Stein auf Stein zur Sonne

Artikel mit Tag keller/cellar

Sonntag, 20. Oktober 2013

Erstes Winterprojekt: Werkstatt fliesen

Nachdem das Wetter ja nun nicht gerade besser wird (auch wenn es gestern nochmal sehr traumhaft war und unseren Heizbeginn für dieses Jahr noch ein paar Tage rauszögern dürfte), wird es Zeit, sich mal mit den ersten Projekten für den Winter zu befassen. Damit ich auch Platz habe, die durchzuführen, stand endlich mal das Fliesen der Werkstatt im Keller an. Ok, genaugenommen stand davor das Auf-/Ausräumen der Werkstatt an...

Die Werkstatt mit den ersten Fliesenreihen
Ausgeräumt und sauber gemacht: so kann man die ersten Fliesen auslegen. Wichtig: ich konnte den Tisch an der Wand nicht einfach so abbauen. Ergo: die Füße mussten irgendwie temporär an der Wand befestigt werden, damit der Boden frei ist. Hat auch problemlos 2 Wochen gehalten.

 Kurze Zeit später... (also: eigentlich lange Zeit und viele Rückenschmerzen später... Respekt vor jedem Fliesenleger!)

 

Fertig geflieste Werkstatt
Fertig geliest. Ich war überrascht, wie gut es am Ende geworden ist. Beim nächsten Mal werde ich allerdings einige Kleinigkeiten anders machen. Bspw. wird die erste Fliesenreihe anders angesetzt werden, damit es hoffentlich insgesamt einfacher wird, gerade zu bleiben.

Das letzte, was noch fehlt: verfugen. So offene Fliesenfugen sind ja dann doch nicht schön. Ergo nochmal ein Abend Arbeit. Diesmal mit viel Wasser. Meine Hände sind einen Tag später noch spröde und trocken.

 

Fertig verfugter Boden der Werkstatt
So soll der Boden aussehen. Die Tischbeine der Werkbank sind auch wieder an Ort und Stelle (die mussten natürlich etwas gekürzt werden, weil jetzt ja dank der Fliesen der Boden etwas höher ist.)
Yeah! Jetzt nur noch 2 weitere Räume, wo's nicht einfach so schön im Quadrat zu legen ist...

 

Geschrieben von Markus um 11:10 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Samstag, 31. März 2012

Außenputz und Fliesen im Keller

Wie schon geschrieben waren diese Woche die Putzer da und haben den Grundputz außen aufgetragen. Damit man sich mal vorstellen kann, wie unsere kleine graue Maus im Moment aussieht hier ein Bild:

Rückansicht des Hauses mit Grundputz auf der Dämmung
Erste Lage Putz fertig (Das Bild wurde als DRI aus zwei unterschiedlichen Belichtungen desselben Ausgangsbildes zusammengeschnitten)

 Außerdem hat die beste aller Ehefrauen (und manchmal leider auch die sturste) heute endlich nachgegeben und wir haben im Baumarkt bei den Fliesen zugeschlagen. Konkret ging es um die Kellerfliesen. Dort sind zumindest Vorratskeller, Treppenhaus und Heizungsraum zu fliesen. Das muss nicht nach so wahnsinnig viel aussehen, sondern möglichst günstig sein. Der lokale Baumarkt wird gerade 30 und hat daher volldurchgefärbtes Feinsteinzeug 30x30 cm² in grau-gesprenkelt im Angebot. Ich wollte bei 5€/m² ja schon länger zuschlagen, aber meine bessere Hälfte war sich immer nicht sicher, ob wir nicht noch woanders schauen sollten. Heute hat sie endlich nachgegeben und wir haben 520kg Fliesen in zwei Fuhren ins Haus verlagert und dann mit einem selbstgebauten Seilzug in den Keller geschafft (Treppe fehlt ja leider noch). Ich bin fix und breit und werde morgen Muskelkater haben. Bin halt wohl doch nur ein Bürohengst…

