Stein auf Stein zur Sonne

Artikel mit Tag putz/plaster

Sonntag, 22. April 2012

Das Gerüst ist zum letzten Mal weg

Zumindest ist das der Plan. Seit Donnerstag ist das Gerüst endgültig verschwunden und man kann das fertige Haus (zumindest fast) bewundern. Die Absturzsicherungen sind ebenfalls angebracht, so dass nur noch das Anschütten außen fehlt bis zum endgültigen Aussehen (ok, das und einiges an Grünzeug, was aber erst noch wachsen muss).

Innen waren die Trockenbauer fleißig, so dass wir jetzt verspachtelte Decken und ein fast fertig verkleidetes Bad haben. Es geht also gut voran und Ende Mai als Umzugstermin erscheint fast schon in trockenen Tüchern.

Blick von Nordwesten auf das fertige Haus ohne Gerüst
So sieht's ohne Gerüst aus. Was unten noch weiß oder orange ist wird mit Erde angeschüttet.
Detailaufnahme eine Fensters mit Absturzsicherung in Edelstahl
Endlich fällt keiner mehr raus: die Absturzsicherungen sind da.
Fertige Ummauerung des Ofens
Auch innen geht's voran: der Ofen ist verputzt. Leider ist die Ummauerung gegenüber dem Einsatz leicht verdreht. Hier wird unser Fliesenleger noch ein wenig tricksen müssen, damit man das nicht sieht.
Gipskartonplatten im Bad
Das Bad oben ist auf einem guten Weg und kann bald gefliest werden.
Loch in der Dampfsperre für die Bodenluke
Bald endlich wieder frei: der Zugang zum Spitzboden.
Blick in die laufende Kläranlage
Auch das ist fertig: die Kläranlage läuft (hier mal testweise mit Gebläse. Später will ich das Foto vielleicht so einfach nicht mehr machen. Bisher ist das nur Wasser.)

Donnerstag, 19. April 2012

Es tut sich ganz viel

In den letzten Tagen geben sich die Handwerker die Klinke in die Hand und es passiert richtig viel.

Der Außenputz ist fertig, das Gerüst kann weg und die Edelstahl-Absturzsicherungen wurden gestern befestigt. Von außen sieht das ganze aktuell so aus:

Haus mit fertigem Außenputz
Haus mit fertigem Außenputz
Außerdem waren gestern die Leute von ATB da und haben unsere Kleinkläranlage soweit fertig gemacht, dass wir sie in Betrieb nehmen können. In Inbetriebnahme wird sich aber noch bis zum Einzug hinziehen, da die Bakterien, die das Wasser klären, sonst verhungern. Hier aber schonmal ein Blick auf die Technik:

 

Blick in die Kleinkläranlage
Blick in die Kleinkläranlage

Auch mein Cousin ist im Haus zu Gange und legt unsere Fliesen. Die Wandfliesen in der Dusche und der Terrasseneingang sind bereits fertig:

Fliesen am Ausgang zur Terrasse
Fliesen am Ausgang zur Terrasse

Fliesen in der Dusche
Fliesen in der Dusche



Dienstag, 10. April 2012

Das Haus wird bunt

Nur ein kurzer Artikel um die neuesten Entwicklungen mitzuteilen (is schon spät…).

Am Wochenende war mal wieder Fotozeit an der Glasfront. Diesmal passend zum Datum kein Wein:

Osterhase an der Glasfront
Eine andere Form von Hasi…

Heute haben die Putzer mit der Grundierung für den Edelputz angefangen. Die hat schon die passende Farbe, so dass wir erkennen können, dass uns das auch wirklich gefällt (man entschuldige die Farbqualität: Handyfoto…):

 

Nordost-Anblick des Hauses mit fertiger Außenfarbe
Ein frisches Gelb-Grün (mittags mehr gelb, abends mehr grün)

