Hälfte wird mit der bewährten Mischung aus Kompost (2,50 € für 40 Liter in unserer Kompostanlage nebenan) und Mutterboden aufgefüllt und zuguterletzt mit einer dünnen Schicht Pflanzenerde abgedeckt. Fertig sind zwei zweitere Quadratmeter bequeme (und ertragreiche, wie sich letztes Jahr gezeigt hat) Gemüsebeetfläche.

 Genug Text, hier die Bilder:

Der Arbeitsplatz mit Tauchsäge und Ständerbohrmaschine
Diesmal soll das Beet richtig lang halten. Daher wird es komplett anders konstruiert: keinerlei Holz auf Holz mehr, sondern einzelne Balken mit Abstandsthaltern dazwischen. Die müssen natürlich zugeschnitten und gebohrt werden.

Der Entwurf ist übrigens inspiriert von einem Buch, das wir von unserer Nachbarin geliehen haben. Wir haben's allerdings deutlich vereinfacht, so dass nur noch zwei verschiedene Längen von Balken geschnitten werden müssen.

Nahaufnahme der überlappenden Bilder an der Ecke des Beetes mit Abstandshaltern.
Die Eckverbindung mit Abstandshaltern

Die Verbindung der Balken über Eck geschieht mit senkrecht durchlaufenden M8 Gewindestäben. Davon braucht man an jeder Ecke drei Stück. Der direkt auf der Ecke verbindet jeweils die Wände, während die anderen beiden die abwechselnd zurückgesetzten Balken halten. Dazu müssen eine Menge Löcher passend gebohrt werden. So viele, dass ich mir lieber gleiche eine Schablone gebaut habe, um mir das Einmessen zu sparen. Hat recht gut funktioniert.

Die Balken werden mit je zwei Unterlegscheiben und einem 2cm-Stück Alu-Rohr auf Abstand gehalten. Insgesamt 108 Rohre an den Ecken. Das war eine Menge zu schneiden. Fertige Abstandshalter oder bspw. mehr Unterlegscheiben wären einfacher, aber deutlich teurer.

Am Ende wird die ganze Konstruktion mit zwei Muttern straff zusammengezogen. Das ist bisher absolut stabil. Mal schauen, ob das Holz ggf. noch nachgibt.

Gesamtansicht des Beetrahmens mit Hasendrahrt am Boden
Unten rein wie immer der bewährte Hasendraht gegen Wühlmäuse.

Hier sieht man nochmal sehr schön die Konstruktion mit den drei Gewindestäben über Eck. Die Vereinfachung der Konstruktion hat das Zuschneiden sehr stark vereinfacht. Wir haben einfach 27 Douglasienrahmen in 45x70x2000 mm gekauft. 9 davon wurden in der Mitte geteilt, um die kurzen Seiten zu ergeben. Zusammen mit den Abstandshaltern ergeben die 9 Ringe übereinander eine Gesamthöhe von 79 cm (+ nochmal 2 cm für den Abschlussrahmen, der hier noch fehlt). Ideal zum aufrechten Arbeiten.

Die beiden Hochbeete in der Abendsonne nebeneinander
Fertig ist das Ensemble. Die beiden Hochbeete im Sonnenschein nebeneinander. Während auf dem älteren nun schon wieder Sachen keimen, ist das neue frisch gefüllt und muss nun noch bepflanzt werden.

Insgesamt ist diese Konstruktion etwas teurer, als die vom letzten Jahr, sollte aber im Idealfall 15-20 Jahre halten (wir werden das beobachten, wenn auch möglicherweise nicht darüber bloggen ;-)). Optisch finde ich sie einigermaßen unschlagbar. Ich mag einfach diesen Wechsel von hell und dunkel zwischen Holz und Zwischenraum.

Geschrieben von Markus um 20:23 | Kommentare (3) | Trackbacks (0)
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Mittwoch, 23. April 2014

Garagenfundament und Pflanzen

Das Fundament für die Garage ist seit geraumer Zeit fertig. Die Garage dauert zwar noch einige Wochen, aber hier schonmal ein Foto des Unterbaus:

Garagenfundament
Garagenfundament

 Außerdem ist auf unserer Hobbithöhle definitiv der Hoch-Frühling ausgebrochen, was echt schick aussieht:

Frühling auf der Hobbithöhle
Frühling auf der Hobbithöhle

 Zu guter Letzt gab es von Markus Oma zu Ostern einen Strauch, der gleich seinen Platz der Terrasse gefunden hat. Der Osterschneeball wird wohl si an die 2m hoch und breit und steht steht jetzt oberhalb von unserem neu angelegten Steinhang.