Seilzug mit einer Leiter als Ausleger und Fliesen als Gegengewicht
Ein Seilzug der hingefrickelten Art
Einige Fliesen testweise in einer Raumecke ausgelegt
Schonmal probeliegen. Jup, sieht gut aus.
Verlust bei der Aktion: 3 Fliesen. Allerdings nicht durch den Seilzug, sondern durch meine Unachtsamkeit, so dass mir ein Paket runtergerutscht ist. Glücklicherweise hat es nur 3 von 18 Fliesen erwischt.

Geschrieben von Markus um 22:22 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Donnerstag, 15. März 2012

Es wird wärmer

Während der Speicher weiter vor sich hin heizt (51°C heute nach dem Sonnentag schon) wird alles soweit vorbereitet, dass wir mit dem Aufheizen des Estrichs beginnen können. Die Heizungsanlage im Keller steht an ihrem endgültigen Platz, die Hitzeschutzwand hinter dem Ofen ist fertig. Morgen wird der Ofen wieder angeschlossen und kann dann hoffentlich in Betrieb genommen werden (wenn wir den Schornsteinfeger zwecks Abnahme rankriegen). Für ein paar Eindrücke hier wieder Bilder:

Blick in den heizungskeller mit Speicher und Technik
Einmal die komplette Heizungsanlage. Die Ausdehnungsgefäße rechts stehen jetzt noch ein klein wenig woanders, so dass wir wieder ans Fenster kommen.
Schamottwand hinter dem Ofen
Die hitzefeste Wand hinter dem Ofen. Wird man später mal nicht mehr sehen.

Blick aus dem Keller ins Treppenhaus
Blick ins Treppenhaus mit einem Weitwinkel. Unser Besuch hatte sein 11-16mm Weitwinkel dabei und hat interessante Fotos gemacht.

Manu beim Abwischen der Fenster
Unsere Beschäftigung seit einiger Zeit: Fenster (und Folie) trockenwischen um die Feuchtigkeit aus dem Haus zu kriegen

Geschrieben von Markus um 22:49 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Dienstag, 13. Dezember 2011

Zisterne eingebaut

Nur ein kurzes Update was heute gemacht wurde: die Zisterne ist im Garten eingebaut. Der sieht nun natürlich noch mehr aus wie nach einem Bombenangriff. Da es auch schon den ganzen Tag regnet (und auch in Zukunft weiter regnen wird) ist das aufgewühlte Erdreich rund ums Haus nur noch Matsch. Dafür kann allerdings das Wasser vom Dach jetzt zumindest zum größten Teil abfließen und sammelt sich in der Zisterne.

Wir wissen nun mittlerweile auch, wie wohl morgen die Solarkollektoren auf's Dach kommen: per Aufzug. Ein Kran scheint nicht notwendig zu sein. Mittlerweile ist die Terrasse fast auf volle Höhe angeschüttet und das Gerüst für die Bauarbeiten morgen steht wieder. Wenn die Kollektoren drauf sind, dann können wir auch endlich mal einen Zeitraffer vom bisherigen Bau vorbereiten.

Der Hausanschlussraum ist auch in einem guten Zustand: der Zählerkasten ist gesetzt und alle Kabel sind sauber an der Wand verlegt. Fehlt nur noch die Kläranlagentechnik und die Heizung, dann ist der Raum fast komplett (bis auf den Fußboden).

Bild der durch die Mehrsparteneinführung verlaufenden Anschlüsse
So sieht die geschlossene Mehrsparteneinführung aus: Wasser (blau), Strom (schwarz, dick), Telefon (schwarz, dünn) und nochmal Strom (nach draußen zur Garage) gehen durch vier Löcher und werden mit Gummidichtungen geklemmt. Sauteuer, aber hoffentlich auf Dauer dicht.
Saudreckige Gummistiefel
Wie eine Mondlandschaft aus Matsch sieht die Baustelle zur Zeit aus. Wenn der Matsch noch tiefer wird werden die Gummistiefel zu kurz.

