Stein auf Stein zur Sonne

Artikel mit Tag rechtliches

Donnerstag, 17. Mai 2012

Es gehört uns!

Naja, und der Bank… Seit vorgestern sind wir im Besitz der einzigen drei Schlüssel für das Haus. Helma hat das Haus an uns übergeben. Es sind zwar noch einige kleine Restarbeiten zu erledigen, aber grundsätzlich ist alles soweit fertig. Wir dürfen uns jetzt natürlich noch eine ganze Weile austoben und Tapezieren, Malern, Fußböden legen etc. Während der Hausübergabe war auch die TÜV-Abnahme und der Blower-Door-Test. Letzteren hat das Haus mit Bravour bestanden. Es ist nicht so dicht, dass man sofort Schimmel befürchten müsste, aber deutlich dichter, als die Norm verlangt (für Experten: ein n50-Wert von 0,9, d.h. bei 50 Pascal Druckunterschied zwischen innen und außen wird in einer Stunde das 0,9-fache des gesamten Luftvolumens im Haus ausgetauscht. Die Norm verlangt maximal 3,0).

Der Test war gar nicht so einfach. Zu dem Zweck wird eine Plane mit Ventilator in die Tür gespannt um den notwendigen Über- bzw. Unterdruck zu erzeugen. Dummerweise haben wir am Fenster solche Softline-Profile (d.h. die Ecken sind etwas stärker abgerundet), weswegen die Klammern, die die Plane gehalten haben, immer wieder ins Rutschen gekommen sind. Da musste fleißig gegengehalten werden – beim Unterdrucktest am Ende sogar zu dritt:

Drei Leute halten die Gebläseplane beim Blower-Door-Test
Drei Mann halten eine Plane und bei 100 Pascal ist's dann doch abgerissen

 Damit uns nicht langweilig wird beschäftigen wir uns natürlich weiter mit dem Innenausbau. Um auch mal was anderes als Tapeten zu sehen, hatte ich mir vorgenommen im Schlafzimmer den Kork zu verlegen. Dazu muss der Boden erst mit Ausgleichsmasse behandelt werden. Hm, nicht so einfach. Vorher war er gerade, hinterher nicht mehr so. An einigen Stellen Kellenschläge und die Fasern aus dem Estrich standen auch hoch. Nach einem leicht frustrierten Besuch bei Farben Schröder, unserem lokalen Fußboden- und Malerexperten, wollte ich abends dann einigermaßen frustriert nochmal mit Ausgleichsmasse drübergehen. Ich war gerade dabei die Masse anzumischen, als plötzlich der Chef des Ladens vor der Tür steht (der weiß seit der Estrichfeuchtemessung wo wir wohnen) und sich das ganze mal anschauen will. Sein Tipp: Schleift die paar Kellenschläge und die Fasern ab, dann sieht das gut aus. Was soll ich sagen? Es hat geklappt. Danke dafür. So konnten wir gestern doch noch Kork legen (auch wenn das bis halb zwei in der Nacht gedauert hat).

Die offene Kleberdose.
Stinkt fürchterlich, hält aber die Korkplatten: der Kleber. Rauchen verboten!
Markus beim Ausrollen des Klebers
Fleißig mit der Rolle aufbringen
Teile des Bodens mit Kork im Halbverband belegt.
So sieht's aus, wenn der erste Quadrant fertig ist. Damit es gerade wird markiert man sich in der Mitte mit zwei Linien, wo man mit der ersten Platte beginnen sollte (fängt man an den Wänden an wird das nie gerade). Die Zacken vom Halbverband sollte man übrigens nicht so wie ich dort liegenlassen. Die dazwischen sitzenden Platten lassen sich ganz bescheiden einbauen. Muss man auch erst lernen.
Das fertige Zimmer mit dunkelbraunem Korkboden
Und so sieht's dann aus, wenn's fertig ist. Nun nur noch Versiegeln und wir haben zumindest ein Schlafzimmer. Der Kleber ist übrigens lustig: man lässt den komplett abtrocknen (dauert ein paar Minuten) und klopft die Platten dann fest. Dabei muss man sehr sauber anlegen: wenn die Platte einmal sitzt, sitzt sie. Bewegung nicht mehr möglich.