Steinhang mit Osterschneeball
Steinhang mit Osterschneeball

Geschrieben von Manu um 09:26 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Dienstag, 8. April 2014

Sonnenschirmständer

Die bisherige Konstruktion mit dem Sonnenschirmständer war mehr so mittel. Aufgrund der großen Fläche des Schirm ist der sehr windanfällig und die normale Konstruktion mit den vier Betonplatten im Fußkreuz reicht eigentlich nicht wirklich aus. Daher wollte ich schon lange eine vernünftige Verankerung bauen. Unser Vorteil: der Fuß des Schirms ist dafür vorgesehen: das Kreuz mit den Betonplatten lässt sich abschrauben, so dass nur noch der Drehteller und der Schirm übrig bleiben. Die Verankerung erfolgt mit M10 Schrauben. Also der Plan: Loch graben, Betonfundament gießen, in das Betonfundament an den passenden Stellen 4 M10 Gewindestangen mit eingießen und fertig ist der Schirmständer. Gesagt, getan:

Blick auf das Lock für das Fundament mit Schalung
Die Schalung

Etwas komplizierter wurde es dadurch, dass ich nur den eigentlichen Fuß des Schirms bis nach oben führen wollte. Der Großteil des Fundaments soll später mal unter der Erde verschwinden, wenn die Terrasse fertig ausgebaut wird. Daher diese kleine Zusatzschalung nach oben, in der die Gewindestangen sitzen werden.

 

Die Schalung voll Beton
Fertig ist der Beton

Und fertig ist der Beton. In der Mitte kann man (mit etwas Mühe) die 4 M10 Gewindestäbe mit Muttern erkennen, auf denen der Schirm sitzt. Die korrekt zu positionieren war übrigens recht einfach: ich habe sie einfach in den Drehteller des Schirms geschraubt und den dann auf der Schalung befestigt (man kann den Drehteller und mit den vier Gewindestäben auf dem ersten Bild oben rechts neben der Schalung erkennen). Dadurch stimmt der Abstand der Gewindestangen automatisch und der Drehteller lässt sich einwandfrei lösen. Bezüglich der nötigen Betonmenge habe ich mich natürlich grandios verschätzt und musste zwischendurch nochmal los um nachzukaufen.

 

Der Schirm auf dem Fundament
Endlich fest verankert
So sieht das Ergebnis dann ohne Schalung und dafür mit Schirm aus. Der Hauptteil des Blocks verschwindet später unter der Erde. Eigentlich bleibt nur der kleine Fortsatz oben bündig zum Boden. Das ganze hat den Praxistest auch schon bestanden und einige Windlast ausgehalten.

 

Geschrieben von Markus um 05:53 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Donnerstag, 10. Oktober 2013

Wintervorbereitungen in Bildern

So langsam steht die Sonne immer tiefer und die Lebkuchen füllen die Läden. Auch bei uns im Garten geht es mit großen Schritten in die kalte Jahreszeit - den Rest sagen die Bilder.

Lecker Brokkolie - inzwischen eingefroren als Wintervorrat.
Das umgebaute Holzlager wartet auf Füllung ...
Holzlieferung - mein fleißiger Mann hat alles fein säuberlich aufgestapelt.
Für den Winter gerüstet - auch wenn dieses Holz noch nicht für diesen Winter ist.
Kartoffelernte - mein Mann zerlegt den Kartoffelturm.
Kartoffelernte - dummerweise sind uns 5 der 7 Pflanzen eingegangen, weil wir sie zu sehr zugeschüttet hatten.
3,7kg Kartoffel
Zwiebeln (eher dürftige Ausbeute, weil die etwas ungünstig standen im Bett) und Chilli - hier aber nur die erste Ernte.
Chillis und kleine Zwiebeln süßsauer eingelegt.

Geschrieben von Manu um 17:23 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Samstag, 22. Juni 2013

Kleine und große Gartenbasteleien

Seit das Haus fertig ist und wir eingezogen sind, sinkt natürlich die Rate, mit der Neuigkeiten online gehen. Heute haben wir aber mal wieder was: ein paar Basteleien im Garten. Zurerst die größte der letzten Wochen: unser Pumpenhaus.