Zuguterletzt war heute noch die Estrichmessung. Wir wollten ja mal wissen, ob es mit den Bodenbelägen losgehen kann und… tata!… Die CM-Messung ergibt 1,8% Restfeuchte in der 50g-Probe. Die Messung ist recht witzig: es wird ein Stück Estrich ausgestemmt (dabei vorsichtig sein wegen der Fußbodenheizung) und in eine Probenflasche gefüllt. Dort kommen außerdem eine Glasampulle mit Calciumcarbid und zwei Eisenkugeln rein. Dann wird die Flasche mit einem Druckmesser luftdicht verschlossen und geschüttelt. Die Eisenkugeln zertrümmern die Glasampulle und das Karbid reagiert mit der in der Probe vorhandenen Restfeuchte und erzeugt Acetylen. Der dadurch ansteigende Gasdruck wird von dem Druckmesser direkt als Prozent Restfeuchte angezeigt (die sogenannte CM-Methode). Für Zementestrich sind 1,8% ein top Wert. Die Böden können also kommen.

 

Entnahme der Estrichprobe mit Hammer und Meißel
Entnahme der Probe. Die Probe wird von Hand entnommen, weil Maschinen durch ihre schnellen Bewegungen für eine zu starke Erhitzung sorgen würden. Die Probe würde zu stark austrocknen und die Messwerte wären Unsinn.

 

Geschrieben von Markus um 22:34 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Samstag, 31. März 2012

Außenputz und Fliesen im Keller

Wie schon geschrieben waren diese Woche die Putzer da und haben den Grundputz außen aufgetragen. Damit man sich mal vorstellen kann, wie unsere kleine graue Maus im Moment aussieht hier ein Bild:

Rückansicht des Hauses mit Grundputz auf der Dämmung
Erste Lage Putz fertig (Das Bild wurde als DRI aus zwei unterschiedlichen Belichtungen desselben Ausgangsbildes zusammengeschnitten)

 Außerdem hat die beste aller Ehefrauen (und manchmal leider auch die sturste) heute endlich nachgegeben und wir haben im Baumarkt bei den Fliesen zugeschlagen. Konkret ging es um die Kellerfliesen. Dort sind zumindest Vorratskeller, Treppenhaus und Heizungsraum zu fliesen. Das muss nicht nach so wahnsinnig viel aussehen, sondern möglichst günstig sein. Der lokale Baumarkt wird gerade 30 und hat daher volldurchgefärbtes Feinsteinzeug 30x30 cm² in grau-gesprenkelt im Angebot. Ich wollte bei 5€/m² ja schon länger zuschlagen, aber meine bessere Hälfte war sich immer nicht sicher, ob wir nicht noch woanders schauen sollten. Heute hat sie endlich nachgegeben und wir haben 520kg Fliesen in zwei Fuhren ins Haus verlagert und dann mit einem selbstgebauten Seilzug in den Keller geschafft (Treppe fehlt ja leider noch). Ich bin fix und breit und werde morgen Muskelkater haben. Bin halt wohl doch nur ein Bürohengst…

Seilzug mit einer Leiter als Ausleger und Fliesen als Gegengewicht
Ein Seilzug der hingefrickelten Art
Einige Fliesen testweise in einer Raumecke ausgelegt
Schonmal probeliegen. Jup, sieht gut aus.
Verlust bei der Aktion: 3 Fliesen. Allerdings nicht durch den Seilzug, sondern durch meine Unachtsamkeit, so dass mir ein Paket runtergerutscht ist. Glücklicherweise hat es nur 3 von 18 Fliesen erwischt.

Geschrieben von Markus um 22:22 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Mittwoch, 28. März 2012

Die Heizphase ist vorbei

Es war eine interessante Woche zuletzt. Wenn man das komplette Haus auf 50°C bringen und halten muss, dann reicht die Sonne allein nicht mehr aus. Unser Problem: wir haben den Speicher falsch "benutzt". Die Heizung entnimmt nämlich nur aus den unteren 4 von 5 Schichten die Energie zum Heizen. Die oberste bleibt für Warmwasser reserviert. Das Zuheizen in den Speicher über den Ofen geschieht hingegen immer von oben (das heiße Wasser landet halt da). Das Ende vom Lied: erstmal muss die oberste Schicht ordentlich auf Temperatur sein, bevor man sich an die tieferen wagen kann.