Geschrieben von Markus um 23:53 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Sonntag, 11. Dezember 2011

Wieder mal Eigenarbeiten

Nach einem eigentlich schon anstrengenden Wochenende mit Familien- und Weihnachtsfeier mussten wir heute nochmal ran: da nächste Woche ja eventuell die Terrasse aufgeschüttet werden soll musste vorher noch ein Kabel durch die Wand und in ein passendes Schutzrohr verpackt werden. Außerdem soll im Keller die Wasseruhr und möglicherweise die Stromverteilung angebracht werden, so dass wir unbedingt die Wände vorher streichen wollten, statt hinterher aufwändig um die Technik drumrum zu malern. Also gestern schnell noch einen Eimer weiße Farbe (Lehmfarbe. Wollten wir sowieso mal ausprobieren, wie die sich verarbeitet) gekauft und heute losgelegt. Zuerst mit hinreichend vielen Scheinwerfern für Licht und nebenbei Wärme gesorgt (Baustrahler sind bei den Temperaturen wirklich praktisch) und die schon vorhandenen Stromkabel beiseite gepackt. Eine kurze Stunde später waren gut 30m² Wand weiß gestrichen.

Markus im weißen Ganzkörperschutzanzug
Sieht aus wie nach einem Atomunfall, ist aber nur ein Maleranzug um die Klamotten und Haare zu schützen.

 Kaum war das überstanden war noch das Außenkabel anzubringen. Abgemessen hatte ich das letzte Woche schon, es war also "nur" noch notwendig es durch die Wanddurchführung zu schieben und in das Schutzrohr einzubringen. Tja… Die Wanddurchführung war ja noch ok (auch wenn dank der Kälte das Kabel recht steif war und damit das Schieben nicht so einfach von der Hand ging). Das Schutzrohr war da schon eine andere Sache. 20 Meter Schutzrohr ohne Fädelhilfe sind alles andere als einfach. Ich war am Ende fix und fertig. Nächstes Mal muss ich mir dringend passendes Werkzeug leihen. Dank tatkräftiger Hilfe hat es zwar auch ohne geklappt, es hätte aber auch deutlich einfacher sein können.

Ein Panorama des Hauses mit dem Schutzrohr quer durch den Garten.
Sooo lang war das Schutzrohr (Anklicken um das Panorama in groß zu sehen.

Wie versprochen reichen wir noch ein paar Bilder vom Haus nach. Zuerstmal da Haus in seiner ganzen Pracht ohne Gerüst:

Das Haus von Südosten.
Sieht schon ziemlich gut aus. Die endgültige Fassadenfarbe wird allerdings eine andere sein.

Mittlerweile kann man sich schon ziemlich gut vorstellen, wie das mal abschließen aussehen wird. Außerdem noch ein Blick in unsere (mittlerweile wieder verschlossene) Kleinkläranlage. Die drei Kammern erfüllen später mal alle unterschiedliche Zwecke, auch wenn ich im Moment gestehen muss, dass ich keine Ahnung hab, welche was macht.

Blick von oben auf die drei Kammern der Kleinkläranlage
Die noch offene Kleinkläranlage, die später mal für sauberes Abwasser sorgt.