Ursprünglich hatten wir ja geplant, für die Gartenpumpe einen Sockel zu mauern und obendrauf eine Schwengelpumpe zu stellen. Irgendwie sind wir davon aber abgekommen. Stattdessen kam Manu auf die Idee, die Pumpe in der Erde zu versenken. Dazu muss man wissen: seitdem bei unserer Zisterne die Sickermulde ausgehoben wurde, lag ein kleiner Erdhaufen rum, den sich die Pflanzenwelt nach und nach erobert hat. Irgendwann hat Manu beschlossen, dass dieser Haufen bleibt und noch ein wenig ausgebaut und begrünt wird. Was lag also näher, als das Pumpenhäuschen in diesem Haufen zu versenken? Nun gefiel mir der Gedanke nicht, dass man dann da einen Haufen mit einer eckigen Tür hat. Tja, was soll ich sagen: am Ende ist es ein Erdhaufen mit runder Tür geworden – eine Hobbithöhle (ich sagte ja: es ist etwas ausgeartet...).

Offene Zisterne mit Leerrohren
Los ging's mit den Zuleitungen: rechts der Stromanschluss, links das Leerrohr, in dem jetzt der Ansaugschlauch für die Pumpe liegt.
Betonschalung mit Leerrohren
So ein Pumpenhaus braucht natürlich ein Fundament. Die Leerrohre sind da gleich mit eingegossen. So ist alles schön unter der Erde verschwunden.
Bodenplatte des Pumpenhauses
Nachdem alles abgebunden ist und die Leerrohre abgeschnitten sind, sieht's schon recht aufgeräumt aus.
Halbfertige Außenwände des Pumpenhauses
Ich hab mir extra 2 Tage Urlaub genommen zum Mauern. Kann ich nämlich nicht, musste ich erst lernen. Bis jetzt steht's...

Gegossene Deckenplatte mit Schalung
Eine Decke muss natürlich auch gegossen werden. Die Schalung musste ich hinterher zerschneiden. Die ging durch die Tür natürlich nicht wieder raus. Die Tür ist übrigens leicht rund gemauert (naja... angenähert...), damit das runde Türblatt dann passt.
Teilweise zugeschüttetes Pumpenhaus
Nachdem alles fest und abgedichtet ist, kann mit dem Zuschütten begonnen werden.
Tür der Hobbithöhle mit Ornament
Die Tür soll nach was aussehen, also wird sie verziert. Die beste aller Ehefrauen hat ein Ornament entworfen, welches ich dann eingefräst und mit dem Lötkolben schwarz gemacht habe. Außerdem wollte Manu, dass in unserer Hobbithöhle auch Hobbits wohnen. Also musste ein Namenszug außen ran...
Nahaufnahme des Namensschriftzuges
Malva und Merimac Smallburrow heißen die beiden Bewohner. Den Schriftzug mit dem Lötkolben zu brennen hat doch etwas gedauert...
Gesamtaufnahme Hobbithöhle
So sieht's im Moment aus. Der Hügel wird langsam grün, die Front ist mit einigen unserer großen Sandsteine (die aus der Baugrube) verziert, die Tür ist dran und die Pumpe drin. Fehlt nur noch die Verkleidung der noch sichtbaren Ziegel, aber das kommt noch. Im Hintergrund sieht man übrigens die zweite Gartenbastelei: den Kartoffelturm.

Wir haben nämlich auch noch einen Kartoffelturm in letzter Zeit gebaut. Etwas spät dran, aber hoffen wir mal, dass es trotzdem noch was wird. Die Idee beim Kartoffelturm ist simpel: man pflanzt Kartoffeln, wenn die weit genug raus sind, dann schüttet man die Pflanzen teilweise wieder zu, die wachsen wieder hoch etc.pp. An jeder Verzweigung der Pflanze entsteht so eine Knolle und man bekommt eine stattliche Menge an Kartoffeln. Schauen wir mal, ob's funktioniert. Bis jetzt sieht's ganz gut aus: alle Kartoffeln haben gekeimt:

Blick in den Kartoffelturm mit den ersten Pflanzen
So sehen die Pflänzchen im Moment aus. Schauen wir mal, wie das noch wird.

Dass sich die Bastelei im Garten lohnt, sieht man im Moment auch an unserem Hochbeet. Da ist quasi kein Platz mehr, weil die Pflanzen alle wachsen und gedeihen. Radieschen ernten wir ja schon regelmäßig und mit Kohlrabi, Brokkoli, Möhren und Erdbeeren sieht's auch gut aus.

Voll bewachsenes Hochbeet
Wir brauchen ein weiteres Hochbeet!