Ein kleines, aber feines Detail zeigt übrigens jetzt von draußen an, dass wir bald einziehen wollen: wir haben einen Briefkasten. So können wir schonmal beginnen uns bei allen möglichen Leuten umzumelden.

Der Briefkasten auf einem Holzpflock
Noch auf einem Holzpflock, aber stabil: unser Briefkasten
Eine letzte freudige Bemerkung: unsere angesäter Rasen keimt! Woohoo!

Geschrieben von Markus um 07:47 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Sonntag, 12. Februar 2012

Stillstand und Widerspruch

Wie man schon gemerkt hat ist es gerade sehr ruhig an der Hausfront. Die Dämmung unter der Fußbodenheizung ist zwar verlegt, aber sonst passiert nichts weiter, weil es schlicht zu kalt ist. Laut Wetterbericht wird das auch noch ein wenig so bleiben. Wir üben uns also in Geduld.

Damit uns in der Zwischenzeit nicht langweilig wird haben wir erstmal dem Gebührenbescheid des Wasserzweckverbandes widersprochen. Die mögen uns nämlich gern 2€/Monat als Grundgebühr für die Einleitung von Niederschlagswasser in Rechnung stellen. Unsere Zisterne läuft ja aber im Moment regelmäßig genau deswegen über, weil wir eben keine Verbindung zum Kanalnetz haben. Sind zwar nur 12€ im Jahr aber da sind wir dann ganz deutsch-korrekt. 

Geschrieben von Markus um 21:42 | Kommentare (3) | Trackbacks (0)
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Samstag, 24. September 2011

Außenwände Keller fast fertig und andere Kleinigkeiten

Momentan ist der Fortschritt aufgrund der vielen Kleinigkeiten etwas langsamer. Die Kellerwände sind auf die volle Höhe von 2,625 m gewachsen (bis auf die östliche Wand, die im Moment noch als Zugang dient). Außerdem sind die neuen Berechnungen vom Statiker da, die wegen der falsch gesetzten Säule notwendig waren. Jetzt bleibt die Säule, wo sie ist und es wird mit längeren Unterzügen gearbeitet. Sieht also aus, als könnten nächste Woche die Innenwände gestellt und dann gegen Ende der Woche die Decke aufgelegt werden.

Wie vertraglich vereinbart kam die Rechnung für's Fundament über 10% des Hauspreises. Nachdem wir jetzt die neuen Statikerberechnungen haben können wir das auch als fertig betrachten und bezahlen. Hier haben wir jetzt rausgefunden, dass unsere Bank sich durch eine blöde Formulierung in der Finanzierungsbestätigung genötigt sieht Geld nur direkt vom Kreditkonto auf das Konto von Helma zu überweisen, statt es wie üblich auf einem Baukonto bereitzustellen. Klingt an sich untragisch bedeutet aber für uns, dass die Überweisung nur per schriftlichem Überweisungsträger geht und wir den immer zur nächsten Filiale kriegen müssen, die 60km entfernt ist. Etwas nervig, das ganze.

A propos "Rechungen": der Tiefbauer hat ebenfalls die Rechnung geschickt (das übrigens erstmal an die Baustellenadresse, von wo sie natürlich prompt zurückgekommen ist) und hier hat sich mal wieder gezeigt, dass man so ein Vorhaben nur sehr organisiert angehen sollte. Die Holdeste hat die Rechnung geprüft und festgestellt, dass da ein Posten in Rechnung gestellt wurde, der gar nicht ausgeführt war. Am Ende stellte sich das als Mißverständnis zwischen den beiden Tiefbaufirmen raus, welches wahrscheinlich sonst keinem aufgefallen wäre. Ein 300-€-Mißverständnis immerhin. Wenigstens dürfen wir trotz der Verzögerungen durch die Korrekturen den Skonto abziehen.