Samstag, 26. November 2011

Erste Eigenarbeiten am Haus

Bisher haben wir am Haus ja die Leute immer nur machen lassen und zugeguckt. Heute mussten wir allerdings auch mal selbst ran. Bevor nämlich nächste Woche die Dämmung angebracht wird sollten an allen vier Ecken des Hauses noch Leerrohre für Kabel durch die Wand. Die laufen jetzt oberirdisch durch die Wand und dann ín der Dämmung senkrecht nach unten um dann unter der Erde die Dämmung nach außen zu durchbrechen. Auf die Art und Weise bleibt der Keller trocken und wir brauchen nicht noch zuviele teure Wanddurchführungen. Dafür mussten heute fünf Löcher gebohrt werden. Durch die 36,5-cm-Kalksandstein-Kellerwand. Schräg nach innen oben (wg. Wasser). Schon beim ersten Loch habe ich die doofe Idee verflucht. Aber nun ja…

Dummerweise habe nach dem ersten Loch nicht nur ich keine Lust mehr gehabt. Die Bohrmaschine meines Vaters hat spontan und anscheinend endgültig den Dienst eingestellt. Frage: wo bekommt man Samstag nachmittag auf die Schnelle leihweise sowas her (nachdem wir heute morgen schon eine lange Leiter kaufen mussten, da die Maurer ihre nach Abschluss ihrer Arbeiten mitgenommen haben, wollten wir nicht noch was teureres ohne gründliche Recherche kaufen)? Der lokale Baumarkt verleiht keine Maschinen und zum weiter weg Fahren fehlte die Zeit. Glücklicherweise gibt es Studentenclubs, die mit entsprechenden Dingen ausgerüstet sind und sich dankenswerterweise bereiterklärt haben auszuhelfen. Dafür sei hier nochmal gedankt!

Während Manu die Leihbohrmaschine besorgte, hatte ich Zeit mal auf's Dach zu klettern (mit den Dachlatten ganz einfach und dank der Unterzugbahn sieht man auch nicht, wie hoch das ist) und Fotos zu machen. Daher heute ein Panoramablick, den sonst nur der Schornsteinfeger bekommt. Wie versprochen reichen wir natürlich auch noch ein Foto des Glasdachs nach.

Das dreigeteilte Glasdach von innen.
Das Glasdach von der Galerie innen aus. Ich bin mal gespannt, wie wir das mal reinigen.
Ein Foto des Schornsteins mit den bereits gelegten Dachziegeln.
In der Perspektive könnte man fast denken, das Dach wäre schon fertig. Dreißig Zentimeter weiter links sieht es allerdings noch anders aus.
Markus beim Bohren eines Wanddurchbruchs an der Außenwand
Ein 1-Meter-Bohrer und eine 1000W Maschine. Nach einigen Gewürge war auch das passende Loch in der Wand (Problem: man bohre ein 25er Loch, wenn man nur einen 24er Bohrer hat). Dummerweise hat die rote Maschine es nicht überlebt. Hat komisch gerochen und keinen Mucks mehr gemacht. Die Ersatzmaschine hat dann allerdings tapfer durchgehalten.

 Zum Schluss noch das Panorama vom Dach. Das ist wieder ein bisschen groß, also anklicken um die komplette Version zu sehen!

Panorama vom Dach

Fazit des Tages: fünf Leerrohre sind durch die Wand geführt und können mit in die Dämmung gepackt werden. Eine Bohrmaschine und ein Bohrer (glücklicherweise einer der billigen, nicht einer der teureren SDS-Bohrer) sind über den Jordan (beide sind wohl zu warm geworden. Maschine roch komisch, Bohrer hat orange geleuchtet). Ich würde es jetzt nicht unbedingt als vollen Erfolg bezeichnen wollen, auch wenn zumindest das Tagesziel erreicht wurde…

Dienstag, 1. November 2011

Und einen Schritt zurück…

Offenbar sind unserem Haus die neuen Socken zu warm. Es wirft sie wieder ab. Unser Bauleiter hatte das schon angekündigt: wenn die Kellerdämmung zuviel Sonne kriegt, dann kann es passieren, dass der Kleber nicht hält und die Platten wieder von der Wand kommen. Genau das ist heute auf der Südseite passiert: die äußere Dämmlage hat sich gelöst und liegt in der Baugrube. Hoffen wir mal, dass möglichst bald der Ringerder kommt, an dem momentan das Zuschütten der Grube noch scheitert.