Dummerweise wussten wir das nicht und haben uns daher auf die Kraft der Sonne verlassen. Das ging so lange gut, wie wir nur 30-35°C Vorlauftemperatur in der Heizung gebraucht hatten. Donnerstag/Freitag und über das Wochenende war damit Essig. Die Energie im Speicher hat schlicht nicht ausgereicht.  In der Nacht zum Donnerstag haben wir das erste Mal die eingestellte Vorlauftemperatur unterschritten. Dummerweise reicht es nicht mal eben schnell den Ofen anzuschmeißen, wenn man so eine Menge Wasser erwärmen muss. Da muss man schon mit etwas mehr Geduld ran. Glücklicherweise erlaubt es mir mein Beruf mal von zu Hause zu arbeiten. Ich bin also am Donnerstag früh im Haus geblieben und habe fleißig geheizt. Dank einer Vorlauftemperatur von 40°C war an ein Arbeiten in den beheizten Räumen nicht zu denken. Ich hab mich also in den Keller verzupft. Kein Handy, kein Internet, keine Ablenkung. Ich hab richtig was geschafft. Wir haben dann den Abend noch genutzt um weiter in den Speicher zu heizen und hofften bis Freitag morgen durchzuhalten. Leider, leider: wieder zu wenig. Statt der eingestellten 50°C waren es nur 45. Also Freitag morgen das gleiche Spiel: ich arbeite von zu Hause und heize fleißig. Die 50°C sind dann schnell erreicht (ein Mischer im Heizkreis nimmt das heiße Wasser vom Ofen und bringt damit die Heizung auf Temperatur bevor der Speicher warm wird). Damit war es natürlich endgültig unerträglich im Haus. 50°C bei 100% Luftfeuchtigkeit sind nicht angenehm. Im Keller war's aber wieder schön… Der Abend war wieder von mehreren Stunden Heizen geprägt, so dass wir (auch dank der sonnigen Tage) den Speicher endlich auch in den tieferen Schichten über 50°C hatten und am WE das Heizregime etwas lockern konnten (wenn auch nicht viel). Seit Montag ist das Zuheizen wieder unnötig: die Vorlauftemperatur fällt (heute: 30°C) und der Speicher wird von der Sonne geladen. In der Zwischenzeit haben wir schätzungsweise knapp 1rm Holz verbrannt.

A propos Holz: wir hatten ja extra drei Big Bags mit trockenem Holz (relativ teuer) gekauft um eben das Trockenheizen machen zu können. Tja… Big Bags sind wasserdicht und damit völlig ungeeignet Holz längere Zeit zu lagern. Laut Feuchtemessgerät waren die Stücken dank Schwitzwasser bereits wieder 21% Restfeuchte angekommen und damit zum Heizen völlig ungeeignet. Glücklicherweise ist das frische Holz, was wir bereits vorher eingelagert hatten, nicht ganz so frisch und schon bei guten 13-16%. So hatten wir was zum Heizen.

Die Ofenheizung ist (bei richtiger Bedienung) übrigens sehr faszinierend. Einige Minuten nachdem der Ofen gezündet wurde ist die Nachbrennkammer heiß genug und verbrennt die noch im Abgas vorhandenen Stoffe. Das Resultat: auf dem Schornstein kommt fast nur noch Wasserdampf. Bei 5-10°C Außentemperatur ist der auch nicht mehr zu sehen, so dass man eigentlich nicht mehr feststellen kann, ob wir noch heizen. Kein Vergleich jedenfalls zum doch recht geruchsintensiven Rauch eines klassischen Holzfeuers.

Dank fleißiger Lüftung während der Heizphase ist ein Großteil der Baufeuchte schon raus. Die Wände sind fast komplett trocken und der Folientest (man klebe eine Folie auf den Fußboden und schaue ob sie beschlägt) ist auch zufriedenstellend. Nun noch ein wenig nachtrocknen und wir können die CM-Messung bald beauftragen.