Auf der technischen Seite hab ich leider was nicht so schönes zu vermelden: die Zeitrafferkamera zickt. Nachdem jetzt bereits eine SD-Karte durch das ständige Wechseln zerbrochen ist, hat sich gestern auf der anderen das Dateisystem spektakulär zerlegt und die Bilder vom Tag mitgenommen. Ist nicht allzu schlimm, da wie gesagt der sichtbare Fortschritt relativ klein ist, aber etwas ärgerlich ist es schon. Ab Montag geht das hoffentlich wieder sauber.

Ummauerte Auflagefläche für die Kellerdecke
Auflage für die Kellerdecke

 

Geschrieben von Markus um 07:03 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Freitag, 15. Juli 2011

Neue Hausnummer und Verzögerungen

Die gute Nachricht zuerst: ein weiterer kleiner bürokratischer Schritt ist getan, wir haben einen offiziellen Bescheid über unsere zukünftige Hausnummer erhalten. Das mag sich trivial anhören, aber für Versorger wie Telekom und Co. scheint das wichtig zu sein. Auf Flurstücken reagieren die jedenfalls immer mit dezenter Verwirrung.

So richtig vorwärts geht's im Moment trotzdem nicht und schuld daran sind immernoch die Ausführungszeichnungen. Wo Menschen arbeiten passieren eben Fehler und von einigen davon werden wir gerade getroffen. So ein Haus ist ja ein recht komplexes Ding, so dass beim Einarbeiten von Korrekturen auch mal Sachen untergehen. Unsere geänderten Ausführungszeichnungen sind jedenfalls nicht in einem Zustand wo wir sie unterschreiben wollen. Überraschenderweise haben sich plötzlich Fenster verschoben, einige bemusterte Dinge fehlen und an einigen Stellen stimmen die Flächen nicht. Wir drehen also noch eine Runde...

Geschrieben von Markus um 06:29 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Samstag, 14. Mai 2011

Das Bauamt war schnell...

Über die Geschwindigkeit des Bauamtes kann man sich wirklich nicht beschweren. Am 18. April haben wir den Bauantrag abgegeben und heute ist schon die Antwort da. Der Bau unseres Hauses ist wie erwartet genehmigt. Rund 360 Gramm wiegt das Teil. Natürlich nochmal der komplette Antrag einschließlich Bescheid.

Mit dem Antrag haben wir auch das links zu sehende Baustellenschild erhalten. Wie wir das in Deutschland immer so machen muss dieses Ding am Grundstück gut sichtbar angebracht werden. Der große rote Punkt zeigt laut Wikipedia übrigens, dass das ein genehmigungspflichtiger Bau ist (wenn auch im vereinfachten Verfahren nach §63 b ThürBO).

Geschrieben von Markus um 19:53 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Donnerstag, 12. Mai 2011

Trommelwirbel ....

Hallo Frau Brückner,
BG ist raus,ich brauche nichts mehr,
Schönen Tag

Das war die Antwort auf die Anfrage beim Bauamt, ob noch was fehlt?

In den nächsten Tagen müßte sie also eintrudeln, die Baugenehmigung :-D

Geschrieben von Manu um 05:51 | Kommentar (1) | Trackbacks (0)
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Samstag, 7. Mai 2011

Überraschung von der Bank

Heute war die Finanzierungsbestätigung von der Bank im Briefkasten - Hurra! Voraussetzung Nr. 1 für den Baubeginn ist erfüllt - und sogar die, für die ich prognostiziert hatte, dass es wohl die letzte sein wird.