Die äußere Lage Dämmplatten liegt in der Baugrube. Innen sieht man noch die innere Lage mit den Kleberresten.
Und weg mit den Socken! Die letzten drei Platten sind runtergefallen, als wir grad da waren. Knallt ganz schön.

Geschrieben von Markus um 18:54 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Mittwoch, 26. Oktober 2011

Das Haus kriegt warme Strümpfe

Es ist wieder einiges passiert in der Zwischenzeit, auch wenn wir nicht zum Schreiben gekommen sind. Die Abdichtung ist fertig, so dass der Keller jetzt wasserdicht ist. So bleibt das in den kommenden Wochen zu erwartende Wasser draußen (und dummerweise das, was durch Treppenloch etc. reinfällt auch drin, aber egal…). Nach kleineren Nachbesserungsarbeiten ist der Verlauf der Abdichtung jetzt auch so, wie wir später mal das Gelände führen wollen. War schon praktisch, den Bauarbeitern die Hinweise einfach mit einem Stift auf die Wand schreiben zu können. 

Nachdem es jetzt also trocken ist kriegt das Haus jetzt warme Socken: die Außendämmung für den Keller kommt ran. Die schon bekannten orangen Dämmplatten, die auch unter der Bodenplatte liegen sollen das Haus nun im Keller warm halten. 160mm dick sollte das eine gute Isolierung sein. Überirdisch wird allerdings eine andere Dämmung eingebaut, da diese speziellen Platten gegen Feuchtigkeit resistent sind, was allerdings dazu führt, dass darauf kein Putz hält.

Zuguterletzt wurde heute die Drainage eingebaut. Rund ums Haus laufen die Rohre, die das Wasser weitestgehend von der Wand fernhalten sollen. Hier gab es gestern noch ein wenig Aufregung: die Drainage liegt tiefer, als der Abfluss hin zur Regenwasserzisterne und -versickerung. Daher muss in die Drainage ein Hebewerk (sprich: eine Pumpe) eingebaut werden, das das anfallende Drainagewasser in den Abfluss richtung Zisterne hebt. Wir hatten das ein wenig aus den Augen verloren und mussten uns daher innerhalb von zwei Tagen entscheiden, was wir da wollen. Die ausführende Baufirma hatte ein vollintegriertes System mit Schacht, Sensor und Pumpe für knapp 1200€ vorgeschlagen. Ungeplant 1200€ zusätzlich ist… naja, unangenehm, aber wäre noch machbar gewesen. Dummerweise war der Preis ein Fehler. Der bezog sich auf ein System für Innenräume. Die Außenversion sollte 2500€ kosten, wie sich im Laufe des Tages herausgestellt hat. Das war uns dann doch deutlich zu teuer. Zum Glück konnte Firma Walter (die ausführende Firma) bis heute eine Alternative vorschlagen, die deutlich günster ist. Wir bekommen nun also einen Betonschacht mit klassischer Tauchpumpe an einer Ecke des Hauses. Unsere Nachbarn hatten uns ja ursprünglich empfohlen das Haus so hoch zu heben, dass wir das gar nicht brauchen. War aber leider mit unserem hohen Keller nicht sinnvoll machbar. Nun ja…

Foto entlang der Hauswand über die Drainage und die Kellerdämmung
Die orangen Dämmplatten auf der schwarzen Abdichtung. Unten sieht man das weiße Geotextil, welches die Drainage umgibt. Unten in der Ecke sieht man einen der drei Kontrollschächte, die an den Ecken des Hauses stehen.
Der noch freie Platz für den Pumpenschaft
Dort fehlt noch der Betonschacht mit der Pumpe. Unten im Geotextil kann man gerade noch eins der Drainagerohre erahnen, die ihr Wasser dorthin entleeren sollen.