Weil so ein Haus nicht nur innen fertig werden soll, sondern auch außen noch einige Dinge anstehen geht es nun auch da weiter: die Putzer sind wieder da. Innen haben sie ja schon zu unserer Begeisterung gearbeitet. Außen sind wir nun mal gespannt. Die nächsten Tage wird der Grundputz aufgetragen, auf den dann der Edelputz kommt. Für letzteren haben wir uns mittlerweile eine Farbe ausgesucht (bevor jemand fragt: ein sehr helles grün-gelb).

Damit man mal einen Eindruck bekommt, wie das mit dem heizen vonstatten geht hier ein paar Bilder:

Markus beim Befüllen des Ofens.
Fleißig aufgelegt werden will das Holz. Am besten funktioniert das, wenn der Ofen richtig glüht. Daher auch die dynamische Beinstellung: schnell reinwerfen und weg mit dem Gesicht. Die Hitze ist fast unerträglich. Der Ofen wird übrigens vollgekracht bis obenhin und abbrennen lassen. So muss man nicht ständig nachwerfen und er kann sich um die effiziente Luftzufuhr kümmern um sauber zu verbrennen.
Blick in das offene Ofenloch mit Glut
So sieht der Blick in den gut durchgeglühten Ofen aus. Man kann die Hitze fast spüren.
Hinter der Ofentür brennt ein schönes Feuer.
Der Dank der Mühe: ein schönes Feuer, welches den Speicher fleißig aufheizt.
Bild des Thermometers mit angezeigten 46°C.
Das Ende vom Lied: 46°C Lufttemperatur im Haus. Sehr schweißtreibend. Das Maximum lag übrigens noch 2 Grad höher.
Danke übrigens an André für die Fotos. Ich bin in letzter Zeit etwas kamerafaul und er führt gern sein neues Spielzeug aus.

 

Samstag, 18. Februar 2012

Das obligatorische Wein-Bild - diesmal mit Innenputz

Wein am Wintergarten
Geschrieben von Manu um 14:01 | Kommentare (0) | Trackback (1)
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Sonntag, 29. Januar 2012

Ein Rundgang durchs (fast fertig) verputzte Haus

Wir haben ja schon davon berichtet, dass mittlerweile der Innenputz Gestalt annimmt. Damit man sich mal einen Eindruck davon machen kann, wie das aussieht haben wir gestern ein paar Fotos gemacht. Es fehlen nun nur noch die Bäder (da kommt anderer Putz rein), eine Seite des Eingangs und der Keller (dort wird der Kellervorraum und der Speicher geputzt). Das sollte dann im Laufe der Woche passieren. Man merkt schon deutlich, dass der Putz eine Menge Feuchtigkeits ins Haus bringt: alles was kühl ist (Fenster, teilweise Decken etc.) beschlagen. Wir haben gestern schonmal das Wasser weggewischt und gelüftet und werden das auch heute nochmal tun. Bringt ja nichts: das Wasser muss raus.

So, nun aber die Bilder:

Außenansicht von Süden im Schnee
So sieht's von außen ohne Gerüst aus. Das ist nämlich letzte Woche auch spontan verschwunden.
Blick ins verputzte Treppenhaus
Das Treppenhaus. Das unten ist übrigens das Lichtband und nicht die Eingangstür. Die ist weiter links.
Blick auf die verputzte Galerie
Die andere Richtung: auch die Galerie ist verputzt
Detailaufnahme von der Wand mit feuchten Flecken
So sehen die Wände gerade aus: viel Feuchtigkeit ist noch im Putz.
Blick in die Küchenecke
Aber schick ist's schon… Die Küche.

Zuguterletzt noch ein Bild des Wohnzimmers. Da das etwas größer ist: Klick auf die Vorschau um es in voller Auflösung zu sehen!