Geschrieben von Markus um 12:02 | Kommentare (2) | Trackbacks (0)
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Freitag, 17. Mai 2013

Yummy ... erste eigene Ernte

Heute haben wir testweise zwei Radieschen geerntet - lecker und leicht scharf.

Radieschen
Radieschen

P.S. Die Restradieschen werden gerade ausgiebig gegossen, denn hier ist grad Wolkenbruch angesagt.

Geschrieben von Manu um 21:55 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Sonntag, 21. April 2013

Wir bauen ein Gemüsebeet

Nach dem langen und hartnäckigen Winter konnten wir es kaum noch erwarten, endlich was an unserem Garten zu machen. Bisher was das ja immer mehr so auf niedrigem Level mit ein wenig Rasen mähes etc., damit nicht zuviel Aufwand entsteht. Für dieses Jahr hatten wir uns allerdings vorgenommen, dass ein Beet entstehen soll. Ursprünglich ja ein normales, aber nach ein wenig Recherche waren wir von Hochbeeten angetan. Wesentlich besser vor Schädlingen (speziell Wühlmäusen, die häufige Gäste in unserem Garten sind) zu schützen. Dafür deutlich mehr Aufwand beim Aufbau.

Wie üblich sprechen Bilder eine deutlichere Sprache:

Markus beim Ausstechen des Rasens unter dem Hochbeet
Hochbeet bauen ist eine Wissenschaft für sich. Zuerstmal muss der Rasen unter dem Beet ausgehoben und entfernt werden. Für unser erstes Experiment hatten wir uns ein 2x1 m² Beet vorgenommen. Das passt gut mit den 3 m Baubrettern zusammen, die's im Baumarkt gibt. So wird unser Experiment erstmal nicht allzu teuer.
Das fertig ausgehobene Loch teilweise wieder verfüllt.
Das Beet soll in unserem Fall ebenerdig stehen, also muss das ausgehobene Loch wieder verfüllt werden. Dafür haben wir von dem immernoch reichlich vorhandenen Aushub genommen, auf dem sowieso nix wächst. Die gute Muttererde, die wir ausgehoben hatten, können wir oben im Beet viel besser verwenden.
Das fertig verfüllte Fundament mit Kiesrand
Hochbeete halten deutlich länger (Leute, die sowas professionell machen, sagen was von 15-20 Jahren, auch wenn ich das bei unserem Beet bezweifle), wenn man sie vor Erdberührung und damit Feuchtigkeit schützt. Der Kiesrand führt das Wasser später mal von der Holzumrandung weg. Dank einer großzügigen Kiesbestellung für den Spritzschutz am Haus ist eh noch genug Kies übrig.
Blick in das noch leere Hochbeet
So sieht die Holzumrandung aus: 40 mm Baubretter, innen auf Balken verschraubt. Gegen Nagetiere kommt ganz unten eine Lage Hasendraht, auf der die Umrandung steht. Das Holz wird mit Holzschutzmittel gestrichen. Der Aufbau des Beetes mit ineinander gesteckten Brettern hat sich übrigens als aufwändig und wenig sinnvoll erwiesen. Das Holz platzt beim Stecken einfach ab, so dass wir dann doch noch die Balken verbaut haben. Beim nächsten Mal wird es eine ganz andere Bauweise, soviel steht schon fest.
Das halb gefüllte Hochbeet mit der Noppenbahn
Ganz unten im Beet liegen Geäst und Gestrüpp (unter anderem der vertrocknete Weihnachtsbaum vom Nachbarn, der so noch was sinnvolles tut) als Langzeitnährstoffquelle. Darüber haben wir das alte Gras, was noch vom letzten Jahr rumlag, den bereits angerotteten Kompost, eine Mischung aus Muttererde und fertigem Kompost und zuguterletzt einige Zentimeter Blumenerde gelegt. Im Hochbeet soll eine Art Kompostrotte entstehen, die für Nährstoffe sorgt und auch etwas Wärme von unten produziert, so dass die Wachstumsphase verlängert wird. Das Holz wird innen mit Noppenbahn gegen Erdkontakt geschützt, so dass wir auch hier hoffentlich lang Freude dran haben.
Das fertige Hochbeet mit den ersten Pflanzen in der Erde
Und so sieht's dann bepflanzt aus. Manu hatte schon einige Sachen im Wohnzimmer vorgezogen, so dass wir gleich loslegen konnten. Schauen wir mal, wie's wird.

Geschrieben von Markus um 07:10 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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