 

Geschrieben von Markus um 20:25 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Freitag, 21. Oktober 2011

Die Bauarbeiter machen das Haus schwarz!

Ok, ok, vermutlich hören die den Witz auch jedes Mal, wenn sie mit der Abdichtung des Kellers beginnen. Die Abdichtungsmasse ist nunmal schwarz. Im Moment scheint das allerdings nur eine dünne Schicht Bitumen oder ähnliches zu sein, was da auf die Wand gestrichen wurde. man kann aber zumindest schonmal so grob erkennen, wie später mal das Gelände verlaufen wird. An einer Ecke müssen wir das am Montag nochmal korrigieren lassen, weil es etwas zu steil geht, aber sonst sieht das schonmal vielversprechend so aus, wie wir das wollten. Ich bin gespannt, wie das weitergeht.

Außerdem haben wir heute mal noch ein wenig den Ausblick von unserer Erdgeschossdecke genossen. Man kann wirklich erstaunlich gut sehen von dort. Das meiste wird allerdings leider wieder verschlossen, wenn das Dach drauf kommt. Da muss man dann zum Ausblick halt aus dem Dachfenster klettern…

Die schwarze Grundierung für die Abdichtung des Kellers
Sieht noch ein wenig komisch aus, wird aber Sinn ergeben, wenn außen angeschüttet wird.
Blick vom Dachgeschoss durch das Treppenloch in den Keller.
Bloß nicht ins Treppenloch fallen. Fast 6 Meter geht's da nach unten.
Orange glühende Wolken hinter dem Kran
Der Sonnenuntergang hat sich richtig ins Zeug geschmissen

Freitag, 7. Oktober 2011

Sonnenspeicher bei Regen eingebaut

Nur eine kurze Zwischenmeldung mit ein paar Bildern, weil es für was längeres gerade nicht reicht: heute morgen wurde der Solarspeicher eingebaut. Das Wetter war zum Fürchten, aber die Jungs von Drechsler Haustechnik haben zusammen mit unserer Baufirma die Sache geschaukelt. Im wahrsten Sinne des Wortes: der Speicher schaukelt am Kran zum Teil ganz schön. Einfädeln in die gemauerte Röhre wird so nicht einfacher. Wir haben die ganze Aktion mit mehreren Kameras gefilmt (davon eine direkt an den Speicher geklebt), so dass ich hoffentlich in den nächsten Tagen mit einem kurzen Video dienen kann. Bis dahin müssen die Bilder genügen.

Der Speicher waagerecht am Kran beim Abladen vom LKW
Runter vom Laster...
Speicher senkrecht am Kran auf dem Weg zum Haus
...rüber über die Baustelle...

Zwei Arbeiter fädeln den Speicher in die gemauerte Röhre ein.
...vorsichtig einfädeln...

Der Speicher von unten auf halber Höhe in der Röhre
...durch die Röhre runter...

Der Speicher im Keller teilweise sichtbar.
...und vorsichtig abgestellt. Ein ganz schöner Brocken.

Samstag, 1. Oktober 2011

Kellerdecke und Nachmittagssonne

Heute sind wir wieder mal mit dem Fahrrad zur Baustelle gefahren, um nach dem rechten zu sehen und die Sonne faulenzend vor der Gartehütte zu geniesen. Und siehe da: eine fertige Kellerdecke mit Löchern an den richtigen Stellen erwartete uns. Wir sind also direkt mal im zukünftigen Erdgeschoss (natürlich noch ohne Wände) spazieren gegangen und haben mal einen Blick in das große Loch geworfen, in welches Ende nächster Woche der Speicher eingesetzt werden soll.