Thumbnail des Wohnzimmerpanoramas

Geschrieben von Markus um 08:43 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Samstag, 21. Januar 2012

Innendämmung und -putz

Wir waren ja in letzter Zeit etwas wortkarg. Das beruhte allerdings mehr auf Faulheit, denn auf mangelndem Stoff. Im Haus geht es nämlich ordentlich voran. Man kann sich schon so richtig vorstellen, wie das am Ende mal aussieht. Die Sanitärbauer haben alle Wasser- und Abwasserleitungen eingebaut und die Steigleitungen der Heizung angebracht. Im Dachgeschoss ist die Untersparrendämmung und die Dampfsperre eingebaut worden, so dass die Putzer jetzt zur Tat schreiten können. Das tun sie und wie: wir sind hellauf begeistert von den bisher geputzten Flächen. Sowohl die geraden Wände in den Kinderzimmern, wie auch die runde Wand um den Speicher sind absolut glatt. Wir bekommen laut Helma-Vertrag Putzqualität Q3, was zum Übertapezieren geeignet ist. Wenn die restlichen Wände so werden, wie die bisherigen, dann brauchen wir keine Tapete, sondern können wie geplant den Putz direkt streichen. Sehr schön…

Damit man mal einen Eindruck bekommt, was so passiert haben wir heute einen Schwung Fotos gemacht. Fangen wir am Eingang an. Die Putzer haben für die Zuleitung für ihre Maschine ein Loch in die Tür gehackt. Sieht lustig aus. Nur gut, dass das nochmal getauscht wird.

Ein Loch im Türblatt der Eingangstür
Schon etwas ungewöhnlich.

Wir wechseln ins Gästezimmer. Dort ist einer der zwei Heizkreisverteiler im Haus. Wie die am Ende genau funktionieren muss ich mir auch erst noch anlesen.

Blick in den offenen Heizkreisverteilerkasten.
Ein Heizkreisverteiler. Die elektrischen Zuleitungen sind übrigens noch nicht angeschlossen und wurden daher vermutlich versehentlich auf der falschen Seite der Wand eingeputzt. Das müssen wir mal noch klären.

Damit man sich mal eine Vorstellung davon machen kann, wie das Haus unter dem Dach warm gehalten wird: die Untersparrendämmung (mit Teilen der Dampfsperre) im Bad.

Untersparrendämmung unter der Dachschräge
Untersparrendämmung unter der Dachschräge

Auf die restlichen Wände kommt der Innenputz, von dem wir wie gesagt bisher sehr begeistert sind. Manu geht sogar so weit zu sagen, dass man den gar nicht streichen muss, wenn man die Capuccino-Farbe will.

Geputzte Wand mit Fenster
Man kann sich schon richtig vorstellen, wie das mal wird.
Die verputzte Speicherwand im Wohnzimmer
Selbst an der runden Speicherwand: astrein glatter Putz

Zuguterletzt wechseln wir wieder nach draußen: als zwischen Weihnachten und Silvester die Regenwasserzisterne das erste Mal übergelaufen ist, ist uns was unschönes aufgefallen: der Einlauf aus der Drainage liegt unterhalb des Geländeniveaus um die Zisterne. Statt dass das Wasser also im Notfall über die Wiese abfließt drückt es in die Drainage zurück. Das war so natürlich nicht geplant. Glücklicherweise ist der Einlauf sowieso schon ein nach oben zeigendes Rohr, so dass wir dieses nur verlängern brauchten. Das haben wir heute getan und auch gleich ausprobiert: das Wasser läuft in die Wiese und die Drainage bleibt trocken wie gewünscht.

Der verlängerte Einlauf im Drainageschacht
Wie eine gigantische Wasserwaage: der Einlauf und die Zisterne sind durch gut 20 Meter Rohr verbunden

Das überlaufende Wasser hatte im Schnee einen lustigen Effekt. Durch die Bodenform lief es zu einer riesigen Achtelnote zusammen:

Wasser in der Wiese in Form einer Note
Wie eine große Achtelnote im Schnee. Der Notekopf ist übrigens an der tiefsten Stelle gut einen Meter. Reicht also locker für nasse Füße.