Für alle, die sich jetzt fragen "Wie, jetzt erst die Finanzierungsbestätigung, solltet ihr das nicht schon länger wissen?" - Doch, wissen wir, die Darlehnsverträge sind bereits seit langem unterschrieben, aber Helma möchte von der Bank bestätigt haben, dass sie auch ihr Geld bekommen. Für diese Erklärung seitens der Bank muss die Grundschuldeintragung im Grundbuch sichergestellt sein, dafür war wiederrum musste die Eintragung der Vermessung ins Liegenschaftskataster und ins Grundbuch durch sein - daher die Verzögerung.

Geschrieben von Manu um 15:09 | Kommentar (1) | Trackbacks (0)
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Donnerstag, 21. April 2011

Die erste Teilzahlung...

Wie im Hausvertrag vorgesehen: die ersten 5% des Hauses sind bezahlt. Nach dem Erhalt der Bauantragsunterlagen waren die fällig und (wie zu erwarten war) die Rechnung hat nicht lang auf sich warten lassen.
Geschrieben von Markus um 17:25 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Montag, 18. April 2011

Bauantrag abgegeben

Wieder ein klein wenig bürokratischen Aufwand erledigt: der Bauantrag ist abgegeben. Am Wochenende kam ein Paket (ja, wirklich ein Paket) mit 4 Ausgaben des Antrags von Helma. Wir haben das dann heute morgen alles unterschreiben dürfen (und zwar mehrfach. Gefühlte 75 Unterschriften.) und in der Mittagspause im Bauamt abgegeben. Unser Ansprechpartner dort hat uns auch versichert, dass es an sich nicht lang dauern dürfte, da wir ja schon die Bauvoranfrage gestellt haben.

Außerdem waren wir auf dem Weg zum Bauamt nochmal am Grundstück und haben uns mit dem Bodengutachter getroffen. Wir brauchen nämlich noch ein Versickerungsgutachten um das Regenwasser auf dem Grundstück versickern zu dürfen. Schon lustig: die treiben einen Bohrer in den Boden und schütten dann Wasser in das Loch. Aus der Zeit die das braucht um zu versickern können die dann bestimmen, ob sich der Boden für eine Versickerung eignet. Was es nicht alles gibt…

Geschrieben von Markus um 12:28 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Donnerstag, 31. März 2011

Fortführungsnachweis und Bauantrag

Wieder mal ein kleiner rechtlicher Fortschritt: wir haben den Fortführungsnachweis vom Katasteramt bekommen. Damit ist aus Katasteramtssicht das Grundstück jetzt geteilt und unser Teil hat eine eigene Grundstücksnummer. Nun fehlt noch das Grundbuchamt und dann gehört uns das ganze endgültig. Außerdem haben wir von Helma die erste Version der Pläne für den Bauantrag bekommen. Da sind allerdings ein paar Kleinigkeiten schiefgegangen, die gerade noch korrigiert werden. Unsere Ansprechpartner sind da glücklicherweise sehr auf Zack wenn wir irgendwelche Probleme haben.
Geschrieben von Markus um 17:13 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Donnerstag, 3. März 2011

Jetzt geht's nicht mehr zurück

Heute morgen waren wir bei der Bank in Sonneberg und haben die Kreditverträge unterschrieben. Damit gehört unsere Arbeitskraft auf absehbare Zeit zumindest zum Großteil der Bank. Dafür konnten wir heute abend dann bei Helma die Vorbehaltsausräumung unterschreiben, die bisher den Vertrag quasi "auf Eis" gehalten hat. Damit ist der Weg also frei für die Erstellung des Bauantrages und damit für den hoffentlich baldigen Beginn des Baus (für "bald" = "irgendwann in den nächsten 2-3 Monaten"). Hurra!
Geschrieben von Markus um 19:29 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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Samstag, 19. Februar 2011

Auftragsbestätigung eingegangen

Ausschnitt aus der HausauftragsbestätigungGestern in der Post: die Auftragsannahme von Helma.Wir haben zwar nicht dran gezweifelt, dass der kommt, aber jetzt haben wir es schriftlich: Helma möchte mit uns zu den vereinbarten Bedingungen ein Haus bauen.
Geschrieben von Markus um 10:29 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
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