Nach den obligatorischen Inspektionsgängen in Keller und Erdgeschoss haben wir uns dann die Relax-Liegen aus der Gartenhütte genommen und die Sonne genossen. Später kam dann noch unser Nachbar vorbei und wir haben kurz mit ihm gesprochen, weil beim Zuschütten der Baugrube wohl nochmal über sein Grundstück gefahren wird. Das geht soweit ok und wir haben noch ein paar nette Worte gewechselt. Später hat mir der alte Herr noch einen großen Strauß lila blühende Fette Henne gebracht ;-)

Manu sitzt auf der Kellerdecke und blickt auf den Erdhaufen
Manu blickt am zukünftigen Wintergarten sitzend auf den Mount Brückner.

Das Loch für den Solarspeicher in unserer Kellerdecke.

Geschrieben von Manu um 20:24 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Donnerstag, 29. September 2011

Und schon ist der Keller zu

Nur gut, dass ich gestern geflogen bin um die Luftbilder vom offenen Keller zu machen. Heute wäre es – sehr zu meiner Überraschung – zu spät gewesen. Der Keller hat bereits seine Filigrandeckenteile verpasst bekommen. Dann wird wohl morgen der Beton gegossen um die Rohdecke fertigzustellen und in der nächsten Woche mit dem Erdgeschoss anzufangen. Nach bisherigem Planungsstand ist das auch nötig, denn Ende nächster Woche soll der Pufferspeicher eingebaut werden.

Ein Panorama der Filigrandeckenplatten
Deckel drauf, Keller zu. So schnell kann's gehen.
Ein Panorama im Keller mit den Ständern, die die Decke im Moment tragen
Untendrunter sieht's dann so aus: ein Ständerwald im Keller.

Ein Betonunterzug im Lager
Die mussten wegen der falschen Säulenposition nochmal neu gerechnet werden: einer der Betonunterzüge, die die Decke tragen. Wurden im Übrigen vorgefertigt geliefert. Gut, dass die Bestellung nochmal korrigiert wurde, sonst wäre einer einen Meter zu kurz gewesen.

Geschrieben von Markus um 21:08 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Mittwoch, 28. September 2011

Und fertig ist der Keller!

Naja, zumindest die Wände. Decke ist noch keine drauf, wird dann aber wohl spätestens am Freitag kommen.Die Betonsäulen sind verschalt und gegossen, so dass morgen wahrscheinlich die Unterzüge für die Decke draufkommen. Wir würden also mal erwarten, dass am Freitag die Filigrandecken draufkommen und die Betonplatte gegossen wird. Die Decke besteht aus zwei Teilen: einige 5 cm starke Filigrandeckenplatten aus Beton mit einer Bewehrungslage, die per LKW angeliefert werden und eine 13 cm starke Betonplatte, die vor Ort auf diese Platten gegossen wird. Auf die Art und Weise entsteht relativ simpel eine stabile Deckenplatte. Wenn alles klappt könnten wir am Wochenende schonmal auf dem Fußboden des Erdgeschosses rumlaufen. So mag ich den Fortschritt...

Leider ist an einer anderen Front nicht wirklich positives zu berichten: die Zeitrafferkamera will schon wieder nicht. Wir haben die kompletten Aufnahmen von heute verloren. An sich kein Problem, weil man zur Zeit sowieso nicht viel sieht, aber die Instabilität ist natürlich ärgerlich, wenn es nächste Woche mit den Wänden im Erdgeschoss weitergehen sollte. Da muss ich wohl nochmal ran.

Der erste Teil des Schornsteins hochgemauert
Unser zukünftiger Schornstein für den Holzofen im Wohnzimmer.
Wände mit eingeschalten Teilen
Die beiden tragenden Säulen unter ihrer Verschalung. Die hintere Verschalung verbirgt die Säule, die am falschen Ort steht/stand. Nachdem der Statiker das neu berechnet hat ist alles zu unserer Zufriedenheit.
Die Baustelle aus der Luft.
Und mal wieder eins aus der Luft. Da die Innenwände fertig waren war heute mal wieder fliegen angesagt um den noch offenen Keller von oben zu fotografieren.

 

Geschrieben von Markus um 18:08 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Dienstag, 27. September 2011

Kellerinnenwände fast fertig

Nachdem ich gestern zwar die Kamera, aber keine CF-Karte dabei hatte (passiert mir öfter), gibt es erst heute wieder ein Update: die Kellerinnenwände sind fast fertig. Man kann also schonmal in den Kellerräumen rumlaufen, die ja fast den gleichen Grundriss haben, wie das Erdgeschoss (oben sind die Räume etwas größer, da die Außenwände dünner sind).

Die Innenwände von oben im Überblick
Ein Überblick über die Innenwände. Man beachte den runden Speicher macht schon was her.
Der Kellervorraum mit drei Türen
Der Kellervorraum. Links geht es zum späteren Vorratskeller, rechts zum Technikraum (Heizung etc.) und geradeaus da hin, wo ich später mal ein kleines Tonstudio haben will

Geschrieben von Markus um 21:03 | Kommentare (3) | Trackbacks (0)
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Samstag, 24. September 2011

Außenwände Keller fast fertig und andere Kleinigkeiten

Momentan ist der Fortschritt aufgrund der vielen Kleinigkeiten etwas langsamer. Die Kellerwände sind auf die volle Höhe von 2,625 m gewachsen (bis auf die östliche Wand, die im Moment noch als Zugang dient). Außerdem sind die neuen Berechnungen vom Statiker da, die wegen der falsch gesetzten Säule notwendig waren. Jetzt bleibt die Säule, wo sie ist und es wird mit längeren Unterzügen gearbeitet. Sieht also aus, als könnten nächste Woche die Innenwände gestellt und dann gegen Ende der Woche die Decke aufgelegt werden.

Wie vertraglich vereinbart kam die Rechnung für's Fundament über 10% des Hauspreises. Nachdem wir jetzt die neuen Statikerberechnungen haben können wir das auch als fertig betrachten und bezahlen. Hier haben wir jetzt rausgefunden, dass unsere Bank sich durch eine blöde Formulierung in der Finanzierungsbestätigung genötigt sieht Geld nur direkt vom Kreditkonto auf das Konto von Helma zu überweisen, statt es wie üblich auf einem Baukonto bereitzustellen. Klingt an sich untragisch bedeutet aber für uns, dass die Überweisung nur per schriftlichem Überweisungsträger geht und wir den immer zur nächsten Filiale kriegen müssen, die 60km entfernt ist. Etwas nervig, das ganze.

A propos "Rechungen": der Tiefbauer hat ebenfalls die Rechnung geschickt (das übrigens erstmal an die Baustellenadresse, von wo sie natürlich prompt zurückgekommen ist) und hier hat sich mal wieder gezeigt, dass man so ein Vorhaben nur sehr organisiert angehen sollte. Die Holdeste hat die Rechnung geprüft und festgestellt, dass da ein Posten in Rechnung gestellt wurde, der gar nicht ausgeführt war. Am Ende stellte sich das als Mißverständnis zwischen den beiden Tiefbaufirmen raus, welches wahrscheinlich sonst keinem aufgefallen wäre. Ein 300-€-Mißverständnis immerhin. Wenigstens dürfen wir trotz der Verzögerungen durch die Korrekturen den Skonto abziehen.

Auf der technischen Seite hab ich leider was nicht so schönes zu vermelden: die Zeitrafferkamera zickt. Nachdem jetzt bereits eine SD-Karte durch das ständige Wechseln zerbrochen ist, hat sich gestern auf der anderen das Dateisystem spektakulär zerlegt und die Bilder vom Tag mitgenommen. Ist nicht allzu schlimm, da wie gesagt der sichtbare Fortschritt relativ klein ist, aber etwas ärgerlich ist es schon. Ab Montag geht das hoffentlich wieder sauber.

Ummauerte Auflagefläche für die Kellerdecke
Auflage für die Kellerdecke

 

Geschrieben von Markus um 07:03 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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